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Privat

Alice ist nicht nett - oder: Callcenter-Blues

Wie ich bereits letztens beklagt habe, sind Callcenter die Pest des 21. Jahrhunderts.
Heute allerdings wurde dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt.

Heute mittag rief mich der Vater meiner Freundin an, daß die bei der Telekom-Hotline nichts von einer Bestellung wüssten und der Port ja sowieso noch gar nicht freigegeben wäre. Also rief ich (mal wieder) nach Feierabend bei der Alice Hotline an. Komischerweise habe ich da eigentlich auch fast nur Frauen an der Leitung. Aber die heissen in keinster Weise alle Alice, auch wenn Ariane ebenfalls ein schöner Name ist. Noch stärker bezweifle ich, daß die Damen so hübsch aussehen, wie die Alice in der Werbung. Das würde allerdings die Unfähigkeit der Alice Hotline erklären, warum die nichts auf die Reihe bekommen. Man kennt ja durchaus den Spruch, wo der Intellekt in ein entsprechendes Verhältnis zur Qualität etwaigen Geschlechtsverkehrs gestellt wird. Sei's drum...

Nachdem ich über geschlagene 10 Minuten a 14¢/min auf die Weiterverbindung von der allgemeinen Hotline zur Abteiligung für die Kündigungen warten musste, erzählte mir die eher weniger als mehr nette Dame von der Alice Kundenbetreuung, daß ja die Kündigungsbestätigung schon längst rausgegangen wäre. Auf meinen Einwand, daß diese noch in keinster Weise bei uns angekommen sei, meinte sie dann, daß sie die gerne noch einmal rausschicken könnte - so wie die gute Dame am letzten Dienstag dies auch schon machen wollte und wo die Bestätigung ja dann am nächsten oder übernächsten Tag da sein sollte.
Dieses Mal hatte Alice, ehm, die Kundenveruntreuerin allerdings wohl dazu gelernt, was sie wohl auch aus der allgemeinen Hotline-Tätigkeit zu höheren Weihen befördert hat - oder war das vielleicht doch nur die Bestätigung für obiges Sprichwort? Na jedenfalls meinte diese "Dame" dann auf meine Nachfrage, wann wir denn wohl mit dem Eingang der Kündigungsbestätigung rechnen könnten, daß sie das bloß ins System einträgt und der Brief dann wohl gegen Ende der Woche verschickt werden würde.

Nun sollte man sich ja eigentlich als unbedarfter Kunde freuen, wenn ich bloß nicht den Fehler gemacht hätte zu fragen, wann denn der Port abgeschaltet werden würde. Denn das passiert auch gegen Ende der Woche.
Mit anderen Worten: wenn wir die Kündigungsbestätigung von Alice bekommen, brauchen wir sie gar nicht mehr, weil der Port eh schon freigegeben wurde.

Ohja, manchmal fühle ich mich bei Alice auch wie im Wunderland... *seufz*

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Das erste Mal!

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal darüber geschrieben, daß wir Alice-DSL kündigen und ein Komplettpaket von der Telekom nehmen wollen. Dazu bedarf es der Kündigungsbestätigung von Alice, um bei der Telekom rechtzeitig einen neuen DSL-Vertrag zu bekommen.
Da wir die Kündigung aufgrund des Telekom-Streiks um einen Monat nach hinten verschoben haben, warteten wir nun zum Ende des Monats auf die (schriftliche) Kündigungsbestätigung, die aber (mehr oder weniger erwartet) ausblieb.
Also hatte ich Dienstag abend bei der Alice Hotline angerufen, was gleich die erste Überraschung bot: die bisherige kostenlose Hotline unter 0800 - 411 0 411 ist nicht mehr aktiv, obwohl diese noch beworben wird. Ok, man kann dort anrufen und bei einem Problem dann auf die kostenpflichtige 01805-Nummer verwiesen werden, aber neben der inzwischen völlig unübersichtlichen Alice-AOL-Portalseite im Internet, ist das halt eine weitere Unannehmlichkeit bei Alice, was früher besser war. War früher nicht sowieso alles besser? ;)

Na, hieß es dort dann noch, daß die Kündigung noch in Bearbeitung und die Kündigungsbestätigung zugeschickt werden und wohl in den nächsten 1-2 Tagen ankommen würde. Tat sie aber nicht. Nach Adam Riese und Eva Zwerg endeten die 2 Tage nämlich am Donnerstag, so daß ich mich dann wiederum genötigt sah, mal wieder 14 ¢/min für die inzwischen kostenpflichtige Hotline bezahlen zu müssen. Dieses mal erklärte mir die Dame bei der Hotline, daß a) die Kündigung zum 1.7. aktiv werde und b) die Kündigungsbestätigung am 15.5. bereits per Email rausgegangen wäre.
Unnötig zu erwähnen, daß wir keine Bestätigung in den Mailfoldern finden konnten.

