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Debian

Drupal - direct import into database

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Slow Import with Digikam

Scheinbar gingen in den letzten Tagen wieder ein paar Invites für Flattr.com raus. Zumindest wenn man die Twittermeldungen dazu liest. ;-)
Neue Dinge sind natürlich hipp und man will ja auch dabei sein, wenn was neues kommt, um mitreden zu können. Aber was ist die Motivation derjenigen, die Flattr nutzen? Wollen sie selber von anderen geflattred werden, was ja nicht nur schmeichelhaft für das Ego ist, sondern im Zweifel auch noch ein bißchen Geld bringt? Oder wollen sie primär gute Artikel selber flattren und anderen damit etwas Wertschätzung zeigen und sind somit auch bereit, für gute Artikel im Netz etwas zahlen?
Dazu hab ich mal auf Anraten von Tobias Gies einen Twtpoll aufgesetzt. Bitte schön:

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Drupal and PostgreSQL - SELECT DISTINCT, ORDER BY

Gestern habe ich einen Artikel über Abmahnungen bei Stefan Niggemeier, der ebenfalls wie ich aus Georgsmarienhütte stammt, gelesen.
Niggemeier ist derzeit wohl ziemlich unter Beschuß von Anwälten und hat auch schon die eine oder andere Abmahnung hnter sich. Einzelheiten kann man ja in seinem Artikel lesen. Aber der eigentliche Punkt, auf den ich hinaus will, ist dieser:

Diese Leute — nicht nur dieser Anwalt oder sein Mandant, sondern viele andere — haben das elementare Prinzip der Meinungsfreiheit nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass sie ein Wert an sich ist. Dass sie auch Beiträge schützt, die nach irgendwelchen subjektiven oder objektiven Maßstäben wertlos sind. Artikel 5, Absatz 1, Satz 1 des Grundgesetzes lautet nicht: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten, solange es sich um ein wichtiges Thema handelt und ein Interesse der Öffentlichkeit an dieser Meinung besteht.”

[......]

Durch den Gang zum Anwalt und zum Gericht wird aus einer Auseinandersetzung um Wahrheit zu einer, in der regelmäßig nicht derjenige gewinnt, der Recht hat, sondern der sich die Auseinandersetzung leisten kann. Der Mächtige gewinnt.

Wer schon einmal mit solchen Leuten zu tun gehabt hat, der wird sicherlich auch abgewogen haben, ob er sich die Durchsetzung seiner Meinungsfreiheit leisten kann? Gerade die Tatsache des fliegenden Gerichtsstands macht die Sache für die Abmahner einfach. Sie können sich einfach irgendwo in Deutschland ein Gericht suchen, von dem sie glauben, daß es in ihrem Sinne entscheiden wird. So werden häufig die Berliner oder Hamburger Gerichte ausgewählt, vor denen dann geklagt wird. Auch wenn weder Kläger noch Beklagter aus Hamburg oder Berlin kommen.

Wer also ein Blog betreibt oder anderweitig im Internet seine Meinung publiziert, muss schon immer sehr genau darauf achten, was er schreibt. Letztendlich führt das zu einer Schere im Kopf. Einer vorauseilenden Selbstzensur. Man schreibt nicht mehr seine Meinung ins Netz, sondern das, von dem man selber denkt und hofft, daß es auch andere so sehen, was rechtlich gesehen unbedenklich sein könnte. Das aber hat, wie Niggemeier anmerkt, wenig mit dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit zu tun. Er zitiert ja auch das Bundesverfassungsgericht und seine Stärkung der Meinungsfreiheit neuestem. Bleibt also zu hoffen, daß dieses höchstrichterliche Urteil auch in Berlin und Hamburg Eingang in die dortige Rechtssprechung findet.
Denn das Grundrecht auf Meinungsfreiheit beinhaltet (zumindest für mich) auch, daß ich diese frei äußern darf. Ein solches Grundrecht ist keines, wenn ich eine Meinung lediglich haben darf, diese aber nicht teilen, kommunizieren oder veröffentlichen darf. "Die Gedanken sind frei", heißt es. Aber erst wenn ich diese Gedanken und somit meine Meinung auch frei äußern darf, herrscht Meinungsfreiheit. Und ein vom Grundgesetz garantiertes Grundrecht darf nicht vom Geldbeutel des Menschen abhängen, der diese Meinung hat und sie auch frei äußern möchte.

