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Debian

Digikams 100% view

Allen Lesern wünsche ich ein Frohes Fest, fröhliche Weihnachten, viele Geschenke oder einfach nur einen schönen 24. Dezember!
To all readers: Merry Christmas, Buon Natale, Joyeux Noel, Vrolijk Kerstfeest or whatever you will celebrate these days in your culture!

Weihnachtlicher Gruß aus Warnemünde

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Squid v3.1 with IPv6 support in experimental

Eigentlich mach ich ja keine Werbung in meinem Blog, seitdem das Experiment mit den Werbebannern Anfang des Jahres wenig erfolgreich ablief. Aber heute hab ich unverhoffterweise Post aus Berlin bekommen:

Werbegeschenk aus Berlin

Der Betreiber von http://www.weihnachten-berlin.de/ wirbt mit einer Packung Merci darum, bei zuünftigen Berichten über Weihnachten bzw. Weihnachtsmärkte in Berlin seine Seite zu erwähnen. Das kann ich zwar nicht versprechen, weil ich in dieser Hinsicht meistens vergeßlich bin, aber ich denke zumindest, daß ich mir mal die Seite anschauen werde, weil wir demnächst in der Tat zu einem Kurztrip nach Berlin aufbrechen wollen.

Aber der eigentliche Grund für diesen Artikel ist nun eher weniger die beworbene Webseite, sondern vielmehr die durchaus nette Aufmerksamkeit mit der Packung Schokolade. Dummerweise hat der Betreiber ausgerechnet die Sorten erwischt, die ich *nicht* mag! Ärgerlich sowas. ;-) Aber durchaus vielleicht auch mit Bedacht gewählt, denn meine bevorzugten Sorten der abgebildeten Schokolade sind Vollmilch, Noisette und auch Nougat. Für Leute mit Nußallergie wäre das natürlich mehr als ungeeignet, aber da ich nunmal nicht unter einer Nußallergie leide, nochmal hier der Hinweis an potentielle Nachahmer, die mir gerne eine süße Aufmerksamkeit schicken wollen:
Ich mag gerne Schokolade aus Vollmilch oder Vollnuß und sehr gerne Nuß-Nougat. Sorten/Hersteller präferiere ich: Lindt (insbesondere Lindor), Milka, Sarrotti, Ritter und Marabou ist auch sehr sehr lecker, aber immer so teuer. Dann gibt es da noch Toffifee, Rocher, und Storck Schoko-Riesen Und wer mir eine besondere Freude machen möchte: ich liebe Kägi-Fretli! Aber die sind so schwer zu bekommen hier im Norden. :-(
Es gibt noch zahlreiche andere Leckerlies, die ich gerne mag, aber die alle hier aufzuzählen, wäre ja dann doch etwas viel. ;-)

Ich hab mich jedenfalls trotzdem über die Aufmerksamkeit gefreut, die mir heute so überraschend zuteil wurde. :-)

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Debian Sid, Asterisk and AVM FritzCard B1 PCI

Der FoeBuD e.V. hat eine Reaktion bzw. Antwort von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auf die überreichten Unterschriften während der Koalitionsverhandlungen bekommen.
Wie bereits damals nach den Koalitionsverhandlungen festgestellt, hat sich nichts großartiges Neues in Sachen Datenschutz, Bürgerrechte oder Internetsperren ergeben, obwohl die Koalition das entsprechend als Sieg feierte. Der FoeBuD hat nun detailliert (erneut) dazu Stellung genommen. Sein Fazit:

Es wäre sicherlich falsch, sich große Hoffnungen zu machen, dass die Regierungskoalition Bürgerrechte wirklich ernst nimmt und den Kurs des Sicherheitswahns ändern wird. Lediglich das Zugangserschwerunggesetz (vulgo "Zensurgesetz") soll ein Jahr per Anweisung ausgesetzt werden. Abzuwarten und zu beobachten bleibt allerdings, welche Signale und Impulse aus dem Justizministerium kommen werden. Dies ist schließlich in der Person von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mit einer ausgewiesenen Bürgerrechtlerin als Minsterin besetzt. Diese braucht Unterstützung - durch Druck von der Straße.

