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Urlaub AIDAbella Kanaren - Tag 5: Lissabon, Portugal

Ziel der heutigen Etappe war Lissabon, die Hauptstadt Portugals. Typisch für eine Hauptstadt wäre also gewesen, sich viel Kultur anzutun, denn Natur kann man in einer Großstadt naturgemäß nicht übermäßig viel erwarten. Dumm nur, daß ausgerechnet an dem Tag u.a. die Lotsen wegen der Krise streikten und der Aufenthalt in Lissabon deswegen kürzer als geplant war. Folglich fielen auch die geplanten Ausflüge allesamt aus, da sie länger als die nun verkürzte Liegezeit waren. Eigentlich hätten wir gar nicht anlaufen sollen, aber die Reederei oder das Schiff hatten entsprechend mit den Lotsen verhandelt, daß wenigstens eine kürzere Liegezeit dabei herauskam. So lief dann die AIDAbella morgens zusammen mit der Queen Victoria in den Hafen von Lissabon ein.

   

Das Clubteam vom Schiff hatte bereits am Vortag die Passagiere über Alternativen informiert, die man auf eigene Faust in der kurzen Zeit hat anschauen können. Wir entschlossen uns jedoch, den Tag an Bord zu genießen und dort das eine oder andere zu machen.

Achja, das Wetter... da haben wir bisher Glück mit gehabt: jeden Tag Sonne und angenehme Temperaturen, die es im Wesentlichen möglich machten, die ganze Zeit im T-Shirt herum zu laufen. Im November. Also ich könnte mich daran durchaus gewöhnen, auch wenn in den hiesigen Läden bereits häufig Weihnachtsdeko zu sehen ist.

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Urlaub AIDAbella Kanaren - Tag 4: Seetag 1

Heute war ein Seetag angesagt. Die Etappe bis Lissabon in Portugal ist ein bißchen länger, aber so ein Erholungstag zwischendurch ist eigentlich ganz angenehm. Schließlich sind wir ja zur Erholung hier. Der Seetag verging wie so ein üblicher Seetag halt vergeht: man kann ein wenig länger schlafen, genießt das Essen, sowohl Frühstück als auch Mittagessen und natürlich auch das Abendessen. Allein schon das Essen wird ja manchmal schon zum Streßfaktor: "Schon wieder essen!"

Aber man hat auch die Gelegenheit, im Fitness-Bereich aktiv dafür zu sorgen, daß man nicht allzu sehr an den Folgen der guten Verpflegung leiden muss. Außerdem gibt es ja auch noch die Möglichkeit Wellness zu machen. Oder schonmal die ersten Fotos und Videos zu sichten und zu sortieren. Und natürlich gibt es auch Unterhaltung an Bord, vor allem Abends. Also irgendwie bekommt man so einen Seetag auch bequem herum. 

Es sei denn natürlich, daß man das Schaukeln des Schiffes durch die lange Atlantikdünung nicht so gut verträgt und seekrank wird. Dann kann so ein Seetag natürlich unangenehm lang werden. Aber für diesen Notfall gibt es auch so Mittelchen. Entweder die aus der mitgebrachten Reiseapotheke oder aber man sucht dann notgedrungen doch mal den Schiffsarzt auf. Oder, was meiner Meinung nach auch gut hilft, man beschäftigt sich mit etwas oder aber man isst einfach mal wieder was, auch wenn es ausgesprochen schwer fällt. Womit wir aber schon wieder beim Essen wären... ;)

 

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Urlaub AIDAbella Kanaren - Tag 3: Madeira, Portugal

Heute waren wir in Madeira, einer Insel der Kanaren, die zu Portugal gehört. Da gibt es eigentlich auch nicht viel zu erzählen, außer daß Madeira noch grüner als Teneriffa war und wohl die grünste aller kanarischen Insel. Gebucht hatten wir für den Tag den Ausfall "Mit dem Katamaran entlang der Küste". So ging es dann zu verträglicher Zeit ein mit dem Bus ein paar hundert Meter Luftlinie in den gegenüberliegenden Yachthafen. Da der Bus weder schwimmen noch fliegen konnte, waren das schon so ein paar Kilometer, die wir da gefahren wurden.

