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März 2009

IPv6 Testseiten

Hagen Graf hat letztens die DrupalCon in Washington DC besucht und berichtet nun in seinem Blog darüber. So faßt er Dries' Keynote mit dem Ausblick auf Drupal7 zusammen:

Felder kommen jetzt in den Core (CCK -> CORE) und können dann auch Benutzern zugeordnet werden. Dadurch hat die Diskussion über Node-Profile ein Ende. Das Profile Modul wird vollständig entfallen.

Das ist nun sicherlich keine Überraschung, aber dennoch eines der wichtigeren Änderungen. Auch andere Änderungen wie die bessere Unterstützung von anderen Datenbanken als MySQL, also z.B. PostgreSQL und SQLite, sind sicherlich große Fortschritte.

Fehlt nur noch, daß die Zusatzmodule schnell auf Drupal7 portiert werden, denn die Features hören sich vielversprechend an , so daß man eigentlich zügig auf Drupal7 migrieren möchte, auch wenn ich selber erst letzten Monat meine Installationen von Drupal5 auf Drupal6 umgestellt habe. ;-)

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Frauenlob

Nachdem es schon länger bekannt ist, daß Google auf ipv6.google.com eine Testseite für den IPv6 Betrieb hat. Bereits letzte Woche hab ich schon auf eine weitere Testseite für den IPv6 Betrieb zugegriffen und heute berichtet Heise darüber: auf http://www.six.heise.de findet man das Angebot von Heise Online ausschließlich über IPv6 erreichbar.

Es ist natürlich schön, wenn Seiten per IPv6 erreichbar sind, aber ich fände es noch schöner, wenn dies nicht über Testseiten geschiet, sondern die normalen Seiten per IPv6 erreichbar sein würden. Aber natürlich hab ich auch Verständnis dafür, daß solche Seiten wie Heise.de natürlich größer sind als WindfluechterNet und irgendwie andere Anforderungen haben.
Das Problem ist nur: wenn die Leute ihre Bookmarks ändern müssen oder gar nicht von der Möglichkeit erfahren, daß es auch eine IPv6-Version gibt, werden sie das Angebot auch nicht wahrnehmen können, sondern weiterhin per IPv4 darauf zugreifen. Und der Anbieter stellt dann mehr oder weniger überrascht fest, daß fast niemand IPv6 benutzt und somit kein Bedarf an Angeboten für IPv6 herrscht. Geschweige denn von IPv6 nativ beim jeweiligen Provider...

Eine weitere Möglichkeit, IPv6 zu verbreiten, besteht im übrigen darin, einen IPv6-fähigen Proxy zu benutzen, um auch IPv4-only Hosts den Zugriff auf IPv6-Angebote zu geben. Das ist natürlich ein bißchen geschummelt, aber vielleicht besser als gar nichts. ;)

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BSD in Warnemünde

Bei meinem gestrigen Gang zum Bäcker ist mir nicht nur der BSD Fachpartner aufgefallen, sondern ich bin in der Mühlenstraße auch noch an einer Wäscherei vorbeigekommen, bei deren Außenwerbung ich immer ein bißchen schmunzeln muss:

Alte Wäscherei in Warnemünde

Gereichte eine saubere Wäsche zu Zeiten, in der diese Wäscherei entstand, durchaus noch zum Lob der Frau, so ist es doch heute wohl eher ein Anachronismus. Daß eine solche Firmenbezeichnung durchaus verbreitet war/ist, zeigt übrigens Tante Google.

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Objektiv oder Blitz?

As a Linux user this sign at a local dealer got my immediate attention:

BSD expert partner

Apparently it must be an OpenBSD partner, because it's a security systems dealer here in Warnemünde:

Security Systems dealer

Or what else could be meant? ;-)

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Bald ist Frühling...

Das Dumme an einer Spiegelreflex-Kamera (DSLR) ist, daß solche Kameras vielseitig erweiterbar sind. Nachdem wir seit ein paar Monaten nun eine Nikon D90 haben, wächst der Wunsch nach mehr.
Mit der Kamera an sich bin ich gut zufrieden, aber das mitgelieferte Objektiv AF-S DX NIKKOR 18-105mm 1:3,5-5,6G ED VR ist mir dann doch etwas zu lichtschwach, wenn es darum geht, bei schummeriger Belichtung Fotos ohne Stativ und Blitz zu machen. Es ist meistens angenehmer für die Fotografierten, wenn man ohne Blitz fotografiert und die Fotografierten sich somit unbeobachter z.B. auf einer Party fühlen.