Der Gesetzgeber ist also aufgerufen, dem Unwesen der Abmahnungen Einhalt zu gebieten.

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Comment Spam on Planet Debian

Ein Schuldenberg, bei dem Peter Zwegat schwindelig werden würde und bei dem er zumindest grimmig dreinschauend den Verkauf des Zweitwagens anmahnen würde. Und vielleicht gäbe es ja noch einen Verwandten, der mit einer kleinen Summe einen Vergleich mit den Gläubigern ermöglichen könnte? Was wäre, wenn Griechenland eine Privatperson oder gar ein Unternehmen wäre?
Derzeit sind Griechenland, Portugal und Spanien in den Medien, weil sie zum einen wie Griechenland überschuldet sind oder wie die beiden anderen von Rating-Agenturen in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft worden sind. Wenn es sich dabei um Unternehmen handeln würde, würde man die Griechenland AG vermutlich insolvent gehen lassen und von einer sogenannten Heuschrecke aufkaufen und zerfleddern lassen. Der bisherige Geschäftsführer bräuchte sich natürlich um seine Zukunft keine Sorgen machen. Schließlich hat er natürlich sein Bestes getan und Schuld sind ja sowieso die anderen. Deshalb wird er irgendwo anders einen gutbezahlten Job finden, wo er im Aufsichtsrat vielleicht keinen so großen Unsinn mehr anstellen kann, aber finanziell ausgesorgt hat.
Die Heuschrecken würden dann schauen, was man noch so an Kapital aus Griechenland herausschlagen könnte. Filettieren heißt das dann wohl im Fachjargon: die guten Teile aufhübschen und dann mit Gewinn weiterverkaufen. Die maroden Teile... nunja, das kann sich ja jeder selber vorstellen, daß man sich da nicht großartig drum kümmert. Man läßt es vergammeln. Irgendwer wird sich irgendwann darum kümmern und vielleicht für einen Pflaumenschnaps und eine Olive kaufen. Jammas!
Achja... und die ganzen Menschen. Da ja leider die Sklaverei irgendwann abgeschafft wurde, kann man diese natürlich nicht mitverkaufen. Also wird man sie anderweitig los: entweder kündigt man ihnen den Job - es sind ja eh bloß Kostenstellen - oder die Wohnung. Denn auch eine Wohnung kann man besser verkaufen, wenn sie nicht bewohnt ist. Sonst müsste man sich ja eventuell mit Einsprüchen und Protesten herumschlagen, wenn man die Mieten erhöht. Also äußerst lästig so ein Mensch. Macht nur Ärger.
Oh, und die Schulden Griechenlands... nunja, die kann man ja dann auch meistbietend an ein Inkassounternehmen weiterverkaufen. Ebenso wie die Kredite der Menschen dort. Irgendeine Bank wird schon daran Interesse haben und die Kredite auf "sofort fällig" stellen. Denn wenn so ein Mensch seinen Job verliert, wie soll er dann noch die Zinsen und Tilgung zahlen? Zwar bleibt ja mehr Geld übrig, weil er ja keine Miete mehr zahlen muss - denn er hat ja keine Wohnung mehr. Aber trotzdem lieber noch schnell den Kredit zurückzahlen lassen, bevor der Mensch sein ganzes Geld in Pflaumenschnaps und Ouzo anlegt. Jammas!

