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Klagen, Abmahnen, Verbieten - die Meinungsfreiheit mundtot machen

In Warnemünde sollen im Zuge der Erneuerung der Mühlenstraße auch die 120 Jahre alten Kopflinden im Herbst gefällt werden. Mitte März hatte ich ja bereits darüber berichtet. Nun ist auf Initiative von Bündnis90/Die Grünen ein Bürgerbegehren auf den Weg gebracht worden, das in der Zeit bis zum 15. Juni 4000 Unterschriften benötigt, um die Kopflinden zu erhalten:

In der Warnemünder Mühlenstraße sollen schon im Herbst alle 67 Kopflinden gefällt werden. Seit über 120 Jahren prägen sie das Straßenbild und sollen nun im Zuge der grundhaften Straßensanierung aus Kostengründen durch neue Bäume ersetzt werden.

Wir sagen: Der Erhalt der Bäume ist technisch möglich und mit keinen Mehrkosten verbunden! Deshalb unterstützen Sie jetzt das Bürgerbegehren zum Erhalt der Allee...

Eine Unterschriften-Liste kann als PDF-Datei heruntergeladen werden (bitte Vorder- und Rückseite eines Blattes bedrucken!).

Wer also in der nächsten Zeit mal in Warnemünde ist oder auf der Straße zu diesem Thema angesprochen wird, sollte beruhigt seine Unterschrift leisten und mithelfen, einen alten Baumbestand zu erhalten. Und wie immer bei guten Sachen ist jeder Leser aufgerufen, die Aktion zu unterstützen und weiterzubreiten. Spread the word!

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Comments

Jo, kennst Du die Lebensgeschichte von Frau Fischer-Weber, Tochter von Artur Fischer. Auch sie sollte mundtot gemacht werden. Der Vater und Bruder wollten mit Abmahnungen, einstweiligen Verfügungen etc. die Webseite vom Netz nehmen.
Der "Schuss" ging jedoch nach Hinten los...
http://www.fischerfratze.de

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