Nun steht aber demnächst eine größere Familienfeier an und die Frage stellt sich nun, ob hierfür ein lichtstarkes Objektiv wie das Nikon AF-S DX NIKKOR 35mm / 1.8G (oder ähnliches) oder ein Blitzgerät wie das Nikon SB-600 Blitzgerät (oder auch das SB-400) für eine solche Veranstaltung (Hochzeit) geeigneter ist?

Der eingebaute Blitz der D90 ist ja nur ein Notbehelf und da dieser frontal ausgerichtet ist, gibt es damit halt häufig Reflexionen, z.B. in Fenstern. Nicht immer kann man es vermeiden, Fotos von den Leuten vor einem Fenster oder einer großen Fensterfront zu machen, so daß ein Blitz, den man aus der Sichtachse herausdrehen kann, durchaus sinnvoll sein kann. Andererseits: wenn das Objektiv lichtstark genug ist, braucht man den Blitz eventuell gar nicht.

Falls also jemand einen Tipp hat, was sinnvoller für eine solche Veranstaltung ist, würde ich mich über Feedback freuen! :-)

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IPv6: Surfen mit Proxy

Nachdem es in den letzten Tagen mal wieder etwas wärmer und sonniger war, war ich mal wieder ein bißchen in Warnemünde unterwegs:

Westmole mit SandverwehungenSo leer wird der Strand bald nicht mehr sein

Hoffentlich wird es bald grün!

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Google ist das Web!

Ja, ich gebe zu: das bisherige Surfen mit/über IPv6 hat mich noch nicht begeistert. Warum? Weil ich entweder ohne Proxy, dafür aber mit IPv6, oder aber mit Proxy, dafür aber ohne IPv6 surfen musste. Und alles nur weil mein derzeitiger Proxy Squid kein IPv6 versteht. Die experimentellen Pakete sollen zwar funktionieren, aber auf ca. 1 GB pro Woche RAM-Verlust dank memory leaking hatte ich dann doch keine Lust. Das muss also warten und derweil ein notdürftiger Ersatz her.

Diesen hab ich dann in Form des Pakets polipo gefunden. Ein relativ kleiner Webproxy, der sowohl IPv4 als auch IPv6 versteht. Bisher läuft der auch die letzten paar Stunden problemlos und die Hauptaufgabe, zwischen IPv4 und IPv6 quasi zu vermitteln, scheint er auch zu erfüllen. Jedenfalls spreche ich den Proxy über http://proxy:3128 an, was bei mir lokal in eine IPv4 Adresse aufgelöst wird. Dennoch sehe ich im Apache-Logfile und per tcpdump, daß ich diverse Blogs über IPv6 ansurfe.

Die Idee ist nun, den einen oder anderen Proxy zu benutzen, um auch normalen Usern IPv6 Content zur Verfügung zu stellen. Aber das muss ich noch schauen, ob das überhaupt sinnvoll geht. Das Problem hier ist nämlich wohl, daß die Router Advertisements nicht bis zum bzw. über das WLAN gehen, also entweder am Linksys WET-54G oder am Speedport W-701V hängen bleiben.

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Surfen mit IPv6

Wie jeder weiss, existiert etwas nicht, was Google nicht kennt. Leider. Doch bisher konnte man davon wohl ausgehen, daß Google es dann einfach noch nicht gefunden hat. Oder die eigene Suchanfrage war ungünstig gestellt. Aber was ist, wenn etwas doch existiert, Google es aber trotzdem bei einer Suchanfrage nicht anzeigt?

Dann könnte es sein, daß Google es nicht anzeigen *will*, wie Spiegel.de heute berichtet:

Lizenzchaos in Großbritannien: Die Google-Tochter YouTube und die Briten-Gema PRS können sich nicht einigen, wie viel Geld die Verwertungsgesellschaft für Musikvideos bekommt. Nun sperrt YouTube Tausende Clips. Hauptkritik: Die Briten-Gema wisse nicht mal, welche Rechte sie vertrete.
[...]
Öffentlich hat den Streit gestern Abend YouTube-Manager Patrick Walker gemacht, als er im Firmenblog ankündigte, man werde alle von den Verhandlungen betroffenen Musikvideos - Tausende angeblich - für britische Nutzer fortan blockieren müssen.

In diesem Fall geht es derzeit "nur" um Musikvideos, aber wie das Beispiel zeigt, hat Google, zu dessen Konzern YouTube gehört, durchaus die Mittel, Inhalte im Netz auszublenden oder schlicht nicht auffindbar zu machen. Was ist nun, wenn es sich bei dem Inhalt nicht um Musikvideos handelt, die man aus dem Angebot nimmt, weil derzeit die Lizenzzahlungen nicht geklärt sind, sondern weil es unliebsamer Inhalt ist? Wenn z.B. unangenehmes über Google verbreitet werden würde, daß Google eben doch "evil" ist? Oder wenn Google im Auftrag einer Regierung politische Inhalte aus seinen Suchergebnissen streicht? Das ist aber doch sicherlich undenkbar, oder?