Aber da Griechenland ja ein Staat und kein Unternehmen ist, wird das natürlich so nicht eintreten. Viele Menschen werden so zwar auch ihren Job verlieren oder weniger verdienen, aber vielleicht bleibt ihnen noch die Wohnung, auch wenn die Mieten steigen werden. Für Pflaumenschnaps und Ouzo wird es vielleicht eng werden, aber solange gilt noch: Jammas!

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Johan Schlüter: "Child pornography is great"

Ich hatte ja hier schon mehrfach über das synchronisieren meines N97 Smartphones mit iCal und Sunbird gebloggt. Vor ein paar Tagen hatte ich nun einen neuen Termin über Sunbird hinzugefügt, der auch ohne Probleme in iCal auftauchte. Nicht jedoch auf dem N97 - trotz mehrmaligen syncens. Ich hab sogar den Termin nochmal in iCal gelöscht und neu angelegt. Aber immer noch kein neuer Termin auf dem Handy. Irgendwie hab ich einen Bug irgendwie bei DAViCal oder iCal vermutet, aber letztendlich war es dann doch irgendwie trivialer...

Wenn man nämlich iSync mal so konfiguriert, daß auch Daten synchronisiert werden, die weiter als die Standardeinstellung von einem Monat in der Zukunft liegt, dann taucht auch plötzlich der neue Termin auf, der in gut 6 Wochen stattfindet. Oh Wunder! Kaum macht man es richtig, funktioniert's! ;-)

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DDoS, Apache2 and mod_qos

Letztes Jahr im Herbst war ich in Berlin und habe dort am ersten Treffen des OpenData Networks e.V. im NewThinking Store teilgenommen.
Nach und nach wurden immer mehr kleinere und größere Projekte im Rahmen des OpenData Networks umgesetzt. Seit kurzem gibt es nun auch eine Seite, die die Quellen offener Daten von Behörden und Verwaltungen katalogisiert: offenedaten.de

Das Register offene Daten ist ein Portal für offene Daten in Deutschland. Das Register funktioniert wie ein Katalog in dem Sie Daten suchen und finden können. Sein Zweck ist es, offene Daten in Deutschland besser auffindbar und nutzbar zu machen. Das Register offene Daten umfasst vielfältige und umfangreiche Daten aus Politik, öffentlicher Verwaltung, Bibliotheken, aus Wissenschaft und Forschung.

Die Bedeutung offener Daten nimmt natürlich im Zuge der Vernetzung über das Internet zu. Dabei ist es wichtig, die Daten möglichst nicht doppelt pflegen zu müssen, sondern sie direkt "an der Quelle" abzugreifen, möglichst mit einer stabilen und offenen API. Um nun also selber Angebote mit offenen Daten erstellen zu können, ist es natürlich hilfreich, wenn man einen solchen Katalog zur Verfügung hat und nicht mehr selber nach entsprechenden Quellen suchen oder gar die Daten aus veröffentlichten PDFs auf irgendwelchen Webseiten konvertieren bzw. extrahieren muss.

Offenedaten.de setzt übrigens auf CKAN und Drupal auf, also durchaus auf offene Software. Macht ja auch Sinn. :-)

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Cleanternet - for a cleaner and safer Internet

For two or three weeks now someone seems to dislike me. It happens from time to time that during the night, about 1.30 a.m., my webserver got hit by a sync dDoS. Maybe it's someone specific, maybe it's just a random botnet. Anyway, the result is the same: the service is no longer available.

For this problem there exists mod_qos, which was mentioned in the last LinuxMagazin issue (German). Ok, so I download mod_qos, followed the instructions and built the module with "apxs2 -ci mod_qos.c". When I've enabled mod_qos I get the following error:

mod_qos, requires OpenSSL, compile Apache using "--enable-ssl"

Which is quite interesting, because the Apache2 runs a HTTPS site as well. So, some sort of SSL should be available and mod_ssl is loaded as well. Anyway, I added mod_gnutls as well, but no change: it still reports the above error.

System is Debian Lenny and Apache2 is version 2.2.9-10+lenny7.