Meiner Meinung nach macht dieses Beispiel mal wieder überdeutlich, wie mies der Service bei Callcentern ist, wenn man jedesmal jemand anderen ans Rohr bekommt. Damals, als wir 1995 ISDN bekamen, hatten wir aufgrund unseres Umsatzes einen persönlichen Ansprechpartner, dem man sein Leid klagen konnte und der sich auch tatsächlich darum gekümmert und dann auch aktiv zurückgerufen hatte. Langsam aber bekomme ich den Eindruck, daß man sich die Anrufe bei Hotlines generell sparen kann und lieber auf die gute alte Methode des Schriftwechsels zurückgreifen sollte. Notfalls auch per Fax.

Naja, jedenfalls rief ich dann noch die Telekom-Hotline an und hab dann dort Call & Surf Comfort Plus bestellt. Leider ist aber wohl mit einer Wartezeit von 6-8 Werktagen zu rechnen. Das heißt, daß wir ab Sonntag Nacht dann wohl bis Ende nächster Woche offline sein werden.
In weiser Voraussicht habe ich mir aber schonmal ein Buch bestellt: Frank Herbet - Der Wüstenplanet. Das Buch steht eigentlich schon seit gut 10 Jahren auf meiner Leseliste... ;-)

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Kurzbesuch in Berlin

As you might already know: there is the G8 summit in Heiligendamm taking place, which is near Rostock - the place where I live.
Although there were some street fights between violent opponents (hiding in the mass of other demonstrants) and the Police, it's been quite silent so far. The summit begins today and apparently the demos and actions against the summit are starting as well.
When driving around (work/home) you can see Police everyone: at the train station, on bigger crossroads, on bridges, under bridges, driving around, etc...
It's like you're living in a police state.

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Service-Wueste Deutschland

Gestern hatte ich die große Ehre, eine der zahlreichen Baupannen der Bundesautobahn A20 live zu erleben.
Die Rede ist natürlich von der Blasenbildung bei warmem Wetter, wie wir es nunmal gestern so hatten. Wikipedia erklärt das sehr schön in dem Artikel. Aber es ist schon recht heftig, wenn man über die Beulen drüberrattert.

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G8-Gipfel: Die Freiheit der Demokratie

Well, when Ubuntu started it was said that it aims at the Desktop market. An enhanced Debian distribution for desktop users, so to say. In the meantime Ubuntu released Ubuntu LTS for servers and announced lately Ubuntu Mobile and Embedded Edition.
Apparently Ubuntu becomes a direct opponent to Debian: first the desktop, next the servers and now embedded systems. I wonder when Debian will finally react and make some changes in order to compete with Ubuntu, because Ubuntu is simply that: a competitor.
And a quite successful competitor, I've to admit! I'm recommending Ubuntu instead of Debian now for new Linux users and I'm using Ubuntu on an increasing number of machines (mostly laptops) myself. Such things like packages stuck in new queue for 2 months are driving me away from Debian slowly. I would like to know what the newly elected DPL is going to do about this problem of losing ground to Ubuntu? I'm just curious.... :)

Note: Yes, I know that "universal OS" is somewhat of an urban legend...

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Gewassert!

Wenn man - wie wir heute - von Warnemünde nach Kühlungsborn fährt, dann fühlt man sich zwangsläufig an die DDR erinnert. Um Heiligendamm herum wird ja bekanntermaßen ein netter Schutzzaun gebaut - für die Kleinigkeit von 12 Mio. Euro. Interessanterweise werden auch zwei Kontrollstellen errichtet. Ebenfalls mit Stacheldraht umzäumt und relativ wetterfest. So wie es im Vorbeifahren aussah, stehen zeltähnliche Blechbaracken auf Betonfundamenten und der Zaun an sich ist natürlich videoüberwacht. Im Grunde fehlen eigentlich nur noch die Selbstschußanlagen und der Minenstreifen - Little-DDR wäre dann perfekt.
Aber auch auf dem Wasser ist ein entsprechendes Sperrgebiet eingerichtet worden, wie jeder sich auf den Seiten der Polizei MV überzeugen kann. Teilweise wird das Seegebiet vor Heiligendamm für einen gesamten Monat gesperrt. Das große Sperrgebiet gilt immerhin "nur" 6 Tage - 6 Tage in der Hochsaison, in denen die Marina Kühlungsborn nicht benutzbar ist, da weder Schiffe ein- noch auslaufen dürfen. Auch die diesjährige Pfingstregatta Rostock-Kühlungsborn ist hiervon betroffen: bisher haben etliche Segler die Gelegenheit benutzt und sich ein paar Tage über Pfingsten in der Marina Kühlungsborn aufgehalten. Dank des G8-Gipfels wird dieses Jahr daraus nichts, da man ansonsten Gefahr laufen würde, 6 Tage länger in der Marina bleiben zu müssen, weil man nicht mehr auslaufen darf, da die Marina mitten im Sperrgebiet liegt.
Ich glaube, die Menschen hier haben sich die Freiheit und die Demokratie 1989 anders vorgestellt, als sie damals auf die Straßen gegangen sind. Und da wundern sich die Politiker in diesem Lande noch, warum das Wählervolk politikverdrossen ist, wenn sich die gewählten Politiker so dermaßen abkapseln...

