You are here

Aktion: Frag deine Politiker - keine Antworten von Prof. Ralf Friedrich, SPD

Gestern waren wir im Kino und haben Illuminati angeschaut. Ein durchaus spannender Film mit so einigen Überraschungen. Aber mehr will ich da nun auch nicht verraten. Einfach am besten selber anschauen!

Prädikat: besonders empfehlenswert! ;-)

Kategorie: 
 

Aktion: Frag deine Politiker - Zwischenstand

Nach meiner gestrigen Erinnerungsmail hat heute auch Prof. Ralf Friedrich von der SPD geantwortet. Leider könne er mein umfangreiches Fragenpaket, das seiner Meinung nach auch nur wenig mit kommunalen Problemen zu tun hat, nicht beantworten, stehe mir aber gerne zu einem persönlichen Gespräch, auch gerne per Telefon, zur Verfügung.
Natürlich hab ich Verständnis, daß nicht jeder Kandidaten derzeit (neben Beruf und Wahlkampf) die Zeit findet, um die Fragen in Detail zu beantworten, so daß ich Prof. Friedrich zurückgeschrieben habe, daß er sich natürlich auch einzelne Fragen heraussuchen und nur diese beantworten braucht. Gerne auch nur in Stichworten. Aber ich bat auch darum, Verständnis zu haben, daß dieser Fragenkatalog eben per Email von allen angeschriebenen Kandidatinnen und Kandidaten beantwortet werden sollte und es unfair gegenüber den anderen sei, wenn er seinen Standpunkt in einem persönlichen Gespräch darlegen dürfe.

Daraufhin antwortete er, daß er aus Prinzip solche Fragen nicht per Email beantwortet. Nun gut. Das ist ja auch sein gutes Recht und prinzipientreue Politiker sollte man heutzutage durchaus wohlwollend respektieren, da es (meiner Meinung nach) davon nicht mehr allzu viele gibt. Aber schade ist es schon, daß er darauf verzichtet, sich hier im Blog mit seinen politischen Ansichten präsentieren zu können.

Andererseits möchte ich natürlich auch nicht verhehlen, daß mir bei der Absage durchaus der Gedanke kam, daß er sich ganz einfach nicht durch nachprüfbare Aussagen hat festnageln lassen wollen. Bei einem persönlichen Gespräch könnte man natürlich immer hinterher einwenden, daß das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen wurde und man das alles ja *so* nicht gesagt oder gemeint habe.

Aber wie heißt es so schön: wer nicht will, der hat schon! Und deshalb kann nun niemand hier nachlesen, wie Prof. Friedrich zu den gestellten Fragen steht, sondern muss nun jeder selber entscheiden, wie er die Weigerung zu antworten bewertet. Ich vertraue da voll auf den mündigen Wähler! :-)

Kategorie: 
 

JusProg-Filter

Aufmerksame Leser werden es schon gemerkt haben: Die Aktion "Frag deine Politiker" scheint bei den Politikern nicht sonderlich beliebt zu sein. Bisher hat nur Johann-Georg Jaeger von den Bündnis 90/Die Grünen geantwortet.
Das ist natürlich nicht das Zwischenergebnis, das ich mir vorgestellt habe, denn eigentlich bin ich davon ausgegangen, daß die Kandidaten eigentlich ganz gerne die Chance nutzen würden, um ihre politischen Standpunkte im Wahlkampf bekannter zu machen. Aber bis auf Herrn Jaeger scheinen die angeschriebenen Kandidatinnen und Kandidaten bisher so sehr im Wahlkampf involviert zu sein, daß sie noch keine Zeit gefunden haben, um auf die Fragen zu antworten. Oder die Mails sind irgendwie im Postfach untergegangen bzw. übersehen worden. Kann ja mal passieren.
Deswegen hab ich heute nochmal die fehlenden Kandidaten angeschrieben - und zusätzlich noch drei Kandidaten von der FDP hinzugenommen.
Wenn sich natürlich noch Kandidaten anderer Parteien an der Aktion beteiligen möchten, können sie das tun: einfach die 10 Fragen beantworten und per Email zusenden.

