Interesse an einem netzpolitischen Treffen in Rostock?
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Gestern war die Wahl zum neuen Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock. Seit ein paar Wochen lief der Wahlkampf, hauptsächlich über Plakate, manchmal auch über Diskussionsrunden, zugeschickten Fragen&Antworten und auch dem bei diesen saukalten Wetter allseits beliebten Straßenwahlkampf. Das Ergebnis in Kürze: Roland Methling bleibt Oberbürgermeister. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch zum Wahlerfolg und die Einladung, doch beim nächsten netzpolitischen Bier Rostock am 16. Februar vorbeizuschauen!
Das Ergebnis ist aber eine peinliche Offenbarung der Rostocker:
Oder anders ausgedrückt: bei einer Wahlbeteiligung von nur 36,6% brachten somit 63,4% der Bevölkerung zum Ausdruck, daß ihnen die Kommunalpolitik vollkommen egal ist.
Liebe Rostocker Bürgerinnen und Bürger! Das ist in allerhöchstem Maße peinlich! Peinlich für Rostock, peinlich für die Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten, daß sie die Leute nicht angesprochen haben. Und es ist ein niederschmetterndes Ergebnis für die Demokratie in der Hansestadt. Zum Vergleich: die Wahlbeteiligung in meiner alten Heimatstadt Georgsmarienhütte lag bei der Wahl des Bürgermeisters im letzten Jahr bei 55%! Was aber nicht überragend, aber im üblichen Schnitt liegt.
Ich finde ja immer noch, daß Wahlen mit einer Wahlbeteiligung von unter 50% ungültig sein sollten und solange zu wiederholen sind, bis ein ordentliches Quorum erreicht wurde, um von einer demokratischen Legitimation sprechen zu können. 36,6% sind eine Farce!
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Wahlbeteiligung - immer haben die Bürger Schuld?
Wahlbeteiligung
komische zahlen
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