Dem kann man sich nur anschließen: Es heißt also weiterhin Druck auf die Politik aufbauen und die Themen Bürgerrechte und Datenschutz in der Bevölkerung (wieder) ins Bewußtsein der Wähler und vor allem auch der Nichtwähler bringen.

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Panorama-Foto von Akureyri

Wie vielleicht allgemein bekannt ist, finden nach der Bundestagswahl am 27. September derzeit die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und FDP statt. Vor kurzem fanden ja schon die Kompromisse in Bezug auf die Innen- und Sicherheitspolitik entsprechende Beachtung in den Blogs und Medien.
Doch mit ihrer Kreativität halten die Koalitionspartner auch bei anderen Themen nicht hinterm Berg. So soll es eine Steuerentlastung geben. Irgendwie ist (zumindest mir) unklar, ob die Bürger oder die Unternehmen die Nutznießer sein sollen. Aber da eigentlich jedem klar ist, daß es in Zeiten der Wirtschaftskrise eigentlich keine Steuerentlastungen geben kann, ohne sich neu zu verschulden, folgen die Vorschläge der Verhandlungspartner im Prinzip der altbekannten Methodik: das Geld, was man dem Bürger mit der einen Hand gibt, holt man sich mit der anderen aus seiner Tasche zurück.

So gab es offenbar Überlegungen, die kommunalen Ver- und Entsorgungsunternehmen mit der Mehrwertsteuer von 19% zu belegen. Diese würden natürlich die zusätzlichen Kosten auf den Kunden umlegen. Daß diese Idee nicht sonderlich populär werden würde, hätte ja im Vorfeld schon klar sein sollen und so kam es dann auch, daß dieser Plan genauso offenbar nun doch nicht umgesetzt werden soll.

Außerdem war da ja seit kurzem auch die Idee eines "Schattenhaushalts", um die Kosten der Sozialversicherung aus dem Bundeshaushalt herauszurechnen bzw. zu halten. Nur dummerweise scheint es bei der Idee verfassungsrechtliche Bedenken gegeben zu haben.

Und dann ist da ja noch die wahnsinnig tolle Idee, die Kostenexplosion im Gesundheitswesen damit einzudämmen, daß man den Deckel bei den Zusatzbeiträgen des Gesundheitsfonds anhebt. Das ist aber auch nur eine Idee von mehreren, die sich um die Kranken- und Pflegeversicherung ranken. Gemein ist allen Ideen, daß der Versicherungsnehmer verstärkt zur Kasse gebeten wird und die Zeche zahlen muss.

Gemeinhin kann man aber allen bisherigen Ideen der Koalitionspartner attestieren, daß es sich bei ihnen hauptsächlich darum handelt, wie man dem Bürger vorgauckeln kann, daß er ja weniger Steuern zahlen muss (Stichwort: Steuersenkung), aber man gleichzeitig überlegt, wie man möglichst viel Geld bei den Bürgern abgreifen kann (Stichwort: Beitrags- und Abgabenerhöhungen). Dabei fährt man gerne zweigleisig. Zum einen werden die Kosten, ähnlich wie bei den Banken, sozialisiert, d.h. die Allgemeinheit muss für eine verfehlte Politik und deren Kosten aufkommen. Etwa indem man die Kosten im Gesundheitsbereich erhöht und zwar vornehmlich auf Arbeitnehmerseite.
Zum anderen wird aber gleichzeitig auch die Forderung laut, daß die Bürger verstärkt privat vorsorgen sollen, wie etwa bei der Riesterrente oder der Pflegeversicherung. Dort werden dann die Gewinne privatisiert. Nämlich die der Versicherungsunternehmen, die entsprechende Versicherungen anbieten, die man nicht bräuchte, wenn die Renten- und Sozialpolitik ordentlich gemacht worden wäre.

Ja, unser Gesundheitssystem ist sicherlich teuer - aber es auch wohl eines der besseren auf der Welt. Daß die Kosten immer weiter explodieren, obwohl man in den vergangenen Jahren mehrfach die Beitragssätze erhöht und einige Maßnahmen zum Sparen vorgenommen hat, spricht eigentlich Bände, daß das System als solches krank ist. Diejenigen, die privat versichert sind, können sich freuen, da sie entsprechend gut behandelt werden. Kassenpatienten dürfen sich hingegen mit Medikamenten herumärgern, die vielleicht bei ihnen nicht so recht wirken, aber laut Liste die gleichen Wirkstoffe haben und zudem noch billiger sind, als die Medikamente, die sie seit Jahren nehmen und die ihnen auch helfen. Oder es werden einfach mal Behandlungen oder gar Operationen verschoben, weil gerade der Etat dafür im laufendem Quartal erschöpft ist. Und bei alledem haben die Ärzte und Schwestern keine Zeit mehr für die Patienten, sondern müssen immer mehr Zeit in den Papierkram stecken.

Wieso geht es den Privatpatienten nun also dann doch vergleichweise gut? Privatversicherte zahlen zum einen einen höheren Satz als den der Kassenpatienten und da sie die Rechnung des Arztes bekommen, wissen auch Privatpatienten wieviel mehr sie bezahlen. Z.B. zahlen sie bei Behandlung A einen Satz von 2.3 des Kassensatzes. Kostet die Behandlung A z.B. € 20.- , zahlen Privatversicherte € 46,- dafür. Kein Wunder, daß ein Arzt lieber Privatversicherte behandelt, da sie ihm eventuell sogar ermöglichen, Kassenpatienten zu behandeln, obwohl sein Budget für diese schon im Quartal überschritten ist. Zum anderen muss auch der Arzt seine Mitarbeiter und Rechnungen bezahlen. Bei den niedrigen Sätzen der gesetzlichen Versicherungen bleibt vermutlich nicht viel über, denn die gesetzliche Krankenversicherung muss ja sparen. Also werden dort die Sätze runtergeschraubt.

Im Grunde wird der Gesundheitssektor zu Tode gespart. Dabei liegen eigentlich Einnahmepotentiale brach. Wieso gibt es z.B. die Beitragsermessungsgrenze, die dafür sorgt, daß Gutverdienende ab einem bestimmten Verdient nicht mehr zahlen müssen? So zahlt jemand, der € 100.000 im Jahr verdient genauso viel Sozialbeiträge wie jemand, der € 45.000.- verdient. Prozentual gesehen bezahlt ein Arbeiter, der € 24.000.- verdient, genauso viel wie jemand, der € 42.000.- im Jahr nach Hause bringt.
Umgekehrt jedoch muss man mindestens drei (zukünftig ein Jahr) Jahre über der Versicherungspflichtgrenze von derzeit € 48.600.- verdienen, um sich privat versichern zu können, obwohl man bereits dort bei geringeem Einkommen monatlich viel Geld sparen kann, das man z.B. in die Altersvorsorge stecken kann - vorausgesetzt man kann sich bereits in jungen Jahren privat versichern.

Anstatt also einmal das Gesundheitssystem grundlegend zu reformieren, indem man mehr auf die private Vorsorge setzt und dort mit staatlichen Mitteln hilft, wo eine entsprechende eigene Vorsorge nicht möglich ist, wird lieber alles zugrunde gespart und reformiert. Anstatt die Gutverdienenden stärker in die Pflicht zu nehmen und einen progressiven Beitragssatz zu entwickeln, der einem Geringverdienenden monatlich mehr in der Tasche läßt, während derjenige mit € 100.000.- Jahresverdients ohne Beitragsbemessungsgrenze entsprechend mehr zahlen muss, müssen Kassenpatienten monatelang auf einen Termin beim Facharzt warten. Warum nicht Privatpatienten einen kleinen Sozialkassenbeitrag von z.B. € 50.- abverlangen, dafür aber die Versicherungspflichtgrenze fallen lassen, damit mehr Leute sich privat versichern können und Geld durch die erhöhten Beitragssätze in die Ersatzkassen spülen?