Kategorie: 
 

Reaktionen "Grundgesetzlesen"

Vor ein paar Tagen ging der JusProg-Filter durch die Blogosphäre und dort entsprechend Wellen geschlagen. Vorhin traf dann ein Trackback von pornoanwalt.de. Dessen Betreiber RA Dörre scheint einen Tätigkeitsschwerpunkt im einschlägigen Bereich zu haben. Ist ja auch nicht schlimm. Aber in seinem dortigen Artikel weist er durchaus zu Recht darauf hin, daß die Pornoindustrie geringes Interesse an (nicht geschäftsfähigen) Jugendlichen hat, die womöglich gar nur zusätzliche Kosten verursachen würden.
RA Dörre schreibt:

Wie funktioniert die Software des JusProg e.V.? Eltern können die JusProg-Software auf den von ihren Kindern genutzten Computern installieren. Freiwillig. Surfen die softwaregeschützten Jugendlichen nun durch das World Wide Web und rufen meinen Blog pornoanwalt.de auf, dann wird der Zugriff unterbunden, weil die URL auf der JusProg-Blacklist steht. Gleiches gilt für die Websites der Vereinsmitglieder, beispielsweise fundorado.de, coupe.de, praline.de, bluvista.tv, berlinintim.de und so weiter. Alle sind gesperrt. Zudem bietet die kostenlose JusProg-Software den altersdifferenzierten Zugang, beispielsweise ab 14 oder 16 Jahren, und eine Whitelist für jugendaffine Websites.
[...]
Leider untersagt die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) weitestgehend die Öffentlichkeitsarbeit für die Software JusProg, solange der Modellversuch noch läuft. Damit wird die Aufklärung nicht unbedingt erleichtert. Ich hoffe, dass ich etwas Licht ins Dunkel bringen konnte.

Damit ist dann auch schon fast alles gesagt: Die Blogosphäre hat sich etwas darüber echauffiert, daß sie auf irgendeiner seltsamen Filterliste standen, ohne darüber informiert worden zu sein. Daß Eltern ihre Zöglinge vor gewissen Inhalten schützen wollen, ist durchaus nachvollziehbar und verständlich. Fraglich ist halt nur, wie sinnvoll diese Filterei ist. Wenn Kinder bzw. Jugendliche in das Alter kommen, in dem diese Inhalte für diese interessant wird, dürften die meistens schon über Möglichkeiten verfügen, diesen Filter zu umgehen. Am einfachsten natürlich dadurch, daß sie selber über einen eigenen Rechner verfügen und die Eltern somit keine Möglichkeiten mehr haben, dort eine Filtersoftware zu installieren.

Bei jüngeren Kindern würde es vermutlich eh sinnvoll sein, die Kinder am Rechner zu betreuen und sie zu entsprechender Medienkompetenz zu erziehen.

Den JusProg-Filter sehe ich deswegen immer noch skeptisch und würde mir wünschen, daß die Betreiber der gefilterten Seiten darüber informiert werden würden. Inklusive der Gründe, die dazu führten, weshalb die Seite auf der Filterliste gelandet ist. Und daß Bild.de als unbedenklich eingestuft wird, ist auch merkwürdig. So bleibt halt ein "G'schmäckle" über...

Auch F!xmbr hat bereits auf den Trackback geantwortet. Auch lesenswert.