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IPv6 connectivity

Nachdem ich dann mal dafür gesorgt habe, daß die Server IPv6 haben, ging es nun darum, auch daheim IPv6 haben zu wollen. Im Prinzip war das eine einfache Sache, da das LAN ja schon per OpenVPN mit dem Server eine Verbindung hatte. Da das relativ schnell ging und auch gar nicht weh tat, hier mal meine Vorgehensweise:

  1. einen IP 6-in-4 tunnel konfigurieren. Dazu geht man ähnlich vor, wie beim Einrichten des Tunnels zu Sixxs.net, bloß halt auf beiden Seiten des Tunnels.
  2. ein IPv6 ::/64 Subnet aussuchen, das man dann auf den Tunnel routet.
  3. im LAN dann /etc/radvd.conf dahingehend konfigurieren, daß es den Prefix im LAN announced.
  4. /etc/network/interfaces entsprechend konfigurieren, d.h. den richtigen Interfaces die richtigen IPs und Gateways zuweisen.
  5. fehlende Routen setzen bzw. konfigurieren.
  6. fertig.

Klingt erstmal recht einfach, oder? Ist es im Prinzip auch, wenn man nicht wie ich den Fehler macht, das falsche Interface für das Routing zu verwenden. Hintergrund: ich hab hier einen Xen-Kernel am Laufen und deshalb ist mein Interface zum LAN mit peth0 eine Bridge, die als physisches Interface eth0 hat. An die Bridge werden dann die virtuellen Interfaces der Xen VMs gekoppelt. Na, jedenfalls hab ich ca. 2 Stunden gebraucht, um festzustellen, daß mein gesamtes Tunnelsetup eth0 enthielt. Das Resultat war, daß ich zwar den Router daheim erreichen konnte, aber nicht die Rechner dahinter, obgleich von den anderen Rechnern ICMP echo requests nach draußen ging, aber die Antworten nur bis zum Router kamen. Stattdessen gingen zwischen Router und Rechner munter Neighbor advertisements und Neighbor solicitation Pakete hin und her (s.a. IPv6 Grundlagen · Funktionalität · Integration von Silvia Hagen, S. 107-110, ISBN 3-9522942-0-9).

Ansonsten ging die Einrichtung aber völlig problemlos vonstatten. Was aber zu beachten ist, wenn man sowas macht, ist, daß man dann direkt eine öffentliche IP im Internet hat und nicht mehr sicher hinter einem Router mit eingebauter Firewall sitzt. Also muss man selber dafür sorgen, daß der Rechner wieder sicher ist!

Wenn man dann noch so neugierig ist wie ich, kann man sich auch nochmal den Traffic anschauen, der nun über die IPv6 Verbindung ins Netz geht, wenn man so durchs Netz surft, um festzustellen, welche Seiten bereits mit IPv6 ausgestattet sind. Man wird feststellen: es sind die wenigsten. Sogar solche Seiten wie heise.de, die ja immer gerne darüber berichten, wie knapp IPv4 Adressen ja werden und wie dringend der Wechsel auf IPv6 doch sei, sind nicht per IPv6 erreichbar. Irgendwie kann man somit deren Berichterstattung über das Thema nicht mehr ganz so ernst nehmen, wenn sie selber mit der Implementation so zögerlich sind.

Aber um das Thema IPv6 mal etwas mehr ins Blickfeld zu rücken hab ich in der Sidebar rechts zwei kleine Applets zu diesem Thema platziert. Das eine zeigt den IPv4 Exhaustion Counter, das andere das Verhältnis zwischen IPv4 und IPv6 Besuchern auf diesem Blog.
Seit gestern hat sich das Tempo beim Exhaustion Counter übrigens verlangsamt: waren es da noch 763 Tage bis zum bitteren Ende, begrüßte mich dier Counter heute mit der Botschaft, daß es noch 765 Tage seien, also zwei mehr als gestern noch.

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IPv6 und Apache Konfiguration

I got an IPv6 tunnel/subnet during the weekend and set it up. So, for everyone who's visiting my blog or Buildd.Net can do this via IPv6 now. At least when I've not broke it again in the meantime. ;)

Sadly it's not a native IPv6 connectivity because the hosting company want charging me an extra amount of € 29.- for that. Given the fact that the IPv4 Exhaustion Counter says that the IPv4 might be running out in 763 days, I don't think that this kind of extra charging will speed up the transition to IPv6.

Anyway, when you encounter problems in accessing my sites via IPv6, please drop me a note! For example I still need to setup rDNS and email... but http should work now - except for my SSL sites... but maybe that's a different story...

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