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Juli 2009

AIDAaura Tag 2: Bergen, Norwegen

Heute morgen sind wir in Bergen, Norwegen eingelaufen. Wie mehr oder weniger üblich liegt Bergen in einem Fjord. Das bedeutet: kein Internet, solange wir im Hafen lagen, weil ringsherum Berge sind (hence the name!). Hier ein paar Beweisfotos:


Bergen - umringt von Bergen


Alte Hanse-Häuser


Im alten Hanseviertel


Trolle oder Gnome sind überall

Die nächste Etappe wird Hellesylt und Geiranger Fjord sein: 218 sm (414 km), von denen bereits ca. 52 sm (98 km) zurückgelegt sind. Hellesylt soll um ca. 8 Uhr erreicht sein. Nach einem Aufenthalt von ca. einer Stunde geht es weiter nach Geiranger, wo die Ankunft um 11 Uhr geplant ist. Die Temperatur ist übrigens zur Zeit kuschelige 16°C (Infos: kreuzfahrtberater.de)

Achja, auch heute haben wir so einiges an Arbeit geschafft. Wir liegen gut im Zeitplan.

P.S.: im Moment scheint wohl wieder einigermaßen Seegang zu sein. Manchmal hört man es an der Bordwand ordentlich rumsen... ;)

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AIDAaura Tag 1: Höhe Eigersund

So, der Tag neigt sich langsam dem Ende. Momentan sind wir in etwa in Höhe von Eigersund vor Norwegen:

Größere Kartenansicht

Laut Boardzeitung ist heute um 22:50 Sonnenuntergang. Vorhin, nach dem Abendessen, um ca. 21 Uhr stand die Sonne noch recht hoch und wärmte sogar noch etwas. Aber man kann es nicht verleugnen: je nördlicher wir kommen, desto kühler wird es. Bis zum morgigen Halt in Bergen sind es laut kreuzfahrtberater.de noch 150 sm (ca. 275 km). Ansonsten war der Tag ziemlich stressig. Außer bei der vorgeschriebenen Seenotübung um 10:20 haben wir heute nicht viel von draußen mitbekommen, weil wir den ganzen Tag in irgendwelchen Racks herumgekrochen sind und Kabel verlegt und Sachen eingebaut haben. Aber man muss sagen, daß man sich durchaus an die Schaukelei gewöhnen kann. Ich schätze, daß ich heute nacht wohl besser schlafen kann als letzte Nacht. Zumindest hoffe ich das.

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AIDAaura Tag 1: Höhe Sylt

Die erste Nacht an Bord war so lala... es schaukelte ganz schön. Bis 4 Uhr nachts etwa war alles kein Problem, aber dann wurde die Welle höher und ein deutliches Stampfen und Schlingern des Schiffs durch die See spürbar. Insbesondere weil wir auf Deck 4 in den vorderen Kabinen untergebracht sind, wo natürlich das Auf und Ab des Schiffes besonders deutlich zu spüren ist. Das ist dann jedenfalls der Zeitpunkt, wo man sich den Gang eines Seemanns aneignen sollte.

Wir haben laut kreuzfahrtberater.de bereits 143,16 sm (265,14 km) zurückgelegt.

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Dienstreise - mobiler Arbeitsplatz für 14 Tage

Aufmerksamen Lesern des Blogs dürfte nicht entgangen sein, daß ich seit Anfang Juli einen neuen Arbeitsplatz habe. Heute habe ich einen neuen Arbeitsplatz (vorübergehend) bezogen - allerdings beim gleichen Arbeitgeber:


Arbeitsplatz für 2 Wochen

Nächstes Ziel wird - nach einem ganzen Tag auf See (gut 500 Seemeilen bei ca. 14 Knoten) - am Montag Bergen in Norwegen sein. Danach geht es weiter in den Geiranger Fjord bevor wir über die Faröer Inseln nach Island kommen. Von dort geht es dann auf der Rückreise über Invergordon in Schottland wieder zurück nach Hamburg. Wer das selber mal mitmachen möchte: es ist die Tour "Nordeuropa 2". Wer bloß wissen will, wo ich bin, kann dies bei Kreuzfahrtberater.de machen.