Erwartet wurden wir auf einem rechtgroßen Katamaran, der speziell für solche Ausfluüge konzipiert war und keine Kabine, sondern stattdessen viele überdachte Sitzplätze hatte. Außerdem gab es ein paar Liegeplätze auf den Netzen zwischen den Rümpfen, die allerdings schnell belegt waren. Schließlich war es sonnig und warm.

Besonders viel sind wir nicht entlang der Küste gefahren, sondern hauptsächlich mitten auf das Meer raus. Der Grund wurde dann auch irgendwann klar: der Skipper und die Crew hielt nach Delphinen und Walen Ausschau und irgendwann wurden sie auch fündig: eine recht große Gruppe von Delphinen war zu sehen, die immer mal wieder an die Oberfläche zum Atmen kam. Nach Aussage der Besatzung handelte es sich dabei um "Roaz ou Roaz-corvineiro" oder, auf Deutsch, den Großen Tümmler (lat.: Trusiops truncatus), der bekanntesten Delphinart, die bis zu 3m lang und bis zur 350 kg schwer wird.

Nach gut einer Stunde Delphin-Beobachtung drehte der Skipper dann wieder ab und auf die Küste zu. Dabei gab er durchaus Gas, so daß der Katamaran mitunter durchaus über die Wellenberge flügte, die gut 2-3m hoch waren. Und nun wird wieder interessant, daß einige der Passagiere vorne auf den Netzen saßen. Unter anderem auch eine junge Frau aus Frankreich, wie sich später herausstellte. Denn wenn so ein Katamaran über die Wellenberge pflügt, dann ist für gewöhnlich mit einem Eintauchen im nächsten Wellental zu rechnen. Und irgendwann spritzte das Wasser dann halt auch mal etwas höher als die junge Frau gedacht hatte, die recht weit vorne im Netz auf Backbord saß. Sie bekam eine Gratisdusche ab und war komplett naß. Aber sie nahm es gelassen und lachte selber über die Dusche.

Jedenfalls hielt der Skipper unbeirrt auf die Klippen Madeiras zu, die wohl die zweithöchsten der Welt sein sollen. Und in der Tat sind sie beeindruckend hoch. Und dann ging es doch noch entlang der Küste Madeiras wieder zurück in Richtung Hafen und AIDAbella, wo wir kurz vor Sonnenuntergang eintrafen. Die Sonnenuntergänge hier im Süden sind übrigens, nunja, kurz. Während wir noch im Hafen anlegten, war es noch hell. Als wir am Schiff ankamen, war es schon nach 5 Minuten Busfahrt am dämmern und kurzer Zeit später auf unserer Balkonkabine war es dann schon dunkel.

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Urlaub AIDAbella Kanaren - Tag 2: Teneriffa, Loro Parque

Nachdem der gestrige Tag ja sehr lang und wegen der Anreise recht anstrengend war, haben wir uns zwar recht früh in die Kojen gehauen, aber dennoch war das Aufstehen an diesem Tag sehr früh und somit auch anstrengend. Mit Ausschlafen war jedenfalls nichts, da wir für diesen Tag schon den ersten Ausflug gebucht hatten: in den Loro Parque auf Teneriffa.

Das Wetter war jedenfalls, trotz der über 30 Klimazonen, wie uns unsere Reiseleiterin mehrmals erzählte, ideal. Nicht zu warm, nicht zu kalt, bei ungefähren 20-25°C. Der Loro Parque selber befindet sich ein gutes Stück vom Hafen entfernt, in Puerto de la Cruz. Die Insel war, verglichen mit Gran Canaria ziemlich grün und auch der Loro Parque selber strotzte nur so vor Pflanzen. Nach den Koi-Karpfen am Eingang ging es dann gleich mit der Gruppe zu den Pinguinen weiter. Das war insofern sehenswert, weil die Gehege für meine Begriffe recht groß und interessant angelegt waren. So befanden sich die Kaiserpinguine in ihrem natürlich Umfeld: bei Schnee und Eis in einer entsprechend klimatisierten Kammer. Folglich standen die Pinguine auch recht still und posierten für ein Foto. Aber auch zum Schwimmen war recht viel Platz.

Als nächstes ging es dann zur Seelöwen-Show. Das war auch recht interessant und kurzweilig, auch wenn die Kunststückchen mich nun nicht gerade vom Hocker gehauen haben. Aber die Show war nett gemacht.