Any tipps, hints, pointers or advices, please? :-)

UPDATE:
After "apt-get install apache2-threaded-dev libgnutls-dev libssl-dev" mod_qos was loaded successfully and hopefully will prevent me from suffering of another dDoS. Sometimes the solution is so simple... ;-)

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Syncing N97 with DAViCal

Bereits vor 2-3 Wochen ging bei mir im Blog ein Kommentar zum JMStV ein, der mich auf eine Petition zu diesem bzw. gegen dieses Vorhaben aufmerksam machte. Auf der Webseite

http://www.zensur-in.de/

sammelt der Initiator Tobias Huch Unterschriften gegen die geplante bzw. bereits auf den Weg gebrachte Novellierung des JMStV. Der Petitionstext ist wie folgt:

Petitionstext:
Der Jugendmedienschutzstaatsvertrag darf kein grundrechtsfreier Raum sein!

Ich fordere, dass der/die Landtag/Bürgerschaft/Senat die Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrags in der von den Regierungschefs der Länder am 25. März 2010 verabschiedeten Form ablehnt und eine transparente Diskussion über den JMStV anregt. Ich sehe eine unverhältnismäßige Einschränkung des Artikels 5 Grundgesetz durch den JMStV und massiven Protest der Betroffenen, welche nicht transparent und offen in die Entstehung des neuen JMStV eingebunden wurden. Der neue JMStV hat derzeit den Charakter einer "Geheimgesetzgebung" und es drohen außerdem Internetsperren durch die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Ich sehe dadurch mein Grundrecht auf Informationsfreiheit für gefährdet.

Begründung:
Der JMStV ist schon seit seinem Bestehen geprägt von reiner Symbolgesetzgebung und unzulässigen Verboten. In der neuen Form des JMStV werden diese Verbote erweitert und es wird außerdem umfangreich Rechtsunsicherheit geschaffen.
Das Labeln von Internetseiten und eine Sendzeitbegrenzung sind ein schwerer Eingriff in den Artikel 5 GG und ist auch technisch nicht umsetzbar. Angebote mit von Nutzern generiertem Inhalt (Beispiel: YouTube, Facebook, Blogs, etc.) werden damit unzulässig (§§5 & 11 JMStV). Auch wird die Pressefreiheit auf mittelfristige Sicht massiv eingeschränkt, da Online- und Offlinemedien unterschiedlich behandelt werden. Ich verweise hierbei auf die offizielle Stellungnahme des VDZ (Verband deutscher Zeitschriftenverleger auf der Seite der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz).
Der §11 Abs. 4. bringt neue Rechtsunsicherheit, da hier das höchstrichterlich abgelehnte Verfahren der KJM festgeschrieben wird und so die Nutzung derzeit nur für Volljährige legale Inhalte nach §4 Abs. 2 JMStV faktisch unmöglich gemacht wird. Des Weiteren ist zu prüfen, ob die Inhalte nach §4 Abs. 2, auf die §11 Abs. 4. verweist überhaupt als jugendschädlich/jugendgefährdend einzustufen sind, da dies von der Wissenschaft geschlossen verneint wird und das Bundesverfassungsgericht (1 BvR 402/87) das Verbot nur für eine kurze Zeit per Einschätzungsprärogative für zulässig angesehen hat. Den Staatskanzleien liegt die Expertise von Prof. Dr. Starke zu allen bekannten Studien und Gutachten der Wissenschaft vor. Nach Auffassung des BVerfG ist somit dieses Verbreitungsverbot aufzuheben. Der AK Zensur stellt in seiner Stellungnahme zum JMStV klar: "Es ist zu vermuten, dass die faktische Pflicht, Erotik in Deutschland im Internet nur noch kostenpflichtig anzubieten, insbesondere den großen Anbietern sehr hohe Einnahmen beschert hat. Da verwundert es nicht, dass die entsprechenden Branchenvertreter seit langem strengere Jugendschutzvorschriften inklusive Sperrverfügungen für ausländische Anbieter fordern. Es darf aber nicht Aufgabe des Jugendschutzes sein, einheimische Porno-Produzenten vor ausländischer Konkurrenz zu schützen." Dies scheint die alleinige Aufgabe des §11 Abs. 4 und § 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 zu sein, da diese Paragraphen wissenschaftlich gesehen "Unsinn" sind. Somit sind diese ersatzlos zu streichen.
Ich schließe mich der Aussage des AK Zensur "Das Internet braucht nicht noch mehr, sondern weniger Regulierung" an. Das Internet war nie ein rechtsfreier Raum und somit darf der JMStV kein grundrechtsfreier Raum sein.
Ich wünsche vom Gesetzgeber eine Stärkung der Meinungs-, Presse- und Rezipientenfreiheit und die Unterstützung von innovativen Online-Projekten. Der vorliegende Entwurf zur Novellierung des JMStV geht in die entgegen gesetze Richtung. Die Schaffung von Medienkompetenz bei den Eltern und Minderjährigen ist die einzige Möglichkeit für ein sinnvolles Maß an Jugendschutz. Verbote verschlimmern üblicherweise die potentiellen Übel.

