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US-Wahl: neuer Präsident kostet 4.5 Mrd Euro

In seinem Live-Ticker zur Wahl schreibt Spiegel Online: 

+++ Teuerster Wahlkampf aller Zeiten +++

[18.05 Uhr] Der US-Präsidentschaftswahlkampf 2012 hat immense Summen verschlungen. Nach Berechnungen des Center for Responsive Politics dürfte das Werben um Stimmen so kostspielig gewesen sein wie nie zuvor: Mit 5,8 Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro) verschlang der Wahlkampf sieben Prozent mehr als noch vor vier Jahren.

4.5 Millarden Euro kostete der Wahlkampf in den USA. Deutlicher kann man eigentlich nicht darlegen, daß es bei der Wahl zum US-Präsidenten eigentlich nur noch ums Geschäft geht und nicht mehr um das Wohl des amerikanischen Volks. Wer gibt denn sonst so viel Geld aus, um an die Macht zu kommen? Das macht man doch nur, wenn es sich in den nächsten 4 Jahren auszahlt.

Angesichts dieser Summen für einen Wahlkampf tendiere ich dazu, ein Limit oder ein Budget einzuführen, damit nicht das Geld bzw. derjenige mit dem meisten Geld regiert, sondern Inhalte, Themen und Argumente wieder im Wahlkampf mehr Gewicht bekommen als die reine Show. Klar, Themen und Argumente an den Mann und die Frau bringen kostet auch Geld, aber doch keine 4.5 Mrd. Euro! ich finde, das Geld kann man auch in den USA sinnvoller in die Sozialsysteme und die Bildung investieren als in den Wahlkampf.

Insofern steht jetzt vielleicht zu diesem Zeitpunkt noch nicht der Gewinner der Wahl fest, aber bereits der erste Verlierer: die amerikanischen Bürger.

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