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Internationaler ACTA-Aktionstag am 9. Juni

Am 11. Februar fanden europaweit Proteste gegen das Handelsabkommen ACTA statt, die auch eine gewisse Wirkung zeigten: die Bundesregierung setzte den Ratifizierungsprozeß inkl. noch fehlender Unterschrift unter dem Gesetz aus. Doch dabei wird ganz klar auf Zeit gespielt, in der Hoffnung, daß die Proteste nachlassen und man dann wieder unbeachtet von der Öffentlichkeit das Abkommen unterzeichnen kann.

Deshalb und weil im Juni vermutlich das EU-Parlament über ACTA abstimmen wird, ist für den 9. Juni wieder ein internationaler Aktionstag geplant, um den Druck der Straße auf die Politiker aufrecht zu erhalten, ACTA endgültig zu stoppen! Entsprechend gibt es auch ein Mobilisierungsvideo in mehreren Sprachen, wie Netzpolitik berichtet: 

Wir werden in Rostock vom #npbhro aus vermutlich auch wieder eine Aktion planen. Wie die Aktion aussehen wird, werden wir noch entscheiden. Wer Interesse an der Mitplanung hat, sollte heute zum #npbhro ins Plan B kommen...

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Comments

...das wäre ja noch schöner.
Mensch, sollen die Leute doch machen, was Sie wollen. Die Politiker kapieren das Zeug eh nicht. Die alten Leute schütteln den Kopf und ein paar junge Internetuser gehen auf die Straße.

Wenn ständig wichtige Dienste mal ausfallen würden, wäre das ja schlimmer. Aber außer dem einen Tag, wo Twitter und Wikipedia mal einen Hinweis hatten, geht immer alles.

Das Urheberrecht ist sicher im Arsch, aber eigentlich ok. Denn wenn jemand etwas erschafft, soll er auch Geld dafür bekommen. Wenn die Plattenfirmen mehr Geld möchte, muss diese eben die Preise erhöhen oder bessere Angebote machen. Der Gelackmeierte ist hinterher der Kunde und der Urheber. Denn die vielen Zwischenstationen zweigen so oder viel Geld ab.

Ich find das Thema einfach nur noch anstrengend. Aber wenn ihr auf die Straße gehen wollt: Geht doch!

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