Quellen:
Alle Quelle, Verweise und die Informationen zur Hauptpetition von Tobias Huch finden Sie auf http://www.Zensur-in.DE

Meine Beweggründe:
Als Bürger der Bundesrepublik Deutschland habe ich Angst um meine Grundrechte und die Freiheit meiner Person und der Gesellschaft. Ich möchte Freiheit statt Angst! Ich möchte nicht, dass ein Staatsvertrag rechtskräftig wird, der durch subjektive Meinungen und ohne objektive Wissenschaft und Fachwissen entstanden ist. Ich möchte, dass die Volksvertreter die Freiheit der Gesellschaft und die Freiheit des Einzelnen schützen!

Hinweis:
Ich gestatte ausdrücklich, dass diese Einzelpetition in eine öffentliche Online-Petition umgewandelt wird, um den bürokratischen und finanziellen Aufwand auf ein Minimum zu reduzieren. Bitte informieren Sie die Öffentlichkeit über ein solches Vorgehen. Danke!

Tobias informiert zusätzlich auch noch in einem selbstgemachten Video über die Petition und den JMStV.
Das Besondere an dieser Petition ist wohl, daß es sich um ein föderales Vorhaben der einzelnen Länder handelt und somit auch jeweils eine Petition pro Bundesland nötig ist. Also insgesamt 16x 2 Seiten. Aber über die Einzelheiten informiert Tobias ja auch auf seiner Webseite. Wer also etwas gegen den JMStV unternehmen möchte, mag sich vielleicht an der Petition von Tobias Huch beteiligen.

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Syncing N97

Freunde, soziale Netzwerke und persönliche Daten - wer mag da schon an etwas Böses oder Schlimmes denken wollen? Gerne vernetzen wir uns in Social Networks mit Freunden oder auch nur mit flüchtig bekannten Leuten, teilen Daten und setzen Fotos ins Netz. Und es macht ja auch Spaß, zu sehen, wer nun wen über wieviele Ecken kennt. Problematisch wird es aber dann, wenn ich gar nicht mehr selber entscheiden kann, wer meine Daten zu sehen bekommt.

So hat nun auch die wohl weltgrößte Online-Community Facebook letztens angekündigt, Profildaten seiner Nutzer an Dritte weitergeben zu wollen, um damit den Nutzern eine erweiterte "user experience" zu ermöglichen. Spiegel Online schreibt:

Es handele sich dabei um "überprüfte Web-Seiten und Anwendungen". Um Nutzern die Möglichkeit zu geben, "auch außerhalb von Facebook nützliche Erfahrungen im sozialen Bereich machen zu können", sei man "gelegentlich gezwungen, anderen überprüften Web-Seiten und Anwendungen, die sich auf die Facebook-Plattform stützen, allgemeine Daten über dich zur Verfügung zu stellen, wenn du diese besuchst (wenn du noch bei Facebook angemeldet bist)".