Kurzum: die Politik versucht meiner Meinung nach, einen dahinsiechenden Patienten noch auf Teufel komm raus das unausweichliche zu ersparen, obwohl ein klarer Bruch und ein Neuanfang eigentlich sinnvoller und besser wäre. Anstatt zu überlegen, wie man immer mehr Millarden in ein marodes System stecken kann und sie dann dort versickern sieht, sollte man überlegen, was an anderen System gut ist und diese Sachen fördern. Anstatt gesetzliche Krankenkassen und deren Patienten zu Tode zu sparen, sollte eine bessere Versorgung der Patienten das Ziel sein. Und das kann man nicht dadurch erreichen, daß man den Ärzten immer mehr Bürokratie aufhalst und ihnen enge finanzielle Grenzen zur Behandlung der Patienten steckt, sondern ihnen ermöglichen, die Patienten gut zu behandeln. Dazu trägt meiner Meinung nach auch die Transparenz bei den Privaten bei, daß man eben selber die Rechnung vom Arzt bekommt und sie kontrollieren kann. Wer wegen eines grippalen Infekts zur Krankschreibung beim Arzt war, dürfte sich wohl über eine Rechnung für z.B. eine Blutabnahme wundern, wenn ihm gar kein Blut abgenommen wurde. Natürlich kann es ja mal passieren, daß ein Arzt im Stress eine falsche Rechnung schreibt, aber wenn niemand diese überprüfen kann, wird halt in einem solchen Fall etwas bezahlt, was gar nicht hätte abgerechnet werden dürfen.

Fragen, die die Politik vielleicht besser beantworten sollte, anstatt an Symptomen und nicht haltbaren Wahlversprechungen und bloßer Symbolpolitik herumzudoktoren.

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Webcam driver gspca with newer kernels?

When I went on my business trip with AIDAaura during second half of July, I took our Nikon D90 with me and made some pictures. Well, in total I made 24 GB of pictures (JPEG+RAW) and some of these GBs of pictures were taken with the background in mind to make a nice panorama picture out of them with Hugin. Usually I selected the necessary data points for blending by hand. Of course this is an ardous work, especially when you heard from another guy that this can be done automatically. But in Debian this function doesn't work out of the box because the autopano-sift-c package, which is contains the needed program, is not part of the distribution because of some US patents.

Luckily there is an package on http://www.debian-multimedia.org that solves this problem. Generating panorama views is becoming easy with Hugin after I installed that package. And as a first result I made a panorama view of Akureyri, Iceland:

Panorama of Akureyri

The panorama consist of 10 photos with 4288px x 2848px, giving a total panorama view of 11517px x 2497px (34 MB).

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Buildd.Net: source code available via SVN

Via Twitter hat Jörg Tauss auf einen Artikel bei der sueddeutschen.de von Heribert Prantl hingewiesen, in dem es um die Koalitionsverhandlungen bzw. die entsprechenden Posten in der neuen, kommenden Koalition geht. Den Titel des Artikels "Kampf der Kulturen" halte ich aber ein bißchen für zu reißerisch und übertrieben. Vielmehr geht es um die Widersprüchlichkeit zweier politischer Anschauungen: die der CDU und die der FDP.

In Fragen der inneren Sicherheit stehen sie sich konträr gegenüber. Die Union proklamiert ein ungeschriebenes Grundrecht auf Sicherheit, das der Staat fürsorglich für seine Bürger ausüben soll. Die FDP verficht das Grundrecht der Bürger auf ihre Grundrechte, das ihnen nicht mit Winkelzügen genommen werden sollen.

Die Liste, mit der die FDP in die Verhandlungen geht, ist für die Union ein Horrorkatalog. Zu viel Grundrecht, meint die Union, sei schlecht für den Staat. Für die FDP wiederum ist die Liste ein Horrorkatalog, mit der die Union in die Verhandlungen geht: Die Union will noch mehr Sicherheitsgesetze, noch mehr Computerdurchsuchung, noch mehr Telefonüberwachung, noch mehr Lauschangriff, noch mehr Vorratsdatenspeicherung, noch schärfere Strafgesetze, noch mehr Sicherungsverwahrung.