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Piratenpartei leitet Parteiausschlußverfahren ein

Aufmerksamen Lesern des Blogs dürfte nicht entgangen sein, daß ich seit Anfang Juli einen neuen Arbeitsplatz habe. Heute habe ich einen neuen Arbeitsplatz (vorübergehend) bezogen - allerdings beim gleichen Arbeitgeber:

Arbeitsplatz für 2 Wochen

Nächstes Ziel wird - nach einem ganzen Tag auf See (gut 500 Seemeilen bei ca. 14 Knoten) - am Montag Bergen in Norwegen sein. Danach geht es weiter in den Geiranger Fjord bevor wir über die Faröer Inseln nach Island kommen. Von dort geht es dann auf der Rückreise über Invergordon in Schottland wieder zurück nach Hamburg. Wer das selber mal mitmachen möchte: es ist die Tour "Nordeuropa 2".
Wer bloß wissen will, wo ich bin, kann dies bei Kreuzfahrtberater.de machen.

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Trailer: "Freiheit statt Angst"

Wie Jamasi gerade auf der Aktiven Mailing Liste der Piratenpartei verkündet hat (und auch der ehemalige Parteivorsitzende Hillbrecht twittert), enthebt der Vorstand der Partei das Mitglied Bodo Thiesen aller seiner Ämter und leitet ein Parteiausschlußverfahren ein:

Piratenpartei enthebt Bodo Thiesen seiner Ämter und startet Parteiausschlussverfahren

Der Bundesvorstand der Piratenpartei hat in seiner Telefonkonferenz am 16. Juli 2009 beschlossen, das Parteimitglied Bodo Thiesen seines Amtes als Ersatzmitglied des Bundesschiedsgerichtes zu entheben. Weiterhin wird ihm zunächst befristet bis Ende September 2010 die Befähigung aberkannt, erneut für ein Parteiamt zu kandidieren. Dies wurde vom Bundesvorstand einstimmig beschlossen.

Der Bundesvorstand beantragt ferner beim zuständigen Schiedsgericht den Ausschluss von Bodo Thiesen aus der Piratenpartei, weil er sich
vorsätzlich parteischädigend und satzungswidrig verhalten hat. Dem Antrag auf Parteiausschluss stimmten fünf der sieben Vorstandsmitglieder zu.

Bisher steht eine offizielle Presseerklärung der Piratenpartei bzw. des Vorstands noch aus. Bodo Thiesen war wegen früherer Äußerungen (teils aus den Jahr 2003), die zu Spekulationen über seine Haltung zur rechten Szene geführt hatten, heftig in die Kritik geraten. Zwar distanzierte sich Thiesen von seinen früheren Äußerungen, aber scheinbar war dies für viele andere Parteimitglieder nicht genug.

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Die australische Zensurliste

Für die Demo "Freiheit statt Angst" am 12. September in Berlin gibt es nun einen ansprechenden Trailer:

Wer kann, sollte unbedingt nach Berlin fahren! Spread the word!

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Internet-Zensur in Kasachstan

Via Twitter kam von Wikileaks der Hinweis auf einen Artikel über die australische Sperrliste. Demnach enthält die Sperrliste dort ca. 1370 Einträge. 1371 Einträge, seitdem Wikileaks die Sperrliste auf ihren Seiten veröffentlich hat.

Many banned sites are merely offensive, but not illegal. And some sites are perfectly innocuous. For some secret reason, the web site www.vanbokhorst.nl is on the blacklist. If you’re not in Australia, feel free to give that one a click. It’s not a pornographic site. My Dutch is rusty, but it appears to be a web site for a forklift rental company in Holland.

How did Van Bokhorst get on the blacklist in Australia? Nobody knows because the process was kept secret, even from Van Bokhorst. It’s unlikely that Van Bokhorst had any Australian customers. But that’s not the point. Someone is making these clandestine decisions about what Australians can or can’t see.