Weitergegeben werden können demnach unter anderem der eigene Name, das Geschlecht, Profilbilder oder der Computerstandort. Diese Datenübermittlung soll automatisch erfolgen; die Zustimmung der Facebook-Mitglieder wird nicht eingeholt, allerdings gibt es eine Opt-Out-Möglichkeit.

Natürlich ist es eine "coole" Sache, wenn ich mich auf einigen Seiten nicht extra registrieren muss, einen erweiterten Leistungsumfang und damit sogar eventuell gewisse Vorteile habe. Und viele Nutzer des Internets freuen sich bestimmt über die tollen Sachen, die man mit einer solchen Vernetzung bzw. Weitergabe der Daten anstellen kann. Das könnte vermutlich auch ein Grund dafür sein, warum auf Seiten der Netznutzer eher ein Schmunzeln durch die Reihen geht, wenn Verbraucherministerin (und Landwirtschaftsministerin) Ilse Aigner in der letzten Zeit nicht nur gegen Facebook und deren Gründer Mark Zuckerberg wettert, sondern auch gegen Google.

Es ist nicht das erste Mal, daß Facebook mit einer fragwürdigen Interpretation des Datenschutzes seiner Nutzer auffällt, um es mal so auszudrücken. Erst kürzlich hat Stiftung Warentest Facebook kein gutes Zeugnis in dieser Hinsicht ausgestellt. Und auch die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisierten erst kürzlich Facebook massiv:

Der vzbv wirft dem weltgrößten Online-Netzwerk vor, wiederholt und wissentlich datenschutzrechtliche Bestimmungen zu missachten. Im vergangenen Sommer hatte der vzbv die Vertrags- und Datenschutzbestimmungen von Sozialen Netzwerken, darunter auch Facebook, abgemahnt. Alle Anbieter erklärten daraufhin, die beanstandeten Klauseln nicht mehr verwenden zu wollen. Doch an diese Erklärung hält sich Facebook nicht, wie eine aktuelle Überprüfung des vzbv ergab.
[...]
Stattdessen hat Facebook angekündigt, neue Datenschutzbestimmungen einführen zu wollen, die bereits öffentlich zugänglich sind. "Damit würde es nur noch schlimmer", kommentiert Falk Lüke, Referent im Projekt "Verbraucherrechte in der digitalen Welt" die Bestimmungen. Mit einer Zustimmung würden die Nutzer dem Unternehmen einen Freibrief für eine weitgehende Verwendung und Weitergabe von Daten einräumen. "Momentan können wir den Nutzern nur raten, den geplanten Änderungen zu widersprechen und sich gemeinsam mit ihren Freunden einen neuen Anbieter zu suchen, wenn ihnen der Schutz ihrer persönlichen Daten wichtig ist", sagt Gerd Billen und verweist auf den aktuellen Test der Stiftung Warentest.

Diesem Vorschlag der Verbraucherzentralen kann man sich eigentlich nur anschließen. Es mag sein, daß Aigner und die Politik vorübergehend Einfluß auf Facebooks Vorhaben nehmen können, aber Facebook hat in der Vergangenheit bereits gezeigt, daß sie es immer und immer wieder versuchen, aus den Daten der Nutzer Kapital schlagen zu wollen. Dies ist auch Facebooks gutes Recht als Unternehmen. Allerdings ist es auch unser gutes Recht als Verbraucher und Nutzer, die Konsequenzen daraus zu ziehen und Facebook zu meiden, wo immer es nur geht. Denn das ist das einzige Argument, das Facebook langfristig verstehen dürfte: ohne Nutzer auch keine Daten, mit denen sich Geld verdienen läßt.

