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Wetter

Statusmeldung Warnemünder Hochwasser

Kurzer Zwischenbericht zum Thema Überschwemmungen, vollgelaufene Keller und Dauerregen in Warnemünde: es regnet draußen ein wenig, der Keller ist derzeit trocken, aber dafür herrscht in der Wasserleitung nun Ebbe. Betrifft wohl Warnemünde und Evershagen. Der Versorger sucht die Ursache.

Irgendwasistjaimmer...

UPDATE: Heute morgen ist das Wasser wieder da. Also beides: das aus der Leitung und das vom Himmel.

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Unwetter in Rostock am 6.8.11

Bereits am letzten Juli-Wochende gab es ein schweres Unwetter in Rostock, bei dem viele Keller durch die Regenmengen überflutet wurden. Und auch gestern war es dann wieder soweit: eine Unwetterfront öffnete die Wasserschleusen des Himmels über Rostock und sorgte somit dafür, daß wieder zahlreiche Keller volliefen, weil der Boden schon so naß war, daß er keine weiteren Regenfälle aufnehmen konnte und der Grundwasserspiegel entsprechend hoch ist.

Unter anderem die Kollegen von Rostock-Heute haben entsprechende Artikel zum Thema und beim Hotel Neptun kann man sich auf der Webcam-Seite die Videos vom 6.8. anschauen.

Ein Nachbar erzählte mir heute, daß an der Problematik mit den Überschwemmungen auch die Renaturierung des Moores hier schuld sei. Dem kann ich mich nun nicht so direkt anschließen, da ich die Renaturierung an sich befürworte. Nun ist es aber ja auch, daß der Grundwasserspiegel eh durch die nahe Ostsee hochgehalten wird. Wenn dann auf der anderen Seite des Ortes ein Moor das gleiche tut, wird auch der Grundwasserspiegel zwischen Ostsee und Moor ansteigen, also im Ort. Kommt nun noch zusätzliches Wasser durch starke Regenfälle hinzu, kann das schon zu viel sein. Insbesondere dann, wenn es zwar entsprechende Pumpen gibt, die sowas verhinden sollen, es aber dann doch nicht schaffen.

Mitarbeiter des zuständigen Zweckverbands äußerten sich auf das-ist-rostock.de wie folgt: 

Überbaute Rohrleitungen sind ein großes Problem. Sie liegen teilweise in einer Tiefe von sieben Metern und sind mit Straßen und Bauwerken überbaut. Wenn wir dort ranmüssen – etwa, weil eine Wurzel in ein Rohr eingewachsen ist – dann stehen wir vor großen Problemen. Außerdem sind unsere sieben Schöpfwerke am Breitling inzwischen 40 Jahre alt, sie müssten erneuert werden. Wenn die alten Motoren bei solchem Starkregen über Stunden unter Volllast laufen, sind Schäden eine logische Folge.

Es gibt also Pumpen, aber die können die anfallenden Wassermassen teilweise nicht mehr verarbeiten. Hier muss die Stadt oder das Land also direkt etwas tun und den Zweckverband mit den entsprechenden Mitteln ausstatten. Da wir uns gerade im Wahlkampf befinden, wäre das sicherlich eine gute Gelegenheit für die Parteien, sich hier zu profilieren und Abhilfe zu versprechen.

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Schulfrei in MV

Ja, ok, es hat gestern nachmittag angefangen zu schneien. Und ja, die Straßen waren auch ein bißchen glatt. Weitgehend wohl deshalb, weil sich eine dünne Eisschicht unter dem Schnee befindet, die das ganze einigermaßen rutschig macht.

Aber von einem Schneesturm und Schneechaos kann man doch eigentlich nicht sprechen. Zumindest nicht hier in Warnemünde und Rostock. Trotzdem haben die Schüler heute allgemein in Mecklenburg-Vorpommern schulfrei. Und dabei habe ich das Gefühl, daß schon bei allerkleinsten Schneemengen schulfrei gegeben wird. Schulfrei gab es zwar in meiner Schulzeit auch ab und zu mal, aber irgendwie war da mehr Schnee gefallen. Also so 50 cm oder so und nicht 5-10 cm wie gestern bzw. heute nacht.

Aber vielleicht liege ich da auch falsch mit meinen Erinnerungen. Vielleicht bin ich ja auch nicht der einzige, der meint, daß es früher, also 80-90er Jahre, deutlich mehr Schnee bedurfte, um schulfrei zu bekommen. Über entsprechende aufklärende Kommentare freue ich mich! :-)

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Winterchaos

Via Fefes Blog kam ich zu einem Artikel auf den Nachdenkseiten, wo über die Panikmache, nein, nicht über den Terror, sondern über den Winter berichtet wird. Dort schreibt ein Leser der Nachdenkseiten in einem Leserbrief: 

In den letzten Wintern und auch diesem wieder werden vollkommen normale Winterverhältnisse in immer stärkerem Ausmaß als katastrophale Einflussfaktoren umgedeutet. Wer ein wenig älter ist, müsste sich eigentlich problemlos erinnern können, dass die letzten etwas strengeren Winter noch vor 20/30 Jahren der Normalfall waren. Und damals gab es weder auf den Autobahnen noch im Schienenverkehr oder bei der Versorgung entlegener Dörfer mit Strom größere Probleme. Es waren zu diesen Zeiten genügend Räumfahrzeuge einschließlich des sie bedienenden Personals, genug Streuvorräte und ausreichend beheizte Weichenanlagen sowie eine sorgfältig gewartete Strominfrastruktur vorhanden. Die Autobahnen waren, auch bei stärkstem Schneefall, innerhalb weniger Stunden geräumt und Ausfälle im Zugverkehr gab es praktisch keine. Im Rahmen der Privatisierwut und der gesteuerten Verknappung der Finanzmittel für die Öffentlichkeit (sprich den Großteil der Bevölkerung) wurde an diesen technischen Möglichkeiten immer mehr eingespart.

Und da ist durchaus etwas dran. So ein Winter, wie wir ihn letztes und nun bisher auch dieses Jahr haben, war früher eigentlich Normalität. Die Bahn hatte damals sogar entsprechende Werbekampagnen gemacht, an die ich mich auch noch gut erinnern kann. Leider findet man im Netz nur das gemeinfreie Bild des Plakats bei Wikipedia zum Slogan "Alle reden vom Wetter. Wir nicht."

Generell hab ich das Gefühl, daß früher relaxter mit solchen "Wetterphänomenen" umgegangen wurde. Es war halt einfach mal Winter. Heutzutage tut alle Welt überrascht, daß es im Winter auch mal kalt sein und es Schnee geben kann, der mal zur Abwechslung etwas länger als 1 Stunde liegen bleibt. Die Bahn hat mit enormen Problemen zu kämpfen, wo sich eventuell auch die verstärkte Elektrifizierung der Bahnstrecken rächt. Die im Plakat abgebildete Lokomotive ist ja nun eine Diesel-Lok. Aber auch an so manchem Flughafen scheint es dieses Jahr völlig überraschend zu Wintereinbrüchen gekommen zu sein, wenn man davon liest, daß dort Enteisungsmittel für die Flugzeuge fehl(t)en. Von den Autofahrern mal ganz abgesehen, die sich trotz faktischer Winterreifenpflicht teilweise immer noch mit Sommerreifen auf die Straße trauen, wenn es schneit. So geschehen am 2. Dezember in Berlin direkt vor mir an einer Ampel. Unglaublich.

Und die Presse bzw. die Medien spielen da natürlich gerne mit. Katastrophen verkaufen sich halt besonders gut - auch wenn es eigentlich bloß ein ganz normaler Winter ist.

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Tornado in Warnemünde

Nachdem in den letzten Tagen Osnabrück wegen Überschwemmungen aufgrund von starkem Regens in den Medien war, hatten wir heute abend in Warnemünde einen Tornado: 

     

Fotos von der Parkstraße aus aufgenommen (von privat, Urheber bekannt). Der Tornado hat am Leuchtturm für ein bißchen Schaden gesorgt. Laut Ostsee-Zeitung wurden 6 Menschen verletzt. Wir selber waren übrigens gerade unterwegs Richtung Gehlsdorf und haben auch zwei Rüssel gesehen.

Is' dat alles 'ufrejend...

UPDATE:
Mittlerweile gibt es auch ein paar Videos, zum einen vom User gabrealoaded auf Youtube

Und von Ekki78 auf Youtube:

UPDATE 30.8.2010:
Es gibt ein paar neue Videos, die u.a. auch den Tornado direkt am Strand zeigen. Einmal z.B. von KathySchnoor. Hier das Video

Und von T4MUD0 gibt es dieses Video

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Land unter in Osnabrück

Heute morgen kam im Radio die Meldung, daß in Osnabrück und Umgebung Katastrophenalarm ausgerufen wurde. Der Grund: lang anhaltende starke Regenfälle seit gestern vormittag. Allerlei Straßen seien überschwemmt und der Unterricht an den Schulen würde ausfallen.

Wer Osnabrück kennt, weiß, daß es dort häufig regnet. Der Teutoburger Wald wird deshalb von Einheimischen auch gerne mal als Teutoburger Regenwald bezeichnet. Aber derzeit scheint es wirklich ein wenig schlimmer als sonst zu sein. Die Neue Osnabrücker Zeitung hat dazu auch einen Bericht bzw. Bilder.

Wir sind dort selber relativ gut geschützt, weil das Haus nicht in einem Tal und auch nicht an einem Bach steht, aber ich durfte auch schon einmal über eine überschwemmte Straße fahren. Zumindest teilweise - bis der Luftansaugschlauch ausreichend Wasser gezogen hatte, um den Motor absaufen und mich mitten in einer Unterführung im Wasser stehen zu lassen. Glücklicherweise haben mich ein paar nette Anwohner rausgezogen. Andererseits meldet mein Nagios, daß der dortige Haus- & Hof-Server nicht erreichbar ist. Ich hoffe mal, daß nur die Internetleitung seitens des Providers ausgefallen ist.

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