Danach folgte dann die Delphin-Show, die schon interessanter und spektakulärer war. Das kann man nicht so gut beschreiben, sondern muss es gesehen haben. Fotos und Videos haben wir ausreichend gemacht.

Nach einem kurzen Abstecher zu den Orchideen ging es dann auch schon wieder zur Loro-Show, bei der einige Kunststückchen mit den Papageien gezeigt wurden. Auch nichts umwerfendes, aber auch wieder nett und liebevoll gemacht.

Das Highlight des Tages war dann wohl die Orca-Show mit 6 oder 7 Orkas. Einige Besucher hatten sich mutigerweise in die gutmarkierte Splashzone gesetzt, aber so naß wie das Video im Vorfeld suggeriert hatte, wurden diese dann doch nicht, was aber auch daran lag, daß die Orkas an bestimmten Positionen herumspritzten und die Besucher da ein wenig seitlich von saßen. Als kleines Highlight war sogar der aus den TV-Sendungen bekannte Leiter des Loro Parques in der Show vermutlich mit seiner Familie anwesend.

Danach gab es dann etwas Freizeit im Park, die wir für einen kleinen Imbiß und einen kleinen Rundgang auf eigene Faust genutzt haben. Insgesamt ein schöner Auftakt des Urlaubs jedenfalls.

   
   
   

 

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Urlaub AIDAbella Kanaren - Tag 1: Anreise / Gran Canaria

Urlaub muss auch mal sein! Deswegen half es nichts und wir buchten vor einiger Zeit die Kanaren 7 Reise auf der AIDAbella gebucht. 11 Tage Sonnenschein und Erholung. Gerade richtig am Jahresende. Der erste Schock kam dann allerdings schon mit der Buchungsbestätigung und den Reiseunterlagen, denn unser Abflug aus Berlin-Tegel war für 6:15 angesetzt. Das ist sehr früh morgens. Noch vor dem Aufstehen! Soweit zum Thema Urlaub und Erholung.

Aber es half nichts: gebucht war gebucht und es ist ja auch nicht so schlecht, schon früh auf dem Schiff zu sein. Also haben wir noch in Berlin ein Hotel und einen Mietwagen dorthin gebucht und sind schon einen Tag vor Abflug nach Berlin gefahren und haben dort kurz übernachtet. Noch nicht einmal ein Frühstück im Hotel war drin, weil es das erst ab 6 Uhr gibt. Aber dafür hatte ein Café am Flughafen schon geöffnet, so daß wir uns dort erstmal mit einem Croissant und sündhaft teuren, aber frisch gepressten Orangensaft (0,25l für € 4.60) stärken konnten.

Die nächste Überraschung kam dann wortwörtlich wie im Fluge. Denn der Kapitän des Airbus A321 nach Gran Canaria überraschte uns mit der Ansage, daß der Flug gut 5:30 dauern solle. Ich hatte 4:30 laut Reiseunterlagen in Erinnerung. Des Rätsels Lösung: in den Reiseunterlagen waren jeweils die lokalen Uhrzeiten angegeben und Gran Canaria liegt nunmal in einer anderen Zeitzone als Berlin.

Nachdem also dann irgendwann die Landung in Las Palmas hinter uns lag, kamen wir aus dem klimatisierten Flugzeug bzw. Flughafen nach draußen in die Hitze bei geschätzten 25° Celsius. Da wir zudem Glück mit unseren Koffern hatten, die beide unter den ersten auf dem Gepäckband waren, konnten wir auch schnell zum Transferbus nach draußen und saßen dann dort wieder schön klimatisiert im Bus. So ging es dann recht zügig zum Cruise Terminal in den Hafen, wo nicht nur die AIDAbella, sondern auch die AIDAsol gleich daneben lag.

Das Einchecken im Terminal ging nach einem kleinen und kühlem Willkommensgetränk dann auch recht schnell. Nun nur noch die Gangway hoch und durch die Sicherheitsschleuse an Bord.

Da die Kabine noch nicht freigegeben war, verstauten wir unser Handgepäck noch und machten uns dann schonmal auf zum Essen, da ja gerade Mittagszeit war. Danach ging es dann aufs Pooldeck, wo wir uns bereits ein wenig die Sonne auf den Pelz scheinen liessen. Irgendwann war dann die Kabine frei und wir konnten auspacken. Was an dem Tag noch folgte, waren unter anderem das Abendessen und die Seenotübung am Abend gegen 22:30, was wir recht spät fanden, da ja auch einige Kinder an Bord waren und wir ja auch schon seit kurz vor 4 Uhr nachts auf den Beinen. So haben wir uns dann auch recht bald nach dem Drill ins Bett unserer Balkonkabine auf Deck 8 verkrümelt. 

