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Die Piratenpartei und ihre Pressemitteilungen

Bisher hab ich immer problemlos meine Kalenderdaten über meinen WebDAV Server synchronisiert. Das klappte mit KOrganizer und Sunbird/Lightning einwandfrei. Ich konnte von allen Rechnern aus den Kalender abonnieren und bearbeiten und die Änderungen tauchten dann auch artig auf den anderen Rechnern bzw. in den anderen Applikationen auf.

Nun soll iCal auch meinen Kalender synchronisieren und ich will damit auch den Kalender bearbeiten und neue Termine machen können. Allerdings scheint das mit iCal nicht so einfach und in der gewohnten Form möglich zu sein. Ich kann zwar den Kalender vom WebDAV abonnieren oder den Kalender aus iCal heraus exportieren bzw. auf dem WebDAV veröffentlichen. Beides zusammen geht aber nicht.

Wenn ich also in iCal einen neuen Termin hinzufüge ("Privat"), dann erscheint der Termin auf dem WebDAV und somit zum Beispiel in KOrganizer. Trage ich nun einen weiteren Termin in KOrganizer ein, wird der Kalender auch auf dem WebDAV aktualisiert, allerdings kümmert sich iCal nicht um diese Änderung, sondern exportiert einfach wieder stumpf seinen eigenen Kalender und überschreibt somit die Änderung der anderen Kalender-Applikationen.

Wenn ich in iCal lediglich den Kalender abonniere ("Privat 2"), sehe ich zwar die Änderungen von KOrganizer oder Sunbird, kann aber selber keine neuen Termine eintragen, die wieder dort zu sehen sind, sondern kann nur neue Termine in "Privat" oder "Büro" machen. Schaut man sich das Logfile auf dem WebDAV an, sieht man dieses Verhalten auch daran, daß KOrganizer zum Beispiel erst ein GET macht und den Kalender somit importiert und danach dann ein PUT, um die Datei wieder auf dem WebDAV zu aktualisieren. iCal hingegen macht bei "Privat" nur ein PUT und bei "Privat 2" nur ein GET.

Gibt es da irgendwas, um dieses Problem zu beheben?

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Comments

Von Ingo Jürgensmann | Blog of Ingo Jürgensmann | -Ich hab ja nun auch den Ankündigungsverteiler der Piraten abonniert. Dort gibt es manchmal Witziges zu lesen, was aber eher nicht der Grund für das Subscriben auf der Mailing Liste ...

Lieber Herr Jürgensmann. Aus technischer Sicht ist die Presseveröffentlichung der Piratenpartei doch durchaus nachvollziehbar. Das Argument ist dass im Bereich der Software keine einzige Anwendung und kein einziger Datensatz dargestellt werden kann ohne zumindest eine Kopie desselben zu erzeugen.

Klar ist es etwas haarspalterisch und sehr weit hergenommen, aber im technischen Sinne ist es durchaus argumentierbar.

Sie können selbst aus den Daten Ihrer eigenen Festplatte nur dann etwas anzeigen, wenn diese zuvor in einen Bereich des Arbeitsspeichers kopiert werden. Genau genommen werden Sie von dort nochmals durch bestimmte Prozessoren, Grafikspeicher und andere Cachespeicher geschleust, bis diese dann auf den Bildschirm durch LEDs oder Magnetablenkung kopiert werden. Eine mehrfache Kopie also bis das Bild der Daten letztlich auf Ihre Augen trifft.

Letztlich geht es den guten Piraten nur um Ihre langersehnte Kulturflatrate. Ich denke jedoch, dass es wohl mehr und viel wichtigere Probleme gibt auf die man sich aktuell konzentrieren sollte, sonst können wir bald nur noch chinesische Musik und indische Filme "kopieren".

Von Ingo Jürgensmann | Blog Ingo Jürgensmann | – Ich hab ja nun auch den Ankündigungsverteiler der Piraten abonniert. Dort gibt es manchmal Witziges zu lesen, was aber eher nicht der Grund für das Subscriben auf der Mailing Liste war. Heute kam j...

Das Problem ist nicht die Tatsache, dass ein Computer staendig irgendwas kopiert, sondern dass die Piratenpartei Aepfel mit Karotten vergleicht und darauf aufbauend dann ihre Argumentation.
Wenn es den Piraten um ihre Kulturflatrate geht, dann sollten sie es auch entsprechend sauber verargumentieren, aber doch nicht Argumente an den Haaren herbeiziehen, wo keine sind.

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