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Trump im Weißen Haus

Barack Obama trat 2008 den Posten des neuen US-Präsidenten im Weißen Haus unter großen Hoffnungen von Vielen an. Nach 8 Jahren Präsidentschaft muss man konstatieren, daß er hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. So existiert das Gefägnis auf Guantamo Bay immer noch und nie wurde gegen Whistleblower härter vorgegangen als unter der Obama-Administration, auch wenn er nun Chelsea Mannings Strafe deutlich um Jahrzehnte verkürzt hat. Doch morgen Mittag endet die Ära Obama und ein Neuer zieht ins Weiße Haus als Präsident ein, der kaum diametraler zu Obama sein könnte.

Donald Trump wurde mit der Mehrheit der Wahlmänner zum Präsidenten der USA gewählt, obwohl die demokratische Konkurrenten Hillary Clinton deutlich mehr Wählerstimmen gewinnen konnte. Hier zeigt sich das veraltete Wahlmännersystem der USA von der negativen Seite.

Trump ist ein Geschäftsmann. Er hat den Wählern das verkauft, was die Wähler hören wollten. Als Geschäftsmann wird er nun auch daran gehen und die Gewinne aus seiner Wahl einstreichen wollen. Das sieht man schon teilweise an seinem Kabinett: noch nie zuvor gab es so viele Millionäre und Milliardäre in einer US-Regierung wie unter Trump. Es wäre ein kapitaler Irrglaube, ginge man davon aus, daß die Reichen des Landes nur das Wohl der Armen und Benachteiligten im Sinne hätten.

Die Regierung Trump wird wohl zuallererst durch populistische Vorhaben glänzen, die den Blick auf den Griff in den Staatssäckel verschleiern. Wer arm ist, wird arm bleiben. Wer sich gerade über Wasser halten kann, der wird vermutlich die Zeche zahlen. Und wer seit eh und je zu den Gewinnern der Oberklasse gehört, wird unter Trump seinen eigenen Wohlstand auf Kosten aller anderen ausbauen.

Bleibt nur zu hoffen, daß Trump sich dermaßen daneben benimmt, daß schon bald ein Amtsenthebungsverfahren angestrengt wird. Die Chancen stehen vermutlich gut, daß Trump keine 4 Jahre im Weißen Haus bleibt. Zumindest hoffe ich das sehr.

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