 

 

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Urlaubsberichte

Der eine oder andere hat es ja schon geahnt: wenn ich hier wenig bis nichts schreibe, dann bin ich vermutlich unterwegs. In diesem Fall sogar im Urlaub. Wie auch beim letzten Urlaub gibt es nun die Reiseberichte mit 14-tägiger Verzögerung Tag für Tag...

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25 Jahre FoeBuD e.V. - ein leises Goodbye!

Am 17. November 2012 wurde der Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V., kurz FoeBuD, 25 Jahre alt! Herzlichen Glückwunsch dazu und vielen, vielen Dank für die in 25 Jahren geleistete Arbeit!

Unglücklicherweise wird dieses sensationelle Jubiläum aus meiner Sicht davon überschattet, daß es das letzte FoeBuD Jubiläum sein wird. Denn der Verein hat sich nun einen neuen Namen gegeben, wie er schrecklicher kaum sein kann. Der FoeBuD e.V. firmiert nun unter dem Namen digitalcourage e.V.

Sinn und Zweck der Umbenennung soll angeblich sein, daß man den Namen FoeBuD immer erklären musste. Das mag sein, aber das wird mit diesem seelenlosen Kunstwort digitalcourage auch nicht viel besser. Ich kann verstehen, daß es schwierig zu erklären ist, was man mit "öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehr" meint. Aber die Abkürzung FoeBuD e.V. war inzwischen eine weithin bekannte Marke, eine Institution. Das gibt man nun leichtfertig auf, indem man einen beliebigen Web2.0-Hipster-Namen gewählt hat, unter dem man sich nichts vorstellen kann. Schon gar nicht Arbeit an Bürgerrechten oder Datenschutz. Sinnvoller wäre es gewesen, der Abkürzung FoeBuD eine neue Bedeutung zu geben. Zum Beispiel "Verein zur Förderung von Bürgerrechten und Datenschutz".

Kurzum: ich kann die Entscheidung nicht verstehen und nicht nachvollziehen. Schlimmer aber noch: ich kann mich mit diesem Hipster-Namen "digitalcourage e.V." nicht identifizieren. Das wird wohl zur Folge haben, daß ich meine Fördermitgliedschaft beim FoeBuD e.V. beenden werde. Auch wenn der Verein als solches seine bisherige Arbeit fortsetzt. Aber der digitalcourage e.V. muss sich eben das Standing, daß der FoeBuD e.V. über viele, viele Jahre hinweg aufgebaut hatte, eben auch erst wieder verdienen. Das tut mir für den Verein und seine Arbeit leid, aber ich kann mir derzet beim besten Willen nicht vorstellen, daß ich einmal sage zu anderen sage: "Ich bin beim Verein digitalcourage e.V., um etwas für Bürgerrechte und Datenschutz zu unternehmen!". Sorry, aber da sträubt sich alles in mir. Derzeit.

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Resurrecting m68k

In August I picked up Elgar, a m68k machine, from NMMN in Hamburg, where it was ought to run as a buildd (NMMN donated space and network). Unfortunately it was in some kind of bad state: operating system was out of date, expansion cards were getting loose and NMMN wasn't happy about the CRT monitor in its datacenter as well.

Elgar is an Amiga 4000 Desktop built into a custom tower case. It took some weeks and months until I found a little time to care about Elgar, but now it's up and running again: 

[    0.000000] Initializing cgroup subsys cpuset
[    0.000000] Initializing cgroup subsys cpu
[    0.000000] Linux version 3.2.0-3-amiga (Debian 3.2.23-1) (debian-kernel@lists.debian.org) (gcc version 4.6.3 (Debian 4.6.3-8+m68k.1) ) #1 Wed Jul 25 13:02:31 UTC 2012
[    0.000000] Enabling workaround for errata I14
[    0.000000] console [debug0] enabled
[    0.000000] Amiga hardware found: [A4000] VIDEO BLITTER AUDIO FLOPPY A4000_IDE KEYBOARD MOUSE SERIAL PARALLEL A3000_CLK CHIP_RAM PAULA LISA ALICE_PAL ZORRO3

That's the stock Debian m68k kernel and it already runs on Arrakis and Vivaldi, two other buildds, as well without any problem. The only problem at the moment is the missing SCSI driver for the CyberStorm Mk1 accelerator card. There were some changes in the kernel that need to be dealt with by someone knowing.