Kategorie: 
 

Aktion "Grundgesetzlesen" in Rostock

Auch wenn die Veranstaltung aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit recht überschaubar war, waren dort immerhin ca. 50% mehr "Aktivisten" als in Chemnitz. Aber auch hier gilt: wichtig ist, daß sich überhaupt Leute zusammengefunden haben. Wenn man zudem die anderen Reaktionen im Mogis-Wiki durchliest, dann muss man sagen, daß die Aktion ein voller Erfolg war. Insbesondere die Veranstaltung in Berlin, wie z.B. das folgende Video exemplarisch zeigt:

Auch wenn man andere Fotos oder Videos aus dem Mogis-Wiki anschaut, sieht man, daß die Teilnehmer nicht nur junge Internet-Freaks waren, sondern ein bunter Querschnitt aus der Bevölkerung. Da sind eben jene jugendlichen, männlichen Internet-User, aber auch Frauen, da sind ältere Herren und Damen und da sind auch Eltern mit ihren Kindern. Da ich eher mit einer homogeneren Teilnehmermenge insgesamt gerechnet habe, hat mich die Vielschichtigkeit dann doch positiv überrascht. Und insofern war das Grundgesetzlesen nicht nur zahlenmäßig ein Erfolg, sondern brachte auch Menschen zusammen, die wohl so nicht ohne weiteres zusammengefunden hätten.

Kategorie: 
 

60 Jahre Grundgesetz

Wie bereits gebloggt fand heute am 60. Jahrestag der Verkündigung des Grundgesetzes auch die vom Rostocker Verein Mogis ins Leben gerufene Aktion "Grundgesetz lesen" statt. Auch in Rostock.

Leider fand sich Rostock erst heute morgen auf der Liste der teilnehmenden Städte. Deswegen fanden sich wohl auch nur 3 wackere Mannen am Brunnen der Lebensfreude (im Lokalslang auch Sexbrunnen genannt) ein und haben aus dem Grundgesetz gelesen. Aber auch wenn es nur eine überschaubare Gruppe war, so ist es trotzdem richtig bzw. umso wichter, Flagge zu zeigen und an diesem Tag auf den Wert des Grundgesetzes hinzuweisen. Bei weiteren Aktionen lassen sich dann sicherlich auch mehr Leute mobilisieren, wenn man ein bißchen mehr Vorlauf hat und die Werbetrommel rühren kann! :-)

P.S.: Fotos in Originalauflösung (12 MP) auf Nachfrage erhältlich. Lizenz der obigen Bilder: CC-BY-SA

Kategorie: 
 

Heute schon gefiltert worden?

Heute vor 60 Jahren wurde das Grundgesetz verkündet. Es definiert und garantiert allen in den Artikeln 1-19 Menschenrechte sowie Bürgerrechte. Ebenso definiert es dort die Organisation des Staates als eine föderale, demokratische und freiheitliche Demokratie mit Gewaltenteilung zwischen Legislative, Exekutive und Judikative.

Eigentlich also durchaus ein Grund, das Grundgesetz am heutigen Tag zu feiern - wenn da nicht seit einigen Jahren Bestrebungen wären, die Grundrechte zugunsten von "Sicherheitsgesetzen" einschränken zu wollen. Deshalb gilt es heute nicht nur zu feiern, sondern auch zukünftig wachsam zu sein, daß das Grundgesetz die nächsten 60 Jahre genauso unbeschadet übersteht wie die letzten! Zum Beispiel indem man sich heute an der in zahlreichen Städten stattfindenden Aktion "Grundgesetzlesen" beteiligt! Oder man macht beim Become a Pirate Day mit.

Kategorie: 
 

Aktion "Grundgesetzlesen" am 23. Mai

Wie Aptgetupdate.de berichtet, gibt es eine (mehr oder weniger) lustige Seite bei jugendschutzprogramm.de, auf der man schauen kann, ob man auf deren Filter steht. Für blog.windfluechter.net sieht das Ergebnis so aus:

JusProg Filter

Da hab ich aber Glück, daß ich im Gegensatz zu AGU nicht total gesperrt bin, sondern daß Jugendliche ab 14 Jahren mein Blog auch lesen dürfen. Wie ich zu der Ehre komme, in irgendeinem Filter gelandet zu sein und was die Bewertungskriterien hierfür sind, geht natürlich nicht so ohne weiteres aus dem Check hervor. Schaut man sich den "Label-Generator" des "Vereins" an, so hat man eine vage Vorstellung von den Kriterien.