Die These, daß zuviele Grundrechte für den Staat sei, ist natürlich vollkommener Quatsch auf Seiten der CDU. Zumindest dann, wenn man den Staat im Sinne des Grundgesetzes sieht, daß der Staat für den Bürger da sei und der Bürger Souverän des Staates sei. Natürlich sind zuviele Grundrechte eine Bedrohung für den Staat, wenn man den Staat im Sinne Schäubles und Depenheuers sieht und einen starken Staat fordert, der alles kontrolliert und sich quasi über den Bürger stellt. Dies ist natürlich eine zutiefst konservative Interpretation von "Staat", die zudem - wie schon häufig dargelegt - dem Grundgesetz zuwiderläuft, bei der die Würde des Menschen und die daraus resultierenden Freiheiten und Grundrechte zum Maßstab staatlichen Handelns werden.

Doch Prantl führt in seinem Artikel auch einen weiteren interessanten Punkt an: die Besetzung der Ministerposten, insbesondere den der potentiellen Ministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Er votiert statt des bisher hochgehandelten Posten der Jutizministerin jedoch für den Posten der Innenministerin:

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gilt als die Kandidatin für das Amt der Justizministerin. Das Justizministeramt ist üblicherweise der Konterpart zum Innenminister - und meist sitzt da der Justizminister am kürzeren Hebel. Im Innenministerium wird über die Grundlinien der inneren Sicherheit und über das rechts- und innenpolitische Klima entschieden.

Die FDP täte also gut daran, sich in den Koalitionsverhandlungen das Bundesinnenministerium zu sichern - und so an alte liberale Zeiten anknüpfen: 13 Jahre lang, von 1969 bis 1982 wurde das Land von liberalen Innenministern regiert: erst fünf Jahre lang von Hans-Dietrich Genscher, dann vier Jahre von Werner Maihofer, dann vier Jahre von Gerhart Baum. Seine Bewährungsprobe im Kampf gegen die RAF hat die Bundesrepublik also mit liberalen Innenministern bestanden.

Dem kann ich eigentlich nur zustimmen. Bisher dachte ich auch, daß Leutheusser-Schnarrenberger am besten wieder Justizministerin werden sollte, aber Prantl hat durchaus Recht mit seiner Darstellung, daß die Justizministerin eigentlich nur der Counterpart zum Innenminister wäre. Dies hat man ja auch bei Brigitte Zypries und den Internetsperren (und anderen Gesetzen) gesehen, die eigentlich nur auf die Gesetzesvorlagen aus dem Innenministerium (oder anderen Ministerien) mehr oder weniger reagieren konnte. Deshalb scheint mir es wichtiger, daß Leutheusser-Schnarrenberger weitaus besser im Innenministerium angesiedelt wäre, um dort die liberalen Ziele der FDP in Sachen Bürger- und Grundrechte durchsetzen zu können.

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Debian Unstable - nomen est omen

As I already wrote some time ago I can't spend not that much time anymore on Buildd.Net how it deserves. Therefor I put up a SVN and Trac online. Here it is:

If you have questions or would like to contribute to the repository, please contact me.

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Problems with xrandr/krandr

Die Datensammel-Leidenschaft des Staates kennt ja keine Grenzen mehr und wie jeder Sammler möchte der Staat nicht nur selber die Daten haben, sondern gerät auch in eine gewisse Tauschlaune. Das heißt, daß er mitunter die Daten seiner Bürger bereitwillig an andere Datensammler herausrückt. Insbesondere z.B. die Daten des Einwohnermeldeamtes, wie wohl jeder von uns schonmal erlebt hat, der mit der GEZ oder anderen Firmen nach einem Umzug zu tun hatte.
Deswegen hat die Piratenpartei Hameln den OptOutDay ins Leben gerufen:

Auf der Seite kann man sich auch entsprechend informieren und schauen, was man dagegen unternehmen kann:

Warum ist es schädlich, wenn die Daten in Ämtern frei zur Verfügung stehen?
- Hast Du Dich noch nie gefragt, woher die GEZ oder politische Parteien Deine Adresse haben, wo Du Dich doch nie bei denen gemeldet hast? