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Finally finished!

Vielleicht sollte man Manager, Bänker und Politiker nochmal in den Kindergarten oder die Grundschule schicken, denn sie scheinen etwas Grundlegendes entweder nicht gelernt oder wieder vergessen zu haben: "Du kannst nicht immer gewinnen!"
Warum? Nun, heute schreibt Spiegel Online in einem Artikel:

Die Bundesrepublik muss in diesem Jahr einen dramatischen Konjunkturrückgang verkraften, der auch 2010 anhalten wird - Kanzlerin Merkel spricht von einem "schweren Wirtschaftseinbruch".

Irgendwie macht die ganze Diskussion um die Wirtschaftskrise auf mich den Eindruck, als wenn alle Beteiligte stets von einem Wirtschatswachstum ausgehen. Sicherlich ist es in unserer Wirtschaftsform erstrebenswert, daß es ein kontinuierliches Wachstum gibt, aber dennoch ist es utopisch zu denken, daß es auch immer so sein wird. Es gibt nunmal kein unbegrenztes Wachstum - genauso wenig wie man nicht immer gewinnen kann. Kinder lernen dies für gewöhnlich recht früh in ihrer Entwicklung. Manager, Politiker und Bänker scheinen hingegen die Möglichkeit auszublenden, daß sie auch mal verlieren könnten. Denn wenn sie die Möglichkeit akzeptieren würden, daß es nicht immer nur in den Bilanzen aufwärts geht und es auch nach fetten Jahren mal magere Jahre kommen (und damit meine ich keine Jahre mit nur einstelligen statt zweistelligen Wachstumsraten), dann sollten sie in guten Zeiten Vorbereitungen für schlechte Zeiten treffen.
Die derzeitige Situation scheint viele Verantwortliche aus heiterem Himmel getroffen zu haben, obwohl z.B. das Platzen der Internetblase nun auch nicht sooo lange her ist. Vermutlich haben solche Leute schon längst den Bezug zur Realität verloren und leben nur noch in ihrer eigenen Parallelrealität...

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