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Juni 2007

Alice ist nicht nett - oder: Callcenter-Blues

Wie ich bereits letztens beklagt habe, sind Callcenter die Pest des 21. Jahrhunderts.
Heute allerdings wurde dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt.

Heute mittag rief mich der Vater meiner Freundin an, daß die bei der Telekom-Hotline nichts von einer Bestellung wüssten und der Port ja sowieso noch gar nicht freigegeben wäre. Also rief ich (mal wieder) nach Feierabend bei der Alice Hotline an. Komischerweise habe ich da eigentlich auch fast nur Frauen an der Leitung. Aber die heissen in keinster Weise alle Alice, auch wenn Ariane ebenfalls ein schöner Name ist. Noch stärker bezweifle ich, daß die Damen so hübsch aussehen, wie die Alice in der Werbung. Das würde allerdings die Unfähigkeit der Alice Hotline erklären, warum die nichts auf die Reihe bekommen. Man kennt ja durchaus den Spruch, wo der Intellekt in ein entsprechendes Verhältnis zur Qualität etwaigen Geschlechtsverkehrs gestellt wird. Sei's drum...

Nachdem ich über geschlagene 10 Minuten a 14¢/min auf die Weiterverbindung von der allgemeinen Hotline zur Abteiligung für die Kündigungen warten musste, erzählte mir die eher weniger als mehr nette Dame von der Alice Kundenbetreuung, daß ja die Kündigungsbestätigung schon längst rausgegangen wäre. Auf meinen Einwand, daß diese noch in keinster Weise bei uns angekommen sei, meinte sie dann, daß sie die gerne noch einmal rausschicken könnte - so wie die gute Dame am letzten Dienstag dies auch schon machen wollte und wo die Bestätigung ja dann am nächsten oder übernächsten Tag da sein sollte.
Dieses Mal hatte Alice, ehm, die Kundenveruntreuerin allerdings wohl dazu gelernt, was sie wohl auch aus der allgemeinen Hotline-Tätigkeit zu höheren Weihen befördert hat - oder war das vielleicht doch nur die Bestätigung für obiges Sprichwort? Na jedenfalls meinte diese "Dame" dann auf meine Nachfrage, wann wir denn wohl mit dem Eingang der Kündigungsbestätigung rechnen könnten, daß sie das bloß ins System einträgt und der Brief dann wohl gegen Ende der Woche verschickt werden würde.

Nun sollte man sich ja eigentlich als unbedarfter Kunde freuen, wenn ich bloß nicht den Fehler gemacht hätte zu fragen, wann denn der Port abgeschaltet werden würde. Denn das passiert auch gegen Ende der Woche.
Mit anderen Worten: wenn wir die Kündigungsbestätigung von Alice bekommen, brauchen wir sie gar nicht mehr, weil der Port eh schon freigegeben wurde.

Ohja, manchmal fühle ich mich bei Alice auch wie im Wunderland... *seufz*

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Das erste Mal!

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal darüber geschrieben, daß wir Alice-DSL kündigen und ein Komplettpaket von der Telekom nehmen wollen. Dazu bedarf es der Kündigungsbestätigung von Alice, um bei der Telekom rechtzeitig einen neuen DSL-Vertrag zu bekommen.
Da wir die Kündigung aufgrund des Telekom-Streiks um einen Monat nach hinten verschoben haben, warteten wir nun zum Ende des Monats auf die (schriftliche) Kündigungsbestätigung, die aber (mehr oder weniger erwartet) ausblieb.
Also hatte ich Dienstag abend bei der Alice Hotline angerufen, was gleich die erste Überraschung bot: die bisherige kostenlose Hotline unter 0800 - 411 0 411 ist nicht mehr aktiv, obwohl diese noch beworben wird. Ok, man kann dort anrufen und bei einem Problem dann auf die kostenpflichtige 01805-Nummer verwiesen werden, aber neben der inzwischen völlig unübersichtlichen Alice-AOL-Portalseite im Internet, ist das halt eine weitere Unannehmlichkeit bei Alice, was früher besser war. War früher nicht sowieso alles besser? ;)

Na, hieß es dort dann noch, daß die Kündigung noch in Bearbeitung und die Kündigungsbestätigung zugeschickt werden und wohl in den nächsten 1-2 Tagen ankommen würde. Tat sie aber nicht. Nach Adam Riese und Eva Zwerg endeten die 2 Tage nämlich am Donnerstag, so daß ich mich dann wiederum genötigt sah, mal wieder 14 ¢/min für die inzwischen kostenpflichtige Hotline bezahlen zu müssen. Dieses mal erklärte mir die Dame bei der Hotline, daß a) die Kündigung zum 1.7. aktiv werde und b) die Kündigungsbestätigung am 15.5. bereits per Email rausgegangen wäre.
Unnötig zu erwähnen, daß wir keine Bestätigung in den Mailfoldern finden konnten.

Meiner Meinung nach macht dieses Beispiel mal wieder überdeutlich, wie mies der Service bei Callcentern ist, wenn man jedesmal jemand anderen ans Rohr bekommt. Damals, als wir 1995 ISDN bekamen, hatten wir aufgrund unseres Umsatzes einen persönlichen Ansprechpartner, dem man sein Leid klagen konnte und der sich auch tatsächlich darum gekümmert und dann auch aktiv zurückgerufen hatte. Langsam aber bekomme ich den Eindruck, daß man sich die Anrufe bei Hotlines generell sparen kann und lieber auf die gute alte Methode des Schriftwechsels zurückgreifen sollte. Notfalls auch per Fax.

Naja, jedenfalls rief ich dann noch die Telekom-Hotline an und hab dann dort Call & Surf Comfort Plus bestellt. Leider ist aber wohl mit einer Wartezeit von 6-8 Werktagen zu rechnen. Das heißt, daß wir ab Sonntag Nacht dann wohl bis Ende nächster Woche offline sein werden.
In weiser Voraussicht habe ich mir aber schonmal ein Buch bestellt: Frank Herbet - Der Wüstenplanet. Das Buch steht eigentlich schon seit gut 10 Jahren auf meiner Leseliste... ;-)

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Joey about m68k

Ja, wir haben es heute getan - zum allerersten Mal!

Ok, zumindest das erste Mal in diesem Jahr!

Es war allerdings nicht besonders stürmisch dieses Jahr. Ja, man sogar sagen, zeitweilig war ganz schön die Luft raus.

Aber es hat uns nicht davon abgehalten.... ... dieses Jahr das erste Mal segeln zu gehen!
Oder was habt ihr nun wieder gedacht? ;-))

Nachdem wir vor ca. 2 Wochen den Mast gestellt haben, hat es heute auch geklappt, segeln zu gehen. Allerdings war das auch schon bitter notwendig, da schon der erste Algenbewuchs am Rumpf ist. Nun heißt es also, regelmäßig das Boot bewegen, damit wir dieses Jahr nicht wieder so eine Matte von Wasserpocken haben wie letztes Jahr. Vermutlich wird das nächste Mal auch schon die nächsten Tage sein, spätestens aber wohl am Wochenende.

 

Gallery2 and Comment Spam BotNets

In his blog post about the m68k port he's writing about the port being dead, because there's simply no security support for it.

I have to admit that he might be right about it.

Although the m68k port is doing fine with keeping up, there are so many problems, that I doubt that m68k will be allowed to get back. My current list, of why m68k might be dead is:

  1. There's no security support for m68k
  2. m68k has no glibc support in current versions (pthread thingie or so)
  3. m68k is not in stable
  4. packages are getting bigger and bigger and slower and slower all over the place
  5. there is basically no interest in supporting m68k in the majority of DDs
  6. some more minor reasons

I expect some of the above points to be taken against any possible re-inclusion of m68k, such as no security support and being not in stable, which is some sort of paradox because, you'll guess it, m68k is not release with Etch and thus is not in stable. I guess this is difficult to understand when you're not a m68k user, but from my point of view, this is forseeable because of past discussion about the status of m68k.
There had been spent so much energy on getting rid off m68k with the Vancouver Massacre, that it's unlikely that a similar amount of energy will be spent to get m68k back in, because there wasn't much energy spent for the time after Etch release. Ok, there was the introduction of etch-m68k on the mirrors, but as Joey already stated, that's only part of the game.
There was a clear view of how to get rid off of m68k, but no vision of how m68k can exist outside of Etch. Now, the m68k support is basically gone, it's even more problematic to keep up with other ports that are still considered for testing. The whole release infrastructure is based on the migration from unstable to testing. If a port doesn't exist in testing, because it wasn't released with the last stable, then it's hard to get released with the next version of stable.

So, yes, I believe as well that m68k is pretty dead when no miracle happens soon...

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proftpd and SQL uid

For about two weeks now it seems that a botnet is attacking one of my Gallery2 installations in order to either comment spam me or to solve the captchas:


121.132.186.55 - - [14/Jun/2007:09:09:27 +0200] "POST /main.php?g2_GALLERYSID=4cc6b5e4b7ce4a207957a07c081b6f65 HTTP/1.1" 200 12167 "http://gallery.foobar.net/main.php?g2_GALLERYSID=631acbacb15f2cfb83cdaf5..." "Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1)" 0 gallery.foobar.net
121.132.186.55 - - [14/Jun/2007:09:09:30 +0200] "GET /main.php?g2_view=comment.AddComment&g2_itemId=7152&g2_return=
main.php%3Fg2_itemId%3D7152%26&&g2_returnName=photo HTTP/1.1" 200 10349 "http://gallery.foobar.net/main.php?g2_view=comment.AddComment&g2_itemId=
7152&g2_return=main.php%3Fg2_itemId%3D7152%26&&g2_returnName=
photo" "Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1)" 0 gallery.foobar.net
121.132.186.55 - - [14/Jun/2007:09:09:32 +0200] "POST /main.php?g2_GALLERYSID=b45c76223a933ba3bed6e09a9589a6cd HTTP/1.1" 200 12081 "http://gallery.foobar.net/main.php?g2_view=comment.AddComment&g2_itemId=
7152&g2_return=main.php%3Fg2_itemId%3D7152%26&&g2_returnName=
photo" "Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1)" 0 gallery.foobar.net

Sadly Gallery2 seems to not offer the configuration option to disable comments for non-authorized/logged-in users, just only to disable captchas for some users/groups, but apparently disabling captchas for guests seems totally wrong for me.
Currently I'm blocking the hosts with an iptables rule whenever I see an attacking host by accident, but I guess that there should be a better option...

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G8 summit in Heiligendamm

UPDATE:
There was a configuration error. Now everything works as intended.

Hmmm, maybe I'm missing a point, dear lazyweb, but it seems as if proftpd in Etch is somewhat broken.
Ok, I have a setup with proftpd, SQL backend (psql) and quota. First the SQL backend:


Table "public.users"
Column | Type | Modifiers
---------+------------------------+-----------
userid | character varying(30) | not null
passwd | character varying(80) | not null
uid | integer |
gid | integer |
homedir | character varying(255) |
shell | character varying(255) |
clear | character varying(80) |
Indexes:
"userid_pkey" PRIMARY KEY, btree (userid)
"users_uid_key" UNIQUE, btree (uid)
"users_userid_key" UNIQUE, btree (userid)

Proftpd.conf:

[...]
RequireValidShell off
DefaultRoot /home/%u
AuthOrder mod_sql.c
#PostgresInfo localhost dbadmin dcf1330 vftp
SQLAuthTypes Plaintext
SQLAuthenticate users* userset
SQLConnectInfo vftp dbadmin dcf1330
SQLDefaultGID 65534
SQLDefaultUID 65534
SQLMinUserGID 2100000
SQLMinUserUID 400000000
#SQLUserInfo users userid clear "uid" "gid" homedir shell
SQLNamedQuery userinfo FREEFORM "SELECT userid, clear, uid, gid, homedir, shell
SQLUserInfo custom:/userinfo

The problem is now, that those files that are uploaded by ftp get owned by uid 65533 instead of the uid defined in the SQL table, whereas the gid is being set correctly. Example:


