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MdB Terpe (B90/Grüne) und die Netzaktivisten

Nicht nur die Grünen in Form der Einladung von Dr. Harald Terpe waren gestern auf meinem Radar, sondern auch die FDP. Allerdings nicht ganz so positiv, wenn auch mit einem lokalen Lichtblick in Form von Thomas Asendorf, Mitglied in der Rostocker Bürgerschaft für die FDP. Was war gestern geschehen?

Über Twitter erreichte mich das Vorhaben der Hessen-FDP, allerlei Quatsch in Sachen Einschränkung der Bürgerrechte weiterverfolgen zu wollen. Unter anderem auch das verdachts- und anlaßunabhängige Kennzeichnen-Scanning, Zugriff auf die Daten der Vorratsdatenspeicherung und anderer Abstrusitäten. Was Daten-Speicherung.de da im Artikel auflistet widerspricht eigentlich so allem, wofür die FDP eigentlich immer meint einzustehen: Freiheit der Bürger und Einschränkung der Staatsmacht. Liberalismus quasi, wenn ich das mal so enorm verkürzt darstellen darf.

Da so ein Vorhaben natürlich nicht passieren darf, schon gar nicht unbeobachtet, hab ich mich per Twitter mal bei Thomas Asendorf, den ich ja schon für meine Aktion "Frag deine Politiker" interviewt hatte, nachgehakt, was da abgeht? Herr Asendorf antwortete recht prompt:

Ich habe bereits unsere FDP-Landtagsabgeordneten hierüber informiert und erwarte eine entsprechende Rückinformation. Info folgt.

Man darf gespannt sein.

Aber wie man sieht: Politiker sind durchaus ansprechbar, so daß ich nur erneut empfehlen kann, sich ruhig häufiger an seine Politiker zu wenden, sowohl Kommunalpolitiker als auch diejenigen, die im Bundestag sitzen.

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