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JusProg-Filter

Aufmerksame Leser werden es schon gemerkt haben: Die Aktion "Frag deine Politiker" scheint bei den Politikern nicht sonderlich beliebt zu sein. Bisher hat nur Johann-Georg Jaeger von den Bündnis 90/Die Grünen geantwortet.
Das ist natürlich nicht das Zwischenergebnis, das ich mir vorgestellt habe, denn eigentlich bin ich davon ausgegangen, daß die Kandidaten eigentlich ganz gerne die Chance nutzen würden, um ihre politischen Standpunkte im Wahlkampf bekannter zu machen. Aber bis auf Herrn Jaeger scheinen die angeschriebenen Kandidatinnen und Kandidaten bisher so sehr im Wahlkampf involviert zu sein, daß sie noch keine Zeit gefunden haben, um auf die Fragen zu antworten. Oder die Mails sind irgendwie im Postfach untergegangen bzw. übersehen worden. Kann ja mal passieren.
Deswegen hab ich heute nochmal die fehlenden Kandidaten angeschrieben - und zusätzlich noch drei Kandidaten von der FDP hinzugenommen.
Wenn sich natürlich noch Kandidaten anderer Parteien an der Aktion beteiligen möchten, können sie das tun: einfach die 10 Fragen beantworten und per Email zusenden.

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Comments

Sorry, aber für mich ist das weitaus mehr als ein "Gschmäckle"! Chris von F!XMBR hat dazu ja schon einiges geschrieben, besser könnte ich's nicht ausdrücken.

Tjanun, aber man sollte es auch nicht ueberbewerten. Chris hat es schon recht schoen formuliert, weswegen ich ja auch auf ihn verlinkt habe am Schluss, aber letztendlich ist das wohl ein Filter, der zum einen noch in der Betaphase ist, und zum anderen eh irrelevant. Wuenschenswert waere eine Benachrichtigung an die Seitenbetreiber ueber die Listung im Filter. Darueberhinaus sollte man die Freiheiten, die man selber wuenscht, auch anderen zugestehen. Zum Beispiel die Freiheit, einen Filter verwenden zu wollen. Auch wenn das noch so unsinnig erscheint. Gegen eine Zwangsfilterung von Staats wegen sollte man aber in der Tat alle Hebel in Bewegung setzen.

Auch sollte man vielleicht nicht immer gleich alles schwarz-weiss sehen. Wer einen freiwilligen Filter einsetzt, doktort vielleicht an irgendwelchen Symptomen herum, anstatt seinen Kindern Medienkompetenz beizubringen, aber in diesem Zusammenhang dann von Zensur zu sprechen, wie es derzeit haeufig und schnell geschieht, halte ich fuer falsch. Man sollte den Begriff nicht ueberstrapazieren, denn dann nutzt er sich ab und niemand regt sich mehr darueber auf, wenn es sich dann doch mal um echte Zensur handelt.

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