We’ve seen this sort of censorship in other countries — and not just from the likes of communist China. Thailand brought in a similar blacklist in the name of protecting its citizens from child pornography. But — surprise! — within months, the blacklist had other web sites on it, including 1,200 banned for criticizing the Thai royal family. A secret list, in the hands of a government, practically guarantees that sort of political abuse.

Daß auf der australischen Sperrliste viele Sites stehen, die eigentlich nicht dort drauf gehören, ist schon hinlänglich bekannt. Der Verweis auf Thailand und die dortige königliche Familie verwundert eigentlich auch niemanden mehr, aber es zeigt mal wieder eines:

Australia’s trial-run blacklist has plenty of questionable items on it, and not just Dutch forklift companies. Hundreds of Internet poker sites are banned. Poker, unlike child pornography, is not a crime. It may be a vice, but how to handle that is a political debate. Australia’s blacklist ends that discussion with force.

And now a web site about abortion politics is on the blacklist. You can probably guess which side of the debate is being censored, but either way, it’s abominable censorship.

That blacklist was sold as a way to stop child porn. But that’s the thing about slippery slopes, isn’t it; you don’t really see the dangers until you’ve started sliding into them.

The Canadian Human Rights Commission wants an Internet blacklist, too. It wants to expand Canada’s cybertip.ca to cover political sites, not just child porn sites it targets now.

Türöffner für Zensur ist immer wieder der angebliche Kampf gegen Kinderpornografie. Sowohl in Thailand, Australien als auch in Kanada. Kurzer Zeit später wird dann die jeweilige Sperrliste um andere unerwünschte Inhalte ergänzt. Und genau das gleiche ist nun auch in Deutschland angesagt, auch wenn viele Politiker derzeit noch heftig bestreiten, daß andere Seiten auf die Liste kommen würden. Die Erfahrung in anderen Ländern zeigt: es wird genauso kommen, wie es die Zensurkritiker immer orakeln.

Demnächst ist ja Bundestagswahl...

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Radio SWR2: Diskussion über Piratenpartei

Wie Heise gestern berichtete, führt Kasachstan eine umfassende Internet-Zensur ein. Dabei geht es sogar gar nicht mal um das vorgeschobene Argument Kinderpornografie, sondern um "echte" Internet-Zensur:

Das zentralasiatische Land Kasachstan hat aus Angst vor Kritik durch Regierungsgegnern eine Internet-Zensur eingeführt. Der autoritäre Präsident Nursultan Nasarbajew unterzeichnete ein Gesetz, nach dem etwa Meinungsbeiträge in Blogs und Chats unter besondere Kontrolle gestellt werden. Das berichteten russische Medien heute. Die Führung in Astana wolle verhindern, dass sich Andersdenkende etwa wie zuletzt Anfang April in Moldawien rasch über das Internet zu Protestaktionen verabredeten, schreibt die Moskauer Zeitung Komsomolskaja Prawda. Kasachstan soll 2010 den auch von Deutschland unterstützten Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) übernehmen.

Da das Internet zumeist Wege und Mittel bietet, eine Sperrung zu umgehen, muss wohl damit gerechnet werden, daß dort demnächst auch das Umgehen der Sperren unter Strafe gestellt werden wird. Das wäre zumindest der nächste konsequente und logische Schritt, da sich die Bürgerrechtler bestimmt mittels Tor, ausländischen Proxies und Tunneln/VPNs einen Weg nach draußen suchen werden, um so dennoch über die Geschehenisse im Land berichten zu können.

Langsam wird es wohl generell Zeit für ein Overlay-Netz...

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Blogger in Aserbaidschan verhaftet

Auf SWR2 fand heute eine durchaus interessante Diskussion zum Thema "Spaßpartei oder neue Bürgerbewegung – Was wollen die Piraten?":

Es diskutieren:
Prof. Dr. Ulrich Eith, Politologe, Universität Freiburg
Dr. Jeanette Hofmann, Wissenschaftszentrum Berlin
Dr. Christoph Bieber, Zentrum für Medien und Interaktivität, Universität Gießen
Moderation: Gabor Paal

Hier gibt es den Link zum Download: swr2_forum_20090715_spasspartei_oder_neue_buergerbewegung.6444m.mp3

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