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Feste Fehmarnbelt-Querung fraglich?

Vor ein paar Monaten, am 14. Januar 2010,  trat der Vertrag zwischen den Regierungen von Deutschland und Dänemark über eine feste Fehmarnbelt-Querung in Kraft. Natürlich gab es im Vorfeld entsprechende Proteste und Bedenken. Die aber wurden für dieses bilaterale Prestigeprojekt beiseite gewischt.

Nun weist Harald Terpe, MdB (B90/Grüne) per Twitter daraufhin, daß wieder alles in Frage gestellt wird. Bei der TAZ heißt es: 

Die Auskunft klingt nüchtern, ist aber brisant: "Es findet eine Neubewertung statt", antwortet der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU) in einem Schreiben an den Bundestagsabgeordneten Herbert Behrens (Linke). Der Niedersachse aus Osterholz-Scharmbeck hatte den Landsmann aus Cuxhaven brieflich um Auskunft gebeten, ob die Schienen- und Straßenanbindung für die geplante Brücke über den Fehmarnbelt auf deutscher Seite neu auf den Prüfstand gestellt werde. Ferlemanns kurze Antwort: "Ja.

Weiter wird im Artikel erwähnt, daß gerade einmal 10.000 Autos die Brücke nutzen würden. Eine Umgehungsstraße bei Bargteheide wurde abgelehnt, obwohl dort 14.000 Autos erwarten würden. Da wundert man sich schon, warum die Brücke nun überhaupt gebaut werden soll? Die Fährschiffahrt an der Ostseeküste, wie z.B. in Rostock und Sassnitz, würde sich sicherlich freuen, wenn das Projekt gekippt würde. Der gesamtdeutsche Steuerzahler natürlich auch.

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