-rw-r--r-- 1 65533 2101 14838 2007-06-11 15:34 front.jpg

Both, uid and gid, have the same value within the database (exampel is "2101" here), but only gid will be used correctly by proftpd when uploading files. I would prefer to use usrquota instead of grpquota, though.
I'm appreciating tips to solve this problem or to confirm that this is a proftpd bug! :-)

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Kurzbesuch in Berlin

As you might already know: there is the G8 summit in Heiligendamm taking place, which is near Rostock - the place where I live.
Although there were some street fights between violent opponents (hiding in the mass of other demonstrants) and the Police, it's been quite silent so far. The summit begins today and apparently the demos and actions against the summit are starting as well.
When driving around (work/home) you can see Police everyone: at the train station, on bigger crossroads, on bridges, under bridges, driving around, etc...
It's like you're living in a police state.

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LinuxTag 2007

Da Ende letzter Woche in Berlin der LinuxTag 2007 stattfand, haben meine Freundin und ich die Gelegenheit genutzt, uns bei ihren Verwandten einzuquartieren und den Besuch des LinuxTages mit einem Kurzbesuch bzw. -urlaub in Berlin zu verbinden.
Der LinuxTag an sich war wenig spektakuär: recht klein und übersichtlich. So blieb dann entsprechend viel Zeit für das Rahmenprogramm.
So waren wir am Donnerstag abend z.B. spontan Richtung Gendarmenmarkt gefahren und sind dann auch noch zum Brandenburger Tor gegangen. Und wo wir dann schonmal da waren, haben wir den Reichstag auch noch gleich mitgenommen. Erstaunlicherweise kamen wir sogar mit der vorletzten Besuchergruppe um ca. 21:45 Uhr rein und durften uns dann von den Sicherheitsleuten durchleuchten lassen. Nachdem auch diese Hürde erfolgreich überwunden war, ging es dann per Fahrstuhl auf die Besucherterrasse.
Leider hatte der Sicherheitscheck zu lange gedauert, um von dort noch den Sonnenuntergang beobachten zu können, aber das Abendrot war noch entsprechend stark vorhanden.
Dummerweise hatten wir aufgrund der Spontaneität unsere Fotokameras nicht dabei, so daß letztendlich das Fotohandy meiner Freundin herhalten musste.
Für Freitag nach dem LinuxTag war dann angesagt, den Ku'damm aufzusuchen. Wer Frauen kennt, weiß, daß das nicht unbedingt auf meinem Mist gewachsen war. ;) Das resultierte dann letztendlich auch in entsprechenden Fußschmerzen durch das viele Hin- und Hergelaufe, der Warterei in den diversen Läden, etc. Dafür haben wir aber dann später am Ku'damm auf dem Rückweg noch in einem Steakhouse lecker gegessen.
Samstag war dann eigentlich Sanssouci angesagt, aber aufgrund der Tatsache, daß die Verwandten meiner Freundin Musikprofessoren sind, gingen die Nächte Donnerstag und Freitag auch nicht unbedingt früh zuende. (jenachdemwiemanessehenwill) Womit dann nun wieder etliche Klischees über Musiker bestätigt sind. ;)
Jedenfalls hatte das zur Folge, daß wir Samstag halbwegs ausgeschlafen und erst um 12 Uhr gefrühstückt hatten. Der Rest war dann noch ein bißchen Familiengedöns und wieder Klamotten packen und Kaffeetrinken um 18 Uhr. Abreise war dann ca. 19:45 Uhr Richtung Heimat.

Da Samstag auch der große Krawall-Tag in Rostock wegen des G8-Gipfels war, war die Heimreise dementsprechend spannend. Vom Autobahnkreuz Wittstock-Dosse aus war die Autobahn aber ziemlich leer - selbst für mecklenburgische Verhältnisse! Erst kurz vor Rostock überholten wir dann wieder einige LKWs. Auf der Gegenfahrbahn kamen uns dann auch Massen von Polizeiwagen auf dem Weg in die Schlafunterkünfte entgegen. Wir sind dann durch den Warnowtunnel gefahren, um der Sperrung in der Rostocker City zu entgehen. Außerdem war der Weg durch den Tunnel eh kürzer... ;)

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