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Sleepless in Warnemünde

Debian Etch has been released lately, as you may know, and the work on Debian Lenny is already starting. For some of the DDs the work is way much different than for the rest of the DDs: the good ol' brave porters of m68k.
Stephen Marenka asked on debian-release what is needed to get back and be able to release with Lenny?
The answers are shaking:

1. To get back to testing: Basically, the release team didn't mind the
state we had with m68k in testing recently - basically, we just ignored
it, but it was still there. The release team didn't asked for full
dropping from testing, we just didn't mind either way. We also wouldn't
mind for m68k to be back in testing - as long as we can just continue to
ignore it.

2. To get released (or a realistic chance to): Basically, make sure that
the toolchain works (see the other mails), and get really fast buildds
(otherwise, the security team would probably veto the inclusion). The
second might happen with Coldfire, but - the how is your part, not ours
(i.e. if you do it some other way, that's ok as well of course).

Having said that, I can understand if the ftp-masters don't want to have
an architecture be in testing unless there is reason to believe it is
possible to include it in the next stable release, but that's not the
domain of the release team.

ad 1)
Ah, ok... as long as we are ignored, everything is fine. But how will testing m68k get updated when the testing scripts ignore m68k? Pardon me, but isn't this a little bit strange, at least?

ad 2)
Getting really fast buildds - good joke, indeed! Or is this a Friday, 13th habit like April Fools Day?

Conclusion)
Let's summarize: we can release with Lenny, when we get back in shape - but testing is needed for this, where we're ignored for. And without faster buildds for an arch such as m68k, there's simply no way back to make it into a release again - because of this.
Describing Coldfire as such a possibility for faster machine seems a little bit strange to me. CF is totally new, there's not progress yet on the CF front to my knowledge and a combined m68k/CF port may introduce other drawbacks, which nobody can predict for sure today. Do you really believe that ftp-masters or release team will allow such a port to get released? I don't.
Getting faster buildd in a reasonable amount of time is illusory for m68k. We can get more buildds online, but not "really fast buildds". Despite one older blog post of me, I'll receive just another '060 m68k soon (to be hosted by a fellow DD). A few days ago, two other m68k buildds were added to the m68k buildd rotation list. That will make 3 more buildds for the m68k.

Anyway, in most cases your first impression is the correct one and my first impression of the Vancouver Massacre/Proposal was: this is a plan to drop m68k!
Well, the lastest incidents confirm this impression, IMHO.
After all, I think that the m68k port would be best served by dropping Debian instead of being dropped by the project. The m68k port - de facto - has been dropped already. I'm disappointed.

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Was hat ein Hubsteiger mit dem G8-Gipfel zu tun?

Hmmm... maybe I'm doing something wrong, but somehow I can't get s9y to use a multi-site config as described on this page (by Garvin Hicking).

Of course, symlinking and such went fine and I get the config screen (serendipity_admin.php), but I miss the place where to change the database setup, which is done in the Debian package via db-config and lies in /etc/serendpity/database.inc.php.

This is my multisite setup so far (a mixed setup with copied/symlinked files):

lrwxrwxrwx archives -> /usr/share/serendipity/www/archives
lrwxrwxrwx bundled-libs -> /usr/share/serendipity/www/bundled-libs
lrwxrwxrwx comment.php -> /usr/share/serendipity/www/comment.php
lrwxrwxrwx exit.php -> /usr/share/serendipity/www/exit.php
drwxrwxr-x htdocs
lrwxrwxrwx include -> /usr/share/serendipity/www/include
lrwxrwxrwx index.php -> /usr/share/serendipity/www/index.php
lrwxrwxrwx lang -> /usr/share/serendipity/www/lang
drwxr-xr-x pics
lrwxrwxrwx plugins -> /usr/share/serendipity/www/plugins
lrwxrwxrwx rss.php -> /usr/share/serendipity/www/rss.php
-rw-r--r-- 1 serendipity_admin_image_selector.php
-rw-r--r-- 1 serendipity_admin.php
-rw-r--r-- 1 serendipity_config.inc.php
-rw-r--r-- 1 serendipity_config_local.inc.php
-rw-r--r-- 1 serendipity.css.php
drwxrwxrwx templates
drwxrwxr-x templates_c
drwxrwxr-x uploads
lrwxrwxrwx wfwcomment.php -> /usr/share/serendipity/www/wfwcomment.php

Granted, during the last days I haven't found that much time (Easter holidays) yet to have a deeper look into the topic, but I got the impression that it's not that easy to use s9y on Debian with a shared installation setup as described on Garvins page. A sql scheme for the psql database is also missing in /usr/share/doc/serendipity.

Maybe you, dear lazyweb, have already a nice setup script for this purpose for Debian? Would be nice... :-)

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Heiligendamm und der Gipfel der Frechheiten

Ein einfaches Problem:
Die Firma, in der ich arbeite, möchte gerne einen Hubsteiger für ein paar Tests mieten. Leider ist der gewünschte Hubsteiger diese Woche ausgebucht: der ist nämlich unterwegs zum Aufhängen von (Überwachungs-)Kameras für den G8-Gipfel.

Ein Schelm, wer daran glaubt, daß die Kameras nach dem Gipfel wieder abmontiert werden...

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