The other problem was to upgrade from etch-m68k to unstable. I already blogged about this last year. It's not as easy anymore and you'll need to deal with lots of dependency problems and such nowadays. But anyway: 

elgar:~# cat /etc/debian_version
wheezy/sid
elgar:~# dpkg -l libc6
Desired=Unknown/Install/Remove/Purge/Hold
| Status=Not/Inst/Conf-files/Unpacked/halF-conf/Half-inst/trig-aWait/Trig-pend
|/ Err?=(none)/Reinst-required (Status,Err: uppercase=bad)
||/ Name                 Version         Architecture    Description
+++-====================-===============-===============-==============================================
ii  libc6:m68k           2.13-35         m68k            Embedded GNU C Library: Shared libraries

It's amazing that the m68k port is in such good condition after more than 4 years. That's because of the real great work of Torsten Glaser who is doing much of the porter work for the tool chain. But m68k has currently 4833 packages in state Needs-Build

wanna-build statistics - Mon Nov 12 06:51:13 CET 2012
-----------------------------------------------------

Distribution unstable:
---------------------
Installed : 1321
Needs-Build : 4833
Building : 0
Uploaded : 0
Failed : 0
Dep-Wait : 0
Reupload-Wait : 0
Install-Wait : 0
Failed-Removed : 0
Dep-Wait-Removed: 0
Not-For-Us : 0
total : 9906

13.34% (1321) up-to-date, 13.34% (1321) including uploaded
48.79% (4833) need building
0.00% ( 0) currently building
0.00% ( 0) failed/dep-wait
0.00% ( 0) old failed/dep-wait
0.00% ( 0) need porting or cause the buildd serious grief

So, there's a lot of work to do, but it's apparent that m68k won't keep up with 10.000 packages in unstable. When I started running an autobuilder back in year 2000 there were 2400 packages for m68k, on Aug. 15th 2005 we had a total of 5949 packages in the archive. For m68k this means that we will have to start adding lots of packages to Not-For-Us. I think m68k will/should end up with approx. 4000 packages at most.

In the end m68k is a fairly good shape now. It only needs to get some packages built... Let's see when the buildds are operational again... ;-)

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Klage gegen die Anti-Terror-Datei

Kaum bekannt, fast schon unbemerkt von den Medien, fand gestern auch in Karlsruhe die Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe zur Anti-Terror-Datei (ATD) statt. Ein ehemaliger Richter hat vor dem BVerfG gegen die ATD geklagt, weil er unter anderem die grundgesetzliche Trennung zwischen Polizei und Nachrichtendienst verletzt sieht. Diese strikte Trennung wurde damals in das Grundgesetz aufgrund der Erfahrung mit der Gestapo während der Nazi-Zeit aufgenommen. Frank Rieger schreibt in der FAZ:

Alles, was irgendwie digitalisierbar ist, von Namen, Orten und Adressen, Telefonnummern, Kontakten, Autodaten, Bankkonten bis hin zu abgehörten E-Mails, Telefonaten und Agentenberichten, wird in umfassenden Datenbanken erfasst. Nachdem die Amerikaner die Ursache für das Versagen ihrer Dienste bei der Verhinderung der Anschläge vom 11. September primär in der ungenügenden Auswertung und Vernetzung der in den verschiedenen Diensten vorhandenen Daten ausmachten, sind für die Anbieter von spezialisierter Geheimdienst-Software goldene Zeiten angebrochen. Das Ziel: alles mit allem verknüpfen.

[...]

In Deutschland ist der Umfang der heimlichen Erfassung bisher geringer als in anderen Ländern, nicht zuletzt deshalb, weil das Trennungsgebot zwischen Polizei und Nachrichtendiensten das Ausufern von Speicherung und Korrelation derzeit noch etwas abbremst. Eine wichtige Lehre aus den Gestapo-Verbrechen der Nazizeit war ja, dass es in der Bundesrepublik keine Sicherheitsbehörde geben dürfe, die sowohl verdeckte Geheimdienstoperationen durchführen als auch physische Gewalt durch Festnahmen und Repression ausüben kann. In der DDR hatte man da keine Skrupel. Die Befugnisse der Stasi waren mit denen der Gestapo vergleichbar.

