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FDP kriselt auch an der Basis

Nicht nur auf Bundesebene scheint es um die FDP schlecht bestellt zu sein oder bei der Gunst der Wähler. Scheinbar zersetzt sich die Partei auch selber von innen heraus. So berichtete gestern die Ostsee-Zeitung online von mutmaßlichen Plänen, daß sich Teile der FDP-Fraktion im Schweriner Landtag abspalten und vielleicht zu den Freien Wählern überlaufen will: 

Die FDP-Fraktion im Schweriner Landtag steht vor der Spaltung. Nur wenige Tage nach dem Putsch gegen Fraktionschef Michael Roolf auf dem Parteitag der Liberalen in Klink wollen mehrere Abgeordnete die Landtagsfraktion verlassen. Nach OZ-Informationen planen neben Roolf die FDP-Parlamentarier Ralf Grabow (Rostock) und Hans Kreher (Bad Kleinen) ihren Austritt. Ein Übertritt zur Vereinigung der Freien Wähler sei denkbar.

Es gibt da noch einen ehemaligen SPD-Abgeordneten. Zusammen würden die vier Ehemaligen eine neue Fraktion bilden können. Die Fraktion der FDP besteht bisher aus 7 Abgeordneten. Das heißt, daß nur noch ein weiterer Abgeordneter übertreten müsste, damit die FDP in Schwerin ihren Fraktionsstatus verliert. Das wäre sicherlich nicht nur unter dem Gesichtspunkt nicht wünschenswert, weil die NPD eine Fraktionsstärke von 6 Abgeordneten besitzt. Insofern bleibt zu hoffen, daß bei der Landtagswahl im Herbst entweder die FDP wieder mit mehr Abgeordneten einzieht oder aber die Grünen überhaupt in den Landtag einziehen oder aber, was zudem unabhängig von den beiden anderen Optionen zu wünschen ist, die NPD an der 5% Hürde scheitert und komplett aus dem Landtag rausfliegt.

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