Man sollte durchaus im Hinterkopf behalten, daß es sich bei Facebook um ein US-amerikanisches Unternehmen handelt und es somit nicht den gleichen Datenschutzbestimmungen unterworfen ist wie europäische oder gar deutsche Unternehmen. Facebook ist zwar dem Safe-Harbor Abkommen beigetreten, das ein der EU vergleichbares Datenschutzniveau in den USA gewährleisten soll, aber wie solche Vorhaben Facebooks zeigen, ist das Abkommen vermutlich nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde.

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New UPS battery miracles

Politische Arbeit zur Verhinderung des Abbaus von Bürger- und Grundrechten ist aufwendig. Nicht nur, daß das Engagement sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, sondern es sammeln sich auch Kosten an. Angefangen von Telefonkosten über Portokosten bis hin zu Reisekosten, um mit Politikern reden zu können. Auch der Verein MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren (MOGIS e.V.) ist seit über einem Jahr aktiv und sehr engagiert dabei, sich für die Wahrung der Rechte der Missbrauchsopfer einzusetzen, indem sie versuchen, den weitergehende Missbrauch zu verhindern, der durch das Aufstellen von Stoppschildern im Internet weiterhin bestünde. Denn durch die Stoppschilder wird vor allem das Wegschauen unterstützt, aber nicht die Bekämpfung des eigentlichen Missbrauchs.

Da nun auch auf europäischer Ebene durch die EU-Kommissarin Malmström Internetsperren vorangetrieben werden sollen, verlagert sich die politische Arbeit des Vereins auch nach Brüssel. Zu diesem Zweck wird Christian Bahls nächste Woche nach Brüssel reisen, um dort entsprechend Gespräche aufzunehmen und um gegen das Vorhaben zu arbeiten. Dazu braucht er aber noch Unterstützung insbesondere durch Spenden.

Wer die Arbeit des Vereins MOGIS e.V. unterstützen möchte, kann zum einen Fördermitglied werden und zum anderen auch so seine Spende überweisen:

MOGiS e.V.
Ethikbank
BLZ: 830 944 95
Kto.Nr.: 3138844
BIC: GENO DE F1 ETK
IBAN: DE26830944950003138844

MOGiS ist ein gemeinnütziger e. V., daher sind Spenden steuerlich absetzbar:
Bis 200 Euro genügt beim Finanzamt die Vorlage des Überweisungsbelegs, bei dem aber unsere Steuernummer: 079/141/16826 im Verwendungszweck mit angegeben sein muss!

Ab 200 Euro ist zur Anerkennung eine Spendenbescheinigung nötig, dazu bitte im Verwendungszweck einen Vermerk machen und den vollen Namen und Adresse eintragen, oder mit der Bitte um eine Spendenbescheinigung direkt an uns wenden.

Wer also dieses Jahr oder diesen Monat noch keine gute Tat vollbracht hat, hat nun eine sehr gute Gelegenheit, dies nachzuholen. Am besten durch eine Fördermitgliedschaft beim Verein! Regelmäßig eine kleine Spende von 5.- oder 10.- EUR (gerne auch mehr) kann schon viel bewegen und dazu beitragen, daß *eure* Bürger- und Grundrechte bewahrt bleiben. Daß diese Rechte in Gefahr sind, sollte eigentlich inzwischen jedem Leser dieses Blogs bekannt sein. Ebenso, daß unsere Grundrechte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern jeden Tag auf's Neue verteidigt und erkämpft werden müssen! Mit einer Spende könnt ihr euren Beitrag dazu leisten.

P.S.: Wer eine Fördermitgliedschaft bei MOGIS in Erwägung zieht, mag eventuell zögern und eine Stigmatisierung als Betroffener befürchten, aber diese Befürchtung ist natürlich unbegründet. Zum einen muss man ja auch kein Betroffener sein, um anderen Vereinen helfen zu können. So ist Freifrau von und zu Guttenberg als Präsidentin von Innoncence in Danger vermutlich auch keine Betroffene, nur weil sie dem Verein vorsteht und sich für Internetsperren einsetzt. Zum anderen ist die Mitgliedschaft bzw. die Mitgliederliste ja nicht öffentlich.

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