Auch wenn die Trennung zwischen Geheimdienst und Polizei formell bestehen bleibt, arbeiten beide zukünftig mit den gleichen Daten, Methoden und Programmen. Da die ATD so aufgebaut ist, daß es zum einen Freitextfelder gibt, aber auch Daten, die nur ein Geheimdienst einsehen und bearbeiten kann, ergibt sich daraus eine unglückliche Konstellation. Die Geheimdienste können Schlüsselwörter in versteckten Feldern eintragen, so daß bei einer polizeilichen Abfrage dann zumindest die Namen derjenigen Auftauchen, die mit diesem Schlüsselworten von Geheimdienstlern versehen wurden, wie Constanze Kurz, die als Sachverständige vor dem BVerfG auftrat, in der Süddeutschen erläutert

Kurz: Es gibt offene und verdeckte Einträge in dieser Datenbank. Wenn ein Polizist eine Abfrage macht, sieht er zunächst nur die offenen Einträge. Gleichzeitig wird in den verdeckten Einträgen die Abfrage selbst protokolliert. Ein Geheimdienstmitarbeiter kann also sehen, dass sich die Polizei für jemanden interessiert. Wenn man das zusammenbringt mit der Meldung des Spiegel, dass die Geheimdienste ihre Spitzel im Fall NSU systematisch vor polizeilichen Maßnahmen gewarnt haben, wird man natürlich nachdenklich.

[...]

Kurz: Zum Beispiel wird die Religionszugehörigkeit gespeichert. Oder ob jemand homosexuell ist. Es gibt da ein Freitextfeld in der Datei, dort kann alles Mögliche eingegeben werden. Bei der Suche danach erhält man zwar nur die Grunddaten der Person, aber man weiß ja, nach welchem Kriterium man gesucht hat. Ich bin erstaunt und überrascht, wie wenig das hierzulande ein Thema ist.

Genau wie die gesamte Konstruktion: Dass man hier eine Schnüffelbehörde, deren Aufgabe es ist, Informationen zu sammeln, mit normaler Polizeiarbeit kombiniert, ist ein Skandal. Es hat mich verstört, mit welcher Selbstverständlichkeit das von der Bundesregierung und von den Diensten vorgetragen wurde – und dass wenige diese Tatsache hinterfragen.

Im letzten Absatz klingt durch, daß es eigentlich ein ziemlicher Skandal ist, daß die Bundesregierung so leichtfertig die Trennung zwischen Geheimdienst und Polizei aufweicht. Ein noch größerer Skandal ist aber, daß wir alle es einfach so geschehen lassen und es hierzulande keinen Aufschrei der Empörung deswegen gibt. Es ist an der Zeit, die Sicherheitspolitik der letzten Dekade komplett zu hinterfragen und auf den Prüfstand zu stellen. Etliche Studien etwa zur Vorratsdatenspeicherung haben bereits belegt, daß all diese Überwachung der Bürger keinen merklichen Sicherheitsgewinn liefert, wohl aber in die Grundrechte der Menschen massivst eingreift.

Wie man an den No-Fly Listen sehen kann, werden da Datenberge angehäuft, die niemand mehr kontrollieren kann, die aber unser Leben massiv negativ beeinflussen können. Niemand kann sagen, warum man auf einer No-Fly Liste landet. Den Namen dort heraus zu bekommen, ist ungleich schwieriger und für einen Normalbürger fast ein Ding der Unmöglichkeit. Frank Rieger hat durchaus Recht, wenn er also von einer Art digitalem Kainsmal spricht: irgendein Mitarbeiter eines Geheimdienstes kann, und sei es nur, weil er sich beim Namen verschrieben hat, das Leben von unbescholtenen Bürgern zur Hölle machen, ohne daß dieser davon zunächst etwas mitbekommt oder dagegen unternehmen kann. Das ist umso bedenklicher und bedrohlicher, wenn man das Versagen der Geheimdienste in Fall der NSU in Betracht zieht.