Laut Webseite steht das Ganze im Zusammenhang mit Internet Content Rating Association - eine Organisation, die von Bertelsmann Stiftung, MicroSoft, AOL, T-Online und Verizon ins Leben gerufen wurde. Über den Betreiber bzw. den Domain-Inhaber findet man auch nicht so recht auf die Schnelle was heraus: Inter Content KG mit Sitz in Hamburg. Gehostet wird das Angebot von HBV, bzw. dem Bauer-Verlag. Wie man hbv.de entnehmen kann, werden u.a. die Zeitschriften Bravo und TV-Movie vertrieben. Beides Zeitschriften, wo man von Zeit zu Zeit große Augen machen kann. Bravo erfreut seit Jahrzehnten mit dem Dr. Sommer Team die Jugend, TV-Movie hat immer freizügig abgelichtete Frauen auf dem Titel. Dennoch wird die Seite "bravo.de" als unbedenklich von JusProg eingestuft.

Das Ganze erscheint mir höchst fragwürdig und bedenklich. Ein Vorgeschmack auf den Zensursula-Filter?

UPDATE: Fixmbr hat sich ebenfalls des Themas angenommen.

Kategorie: 
 

Using Google via IPv6

Anläßlich des 60. Jahrestags des Grundgesetzes und der immer größeren Bedrohung der darin verbürgten Grundrechte durch die Sicherheitspolitik der letzten Jahre und der Diskussion um die Internetsperren, ruft der Verein Mogis (Mißbrauchsopfer gegen Internetsperren) im gesamten Geltungsbereichs des Grundgesetzes zur Aktion "Grundgesetzlesen" auf. Denn scheinbar haben viele vergessen, welche Rechte vom Grundgesetz verbürgt werden. Die Aktion soll dabei wie folgt ablaufen:

Tag & Uhrzeit

Samstag, 23. Mai 2009 um 14:00 Uhr in vielen Städten

Ausnahme & Planänderung:
Berlin beginnt bereits um 13:00 Uhr!
Choreographie

· 14:00 Schmökern
(Jeder holt sein GG hervor, blättert darin und schmökert. Wer möchte, kann dabei „Die Gedanken sind frei“ singen/summen/pfeifen. Bietet auch die Gelegenheit, auf großen Plätzen auf die anderen Teilnehmer zuzuschlendern)
· 14:02 Lese-Pose
(Versteinerte Position halten, spannende Stilleben für die Presse schaffen)
· 14:03 lautes Vorlesen von Artikeln 1, 5, 8, 10, 19 GG

Wer kein Grundgesetz hat, findet die entsprechenden Artikel hier.

Kategorie: 
 

Übersicht deutscher Sicherheits- und Überwachungsgesetze

As some may know Google is reachable via IPv6 by choosing http://ipv6.google.com/ in your browser. But this might have the disadvantage that you will end rather quick on IPv4 addresses again. Another possible way to use Googles services is to use a nameserver that is allowed to query Google for AAAA records.
For Sixxs.net users you can use the nameservers of Sixxs.net as forwarders, but when you put these forwarders into main section of your bind config, all queries will be forwarded to Sixxs.net nameservers. You might prefer to choose the forwarder just when asking for google.com or other domains of the Googleversum. Example is like this:

[code]
zone "google.com" {
type forward;
forwarders {
2001:b18:0:1000:2e0:81ff:fe61:ae0d;
2001:1418:10:2::2;
};
forward first;
};

zone "google.de" {
type forward;
forwarders {
2001:b18:0:1000:2e0:81ff:fe61:ae0d;
2001:1418:10:2::2;
};
forward first;
};
[/code]

That way you have (IMHO) better control about your DNS queries, but have to take care for each domain you want to forward to those nameservers. Of course, if you don't have concerns about using those forwarders for all of your queries, you can use them in your main section. The above IPv6 addresses are part of nscache.eu.sixxs.net. Some more detail can be found at Sixxs.net forum.

Kategorie: 
 

Pages

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer