FoeBuD antwortet auf Leutheusser-Schnarrenberger

12 11 2009
Der FoeBuD e.V. hat eine Reaktion bzw. Antwort von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auf die überreichten Unterschriften während der Koalitionsverhandlungen bekommen.
Wie bereits damals nach den Koalitionsverhandlungen festgestellt, hat sich nichts großartiges Neues in Sachen Datenschutz, Bürgerrechte oder Internetsperren ergeben, obwohl die Koalition das entsprechend als Sieg feierte. Der FoeBuD hat nun detailliert (erneut) dazu Stellung genommen. Sein Fazit:

Es wäre sicherlich falsch, sich große Hoffnungen zu machen, dass die Regierungskoalition Bürgerrechte wirklich ernst nimmt und den Kurs des Sicherheitswahns ändern wird. Lediglich das Zugangserschwerunggesetz (vulgo "Zensurgesetz") soll ein Jahr per Anweisung ausgesetzt werden. Abzuwarten und zu beobachten bleibt allerdings, welche Signale und Impulse aus dem Justizministerium kommen werden. Dies ist schließlich in der Person von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mit einer ausgewiesenen Bürgerrechtlerin als Minsterin besetzt. Diese braucht Unterstützung - durch Druck von der Straße.


Dem kann man sich nur anschließen: Es heißt also weiterhin Druck auf die Politik aufbauen und die Themen Bürgerrechte und Datenschutz in der Bevölkerung (wieder) ins Bewußtsein der Wähler und vor allem auch der Nichtwähler bringen.


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Debian Sid, Asterisk and AVM FritzCard B1 PCI

12 11 2009
At work I'm currently working on IP telephony with Cisco products, so it's a natural thing to try similar at home as well. I've a AVM Fritz B1 PCI card, hooked up that to the ISDN PSTN and see some calls coming and going in the syslog. Then I installed asterisk packages and now the problems arise:
Is there a current HowTo or a good documentation how to setup asterisk with an AVM Fritz B1 PCI card? There seems to be some older stuff on the net. One describes the installation with CAPI, another one with mISDN. mISDN seems to be missing in Debian for whatever reasons. It would be nice to know for sure what ISDN stack I need to deal with: hisax, CAPI or mISDN.
The next step would be the proper configuration of asterisk, which is already complex enough compared to the commercial products... ;-)

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Opel und die Übernahme

11 11 2009
Interessantes gibt es ja nicht nur in der Politik, sondern auch in der Wirtschaft, wobei man das eine ja nicht unbedingt immer vom anderen unterscheiden bzw. trennen kann. Nachdem General Motors nach monatelangem Verkaufshickhack nun seine europäischen Töchter Opel und Vauxhall behalten will, hab ich ja eigentlich nur darauf gewartet, daß nun auch die Rechnung für die Verhandlungen (zu Recht!) präsentiert wird. Laut Spiegel Online will Magna wohl um die 100 Mio. Euro von GM fordern:

Der gescheiterte Opel-Bieter Magna International zeigen fordert nun von General Motors (GM) bereits investiertes Geld zurück. Magna-Vizechef Siegfried Wolf sagte dem ORF-Inforadio Ö1 am Dienstag: "Es war in der Tat eine große Summe, weil ja auch ein komplexes Thema zu lösen war."

Es gehe um rund hundert Millionen Euro, berichtete der ORF unter Berufung auf informierte Kreise. Der entscheidende Posten der Rechnung ist dem Vernehmen nach das Opel-Rettungskonzept, das Magna gemeinsam mit Juristen und Unternehmensberatern erarbeitet hat.


Die Summe von 100 Mio. Euro erscheint mir zum einen recht hoch für eine Zusammenarbeit mit "Juristen und Unternehmsberatern", zum anderen aber auch nicht. Zumindest Unternehmensberatungen sind ja auch in der Vergangenheit immer mal durch recht großzügige Beratungshonorare aufgefallen, ohne daß ich das nun vor dem Frühstück mit Quellen belege.
Richtig ist, meiner Meinung nach, daß GM für diese Verkaufsfarce über Monate hinweg, die Rechnung präsentiert bekommt. Das Traurige ist halt vermutlich wieder einmal, daß die Rechnung nicht die Manager aus eigenen Taschen bezahlen, sondern zum einen die Mitarbeiter durch Einsparung wie Verzicht auf Gehalt, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld oder auch durch Stellenabbau und zum anderen der Verbraucher durch höhere Preise, denn die Verhandlungskosten werden sicherlich wie auch die Sanierungskosten auf die Verkaufspreise der Autos aufgeschlagen.

Ich bin ja stark dafür, daß die Manager ruhig viel Geld verdienen dürfen - wenn sie denn auch die entsprechenden Risiken tragen und für entsprechende Fehlentscheidungen belangt werden.

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Merkels Schwammigkeit

10 11 2009
Heute hat Angela Merkel, alte und neue Bundeskanzlerin, ihre Regierungserklärung im Parlament vorgetragen. Dies scheint sie in ihrer unvergleichen, unaufgeregten Art und Weise getan zu haben. Man könnte auch "langweilig" dazu sagen. Wenn man die Spiegel Online Artikel liest, wird das zum Beispiel an solchen Sätzen deutlich:

Stattdessen stimmt sie die Deutschen auf harte Zeiten ein. "Die Probleme werden noch größer, bevor es wieder besser werden kann", sagt Merkel. Und vielleicht wird es auch gar nicht besser. "Wir können scheitern, oder wir werden es schaffen. Und ich will, dass wir es schaffen." Ja, was denn sonst, ätzt da einer auf der Tribüne.


Kurzum kann man dies auch mit einer alten Bauernweisheit kommentieren: "Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter - oder es bleibt, wie es ist!"
Der Bürger darf also weitere 4 Jahre des Aussitzens von Problemen der Regierung Merkel erwarten. Doch, halt! Etwas schwung bringt die Regierung Merkel ja in die politische Landschaft wie Harald Terpe, MdB B90/Grüne, per Twitter verlauten ließ:

#Merkel jetzt kommen die Geschenke an die Atom- und Kohlelobby: Wiedereinstieg und #CCS


Auch in Sachen Gesundheits- und Sozialpolitik ist mit Schwarz-Gelb sicherlich kein Blumentopf zu gewinnen oder eine wesentliche Erneuerung zu erwarten.

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Einmal Foto und zurück!

09 11 2009
Da hab ich heute die Fotoausrüstung bis nach Hamburg und zurück geschleppt, in der Hoffnung mal ein Foto von Itzi machen zu können, aber vor lauter Arbeit nicht dazu gekommen bin, musste ich ja wenigstens noch einen Grund haben, wieso ich die D90 mitgeschleppt habe. Ohne (Foto-)Trophäe geht es nicht nach Hause! Und hier ist sie:

Rostocker Ständehaus bei Nacht


Und als Beweis, daß ich überhaupt in Hamburg war, musste doch noch das N97 herhalten:

Hamburg Hbf aus dem IC nach HRO

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Guthaben ist was feines...

08 11 2009
Im Sommer hatte ich mir ja das N97 gekauft und damit einhergehend auch den Tarif vom D2 Fun24 Tarif auf den SuperFlat Haumichtot-allinklusive gewechselt. Hinzukommt noch der Partnertarif für das Handy bzw. den Vertrag für meine Frau. Ich bekomme auch immer fleißig die Online-Rechnungen jeden Monat. Allerdings wurde noch nichts vom Konto abgebucht.
Da ich nicht für ein halbes Jahr nachzahlen möchte, hab ich vorhin mal beim Kundenservice angerufen und nachgefragt, wie das nun alles so zustande kommt. Dort wurde mir mitgeteilt, daß ich ja im Zusammenhang mit dem Tarifwechsel ein Guthaben bekommen hätte. Derzeit seien noch ca. 60.- Guthaben verbucht.

Nun habe ich nichts gegen Guthaben und schöne Überraschungen, daß ich nun monatelang keine Handyrechnung bezahlen brauchte, aber etwas spanisch kommt mir die Sache trotzdem noch vor. Vielleicht sollte ich einfach nochmal sicherheitshalber das Ganze mir schriftlich bestätigen lassen?

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Nach der Dienstreise...

07 11 2009
... ist vor der Dienstreise! Oder: warum es gestern keinen Artikel hier gab und heute auch nur so ein Pseudo-Platzhalter. ;-)

Am Freitag morgen ging es halt zu einer "kleinen" Dienstreise nach Hamburg, die bis heute abend andauerte. Da war nun wirklich keine Zeit, um abends nach Feierabend noch zu bloggen. Es ging praktisch nach Feierabend und Abendessen direkt ins Bett und am Morgen nach dem Frühstück direkt weiter. Und eigentlich ist es schade, denn St. Pauli ist ja schon ein sehr spezielles Pflaster. Aber bevor nun die wilden Spekulationen ins Kraut schießen: die Dienstreise war hoch seriös und beinhaltete munteres Kabel tauschen am Switch und Patchpanel! ;-)

Naja, diese Dienstreise ist nun also vorbei, aber die nächste steht bereits Montag morgen wieder an: ebenfalls nach Hamburg, aber nur für diesen einen Tag, um etwas Nachsorge zu betreiben. Mal schauen, ob ich es dann schaffe, mal einen Schnappschuß aus Hamburg mitzubringen. :-)

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Werbelinks in Blogkommentaren

06 11 2009
Seit einiger Zeit hab ich vermehrt Werbelinks in Kommentaren zu meinen Artikeln. Das Problem ist, daß es sich nicht um die automatisierten und schlechten Spambeiträge irgendwelcher Sexualmittel-Spammer handelt, sondern die Beiträge sind wohl per Hand verfasst und nehmen Bezug auf den entsprechenden Artikel. Natürlich sind auch ab und zu Kommentare wie "Toller Artikel! Lesenswert!" dabei, die einzig den Zweck haben, über entsprechende Back-Links die eigene Webseite des Kommentators zu pushen, aber sowas lösche ich eh.
Außerdem tendiere ich stark dazu, auch die genannten Werbe-Kommentare zu löschen, auch wenn sie einen Bezug zum Artikel haben. Meistens haben sie nämlich keinen Mehrwert für das Thema des Artikels. Allerdings fällt es mir auch manchmal schwer, mich zwischen Löschen und Veröffentlichen zu entscheiden. So war gerade heute wieder ein Kommentar in der Warteschlange, der sich auf meine Kritik an den sehr frühen Lebkuchen im Laden bezog:

Hallo.
Oh ja, das nervt so richtig so früh Weihnachtszeug kaufen zu können.
Da bleibt die typische Weihnachtsstimmung die ich aus meiner Kindheit (bin jedoch noch nicht so alt) kenne auf der Strecke. Schade eigentlich für die jüngeren unter uns. ;-)
Habe jetzt aber Gott sei Dank einen Händler gefunden der vor November nicht mit dem verkauf damit anfängt. Das heißt immer frische Ware. ;-) Finde solche Händler sollten unterstützt werden, da diese das „Weihnachtsgefühl“ beibehalten.
Habe oben mal den Link des Händlers eingebaut.
Also frohe Weihnachten, wenn auch etwas früh :D


Prinzipiell befürworte ich ja die Unterstützung kleiner und lokaler Händler, aber trotzdem hab ich den Kommentar gelöscht, weil es mir dann doch zu sehr nach versteckter Werbung ausschaute. Naja, ich mag aber auch nicht ausschließen, daß ich dann und wann mal einen werbenden Kommentar drin lasse und veröffentliche. Es hängt meistens vom "Ton" des Kommentars ab. Schwierig ist es in jedem Fall zu entscheiden, ob ich löschen soll oder nicht.

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Einige Links zum Lesen

05 11 2009
Im Moment ist es bei mir etwas stressig, so daß ich nicht besonders zum ausführlichen Bloggen komme. Man muss ja nicht nur bloggen, also was schreiben, sondern für entsprechende Blogbeiträge auch entsprechend etwas lesen, wenn man das eine oder andere Geschehen in der Tagespolitik kommentieren will. Und letzteres ist halt grad etwas schwierig. Also gibt es nur ein paar kurze Links zum Selberschmökern:

  1. Lobbycontrol zu den "Beratern" in der EU-Kommission.

  2. Reuters' Handbook für Journalisten und Blogger

  3. Fefe führt das Thema Wikipedia weiter

  4. Auch zu den Beziehungen im Hintergrund der politischen Weltbühne hat Fefe etwas

  5. Und Alvar Freude berichtet, daß die Internetzensur durch die Hintertür kommen soll


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Erster Schnee

04 11 2009
Heute hat es fast den ganzen Tag in Rostock geschneit. Auf der Fahrt nach Hause hatte ich an einer roten Ampel im Stadthafen etwas Zeit und hab gleich mal ein Beweisfoto gemacht:

Erster Schnee in Rostock



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Nachlese Drupal Stammtisch November

04 11 2009
Gestern fand wie angekündigt der November-Stammtisch der Drupal User Group Rostock statt. Dieses Mal fand sich ein großer, bunter Haufen von Drupal-Interessierten ein: von Mitarbeiterinnen und Studenten der Universität Rostock über Mitarbeiter einer örtlichen Internetagentur, die ihr erstes Kundenprojekt mit Drupal umsetzen werden, bis hin zu einem Vertreter des Landesverbands der Piratenpartei, der ebenfalls auf Drupal setzt.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einem kleinen Überblick über Drupal, wurde schnell über das Nummer 1 Thema bei Drupal diskutiert: die Module! Welches Modul eignet sich wofür und vor allem: wie finde ich das passende Modul? Natürlich hoffen wir, daß wir viele Anregungen und Tipps geben und helfen konnten und freuen uns auf ein Wiedersehen beim nächsten Drupal-Stammtisch im Dezember!

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Aaron Koenig über die Piratenpartei

03 11 2009
Aaron Koenig ist Mitglied im Bundesvorstand der Piratenpartei, schreibt aber auch ein eigenes, privates Blog. In diesem hat er nun seine persönliche Sichtweise auf die Piratenpartei nach der Bundestagswahl dargestellt und greift dabei einige sehr gewichtige Punkte heraus. So urteilt er sehr richtig, daß die knapp 2% bei der Bundestagswahl durchaus ein Achtungserfolg für die Piratenpartei war, aber bereits bei den nächsten Landtagswahlen mehr von der Partei erwartet wird, wenn sie nicht als Eintagsfliege wieder in der Bedeutungslosigkeit versinken will - oder um es anders auszudrücken: wenn sie dann nicht mehr die Relevanzkriterien erfüllen wird.

Über die 2% bei der Bundestagswahl konnten wir uns zurecht freuen, weil wir die Zahl unserer Simmen bei der EU-Wahl vervierfacht und das Ergebnis der Grünen bei ihrer ersten Bundestagswahl übertroffen haben. Doch jetzt muss es darum gehen, dieses Wachstum fortzuführen. Würden wir bei den kommenden Landtagswahlen in der Größenordnung von 2-3% stagnieren, wäre die Piratenpartei in der öffentlichen Wahrnehmung keine Erfolgsgeschichte mehr, sondern ein gescheitertes Projekt – ein vorübergehender Medienhype des Sommers 2009.


Sicherlich, die Piratenpartei scheint immer noch an Mitgliederzahlen zu wachsen, aber wie lange dieses Wachstum oder der Hype anhält, lässt sich derzeit nicht sagen. Bereits morgen könnte es wieder vorüber sein und die Mitgliederzahlen wieder sinken, wenn die Piratenpartei nicht endlich mal Inhalte liefert. Derzeit sieht es so aus, zumindest für halbwegs interessierte Zuschauer wie mich, daß sich die Piratenpartei lieber mit sich selber beschäftigt als mit Politik. Da werden in manchen Landesverbänden munter lustig Regional- und Kreisverbände gegründet und darüber diskutiert, ob das nun mit der Satzung für den Landesverband konform ist und ob es nun wichtig ist, ob ein Regionalverband die Grenzen der Wahlkreise abbildet und ob jeder Unterverband eine eigene Webseite braucht.
Von politischer Arbeit ist da mitunter nichts zu sehen, was auch daran liegen kann, daß es unzählige Mailing Listen und Wikis gibt, in die sich die politische Arbeit aufgliedert, ja gerade zu verzettelt. So wird es Interessierten schwer gemacht, Informationen zu finden und sich eventuell sogar zu beteiligen und einzubringen. Koenig schreibt:

Viele der rund 9000 Neumitglieder, die seit Juni 2009 der Piratenpartei beigetreten sind, sehen dies nach meiner Einschätzung ähnlich. Viele sind zu den Piraten gekommen, weil sie sich von dieser Partei einen neuen, zeitgemäßen Politikstil erhoffen, mit flachen Hierarchien und modernen Kommunikationsmethoden. Der Wunsch, Antworten auf viele brennende Fragen in der Politik zu geben, ist gerade unter den Neumitgliedern groß - man sieht das an den zahlreichen politischen AGs, in denen zur Zeit mit Hochdruck an neuen Themen gearbeitet wird.


Man könnte es auch mit einem alten politischen Sprichwort sagen: "Wenn Du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis!" Manchmal hat man gar, als Außenstehender und beobachtender Interessent, das Gefühl, daß AGs, Regionalverbände oder sonstige Gremien deshalb von Einzelnen oder kleinen Gruppen ins Leben gerufen werden, um sich profilieren zu können. So hat dann jeder ein eigens Pöstchen in der Partei und ist also auch wichtig. Nur: die politische Arbeit vor Ort bleibt außen vor. Ich hatte bereits letztens auf einer Landes-Mailingliste gefragt, wo denn die Piraten sind, die sich mal an Bürgersprechstunden oder in Stadt- und Ortsparlamenten an der politischen Willensbildung beteiligen. Die erste Antwort, die ich auf diese Mail dann bekommen war, sprach dann natürlich prompt Bände, was Koenig dann auch entsprechend in seinem eigenen Blogartikel aufgreift:

Wichtig ist auch der Stil, mit dem wir miteinander umgehen. Zerfleischen wir uns in Grabenkämpfen und kleinlichen internen Streitigkeiten? Oder stellen wir die gemeinsame Sache über unsere persönliche Befindlichkeiten und respektieren Meinungen, die von unser eigenen abweichen?


Kurzum: ich wurde ziemlich unflätig beschimpft und man warf mir vor, mit dem Zug durch die Kinderstube gefahren zu sein - weil ich eben mal ein bißchen Kritik geübt habe, wurde ich "zerfleischt", wie Koenig es schreibt. Argumente und eine sachliche Auseinandersetzung mit meiner Kritik, die von anderen Parteimitgliedern zu deren Ehrenrettung übrigens durchaus geteilt und als berechtigt angesehen wurde, gab es nicht, bzw. fand nicht statt.

Koenig erwähnt zwar, daß eine Verbreiterung der Thema weg von einer 1-Themen-Partei hin zu einer breit aufgestellten Partei notwendig ist, um auch bei den nächsten Wahlen erfolgreich sein zu können, aber er erwähnt leider nicht, daß man hierzu dann auch aus dem Netz raus und in die reale Politik hinein gehen muss. Niemand wird sich in 4 Jahren bei der nächsten Bundestagswahl für die Piratenpartei noch interessieren, wenn sie immer noch in ihren Wikis und Mailinglisten in zahlreichen AGs über irgendwas diskutiert. Die Diskussionen dort können die politische Arbeit vor Ort flankieren und als Informationsquelle dienen, aber als alleiniges politisches Betätigungsfeld greift das Netz bei weitem zu kurz. Vielmehr müssen die Piraten ihre ihnen häufig nachgesagte Kernkompetenz nutzen, um normale Bürger ins Netz zu bekommen und dort für ihre Themen zu begeistern. Sie können den Bürgern einen kurzen und direkten Draht der Information und der Beteiligung im Netz bieten, müssen aber dennoch selber aus dem Netz heraus und auf die Straße und vor Ort in die Kommunalpolitik. Von dort in die Landespolitik und dann in die Bundespolitik. Es wäre utopisch zu glauben, daß von das Pferd von hinten aufzäumen bzw. die Menschen für die eigene Politik im Top-Down Schema begeistern kann.
Gerne verweise ich in diesem Zusammenhang auf Peto, die sehr klein aber auch sehr erfolgreich in ihrem Rahmen sind.