Insgesamt ist die ATD ein weiterer Schritt zum Überwachungsstaat und es ist zu befürchten, daß die Politik der kleinen Schritte dorthin, auch langsam beim BVerfG wirkt. Das Gericht gewährt nach und nach immer mehr Überwachung, weil es nur den Einzelfall des jeweiligen Gesetzes betrachtet, das zur Entscheidung ansteht. Für sich betrachtet mag dieses Gesetz dann gerade noch eben so akzeptabel sein. Insgesamt betrachtet sind wir damit aber dann wieder einen Schritt weiter in Richtung orwellschem Überwachungsstaat. Ganz so wie im Beispiel mit dem Frosch und dem heißen Wasser: 

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Obama wiedergewählt

Das Fernsehen macht die Nacht über komplett eine Dauerwahlsendung, aber dennoch steht der Präsident erst früh am Morgen fest: Barack Obama wird mit den Stimmen der meisten Wahlleute (derzeit 303 von 270 benötigten) erneut zum Präsidenten der USA wiedergewählt werden. Das ist tendentiell eine gute Nachricht, aber Obama wurde offenbar nicht von der Mehrheit der US-Bürger gewählt, wie Spiegel Online im Live-Ticker verkündet: 

+++ Romneys nutzloser Vorsprung +++

[6.15 Uhr] Die meisten Stimmen bekommen und trotzdem verloren - so bitter geht die Wahl offenbar für Mitt Romney aus. Landesweit liegt der Republikaner laut CNN noch rund 50.000 Stimmen vor Wahlsieger Obama. Doch den Präsidenten wählt nun mal das Wahlmännergremium, das sich nach dem Ergebnis in den Einzelstaaten richtet. Ein Vorsprung bei der "popular vote" im gesamten Land - nutzlos.

Möglich macht dies das amerikanische Wahlsystem der Wahlleute. In diesem Fall zugunsten des demokratischen Kandidaten Obama. Das Ergebnis gefällt mir zwar, aber trotzdem halte ich das System nicht für besonders demokratisch. Eigentlich hat Obama nämlich verloren, wenn man sich die Anzahl der abgegebenen Stimmen anschaut. Dazu kommt, wie bereits gestern gebloggt, die enormen irrsinnigen Kosten des Wahlkampfes.

Nungut, Obama hat gewonnen. Herzlichen Glückwunsch dazu. Wichtige Punkte aus seinem ersten Wahlkampf sind aber noch offen, z.B. die Schließung von Guantanamo. Andererseits hat er die allgemeine Krankenversicherung in den USA durchgesetzt. Allein dafür hatte sich die Wahl Obamas 2008 in der Rückschau für die Menschen gelohnt. Aber er hat noch viele Themen vor sich. Eines hat er nebenbei in seiner Rede, die derzeit noch läuft, angesprochen

Obama: "If you waited in line for a long time... By the way, we have to fix that." Wow. That's something.

Das ist zwar nur eine nebensächliche Kleinigkeit, aber ich kann echt nicht verstehen, wieso die Leute in den USA stundenlang anstehen müssen, um ihre Stimme abgeben zu können. Wenn man das mit Deutschland vergleicht, wo man einfach ins Wahllokal geht und das ganze vielleicht 5-10 Minuten dauert, dann kann ich schon auch verstehen, was eine Ursache für die geringe Wahlbeteiligung sein könnte. Andererseits: die Wahlbeteiligung ist in Deutschland ja auch nicht unbedingt höher.

Außerdem spricht Obama in seiner Rede auch noch den Klimawandel an und stellt diesen als große Herausforderung dar. Bleibt zu hoffen, daß dem dann auch Taten folgen und die USA sich internationalen Klimaschutzzielen künftig nicht mehr verschließt. Klimaschutz ist aber in den USA nicht besonders populär. Die Frage ist also, was sich in dieser Hinsicht von Obama umsetzen lässt.

Obama hat nun wieder vier Jahre Zeit, eine gute Politik zu machen. Eine dritte Amtszeit wird es für Obama definitiv nicht geben, so daß man leider (aus heutiger Sicht) davon ausgehen muss, daß 2016 dann die konservativen Republikaner an die Macht kommen werden.

So, und nun können wir die US-Wahl wieder abhaken und uns den Problemen im eigenen Land zuwenden...

UPDATE: die Tagesschau hat gerade um 7:30 berichtet, daß Obama nun auch bei den Popular Votes mit 50% vor Romney mit 49% liegt.

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