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Heute: Drupal Stammtisch im November in Rostock

03 11 2009
Heute ist es mal wieder so weit: um 19 Uhr im Plan B in der Nähe des Doberaner Platzes treffen sich wieder einige Drupal-Interessierte zum Drupal-Stammtisch. Die Ankündigung findet sich hier.
Dieses Mal dürfte es vermutlich besonders interessant werden, weil sich ein paar neue Besucher angesagt haben. Sowohl von einem Projekt der Uni Rostock, das Drupal benutzt, als auch von der Piratenpartei LV MV, die Drupal für ihren Webauftritt benutzt. Insofern werden sich sicherlich wieder einige interessante Gespräche rund um das Thema Drupal ergeben!

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Energiesparlampen

02 11 2009
OK, letztens ging unsere alte Glühbirne im Bad kaputt. Also musste Ersatz her. Da ja zudem die 100W Glühbirnen eh aus dem Verkauf verschwinden sollten bzw. auch schon sind, haben wir mal eine Energiesparlampe gekauft. Das erste Problem bestand schon allein im Formfaktor. Denn je mehr Watt diese Energiesparlampen haben, desto größer/länger sind sie wohl. Das aber ist ein Problem, wenn man einen solchen Leuchtkörper in eine räumlich begrenzende Lampe schrauben will, also z.B. diese Deckenleuchten mit dem Glaskörper drumherum. Geht nämlich dann gar nicht. So mussten wir statt dem 85W Äquivalent (100W gab es dort im Laden nicht) die kürzere 60W Variante nehmen. Also eine deutlich dunklere Lichtquelle.

Das Problem ist nun aber nicht allein die geringer Lichtausbeute, also daß es weniger hell im Bad ist, sondern auch die Lichtfarbe wechselte von einem typischen Glühbirnen-Gelb zu einem komischen Leuchtstoff-Grün. Auch nach längerer Leuchtdauer.Und irgendwie empfinden wir die grünliche Leuchtquelle als deutlich unangenehmer.

Ich hab ja nichts gegen Energiesparen und geb dafür auch mal etwas mehr Geld aus, aber wenn das zur Folge hat, daß ich morgens mit einem Licht begrüßt werde, das mich leicht grünlich krank im Spiegel erscheinen lässt, dann greife ich bei nächster Gelegenheit lieber wieder zu einer Glühbirne. Dank Internet dürfte sich ja irgendein Versandhändler finden lassen. Irgendwie hat entweder die EU mal wieder mit einer ihrer Vorschriften Quatsch gebaut oder aber die Hersteller solcher Lampen die Technik noch nicht im Griff, was allerdings dann wieder die EU in die Verantwortung nehmen würde, warum sie denn so eine Vorschrift erlässt?

Hmpf...

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Wochenendende

01 11 2009
Tja, so schnell geht das mit dem Wochenende: kaum hat man sich dran gewöhnt, ist es auch schon zuende! Und irgendwie weiß man ja häufig auch gar nicht, wo die Zeit abgeblieben ist? So geht es mir zumindest dieses Mal mit dem Samstag. Irgendwas großartiges haben wir nicht gemacht, sondern vermutlich den ganzen Tag mit irgendwelchen Belanglosigkeiten vertrödelt.
Dafür weiß ich aber, was wir heute am Sonntag getan haben! Und ich kann glaubhaft versichern, daß wir nächstes Wochenende bestimmt nicht wieder das Wohnzimmer umstellen werden! Zumindest hoffe ich das. Schrank ausräumen, Schrank an die andere Wand rücken, Schrank wieder etwas zurück. Nein, nicht so weit! Wieder etwas zur anderen Seite. Sofa und Sessel umrücken - oder doch anders hinstellen?
Aber was tut man nicht alles, um es gemütlich zu haben? ;-)

Und nächste Woche könnten dann eigentlich die neuen Möbel kommen... somit wäre die Beschäftigung für nächstes Wochenende im Prinzip dann auch schon geklärt. ;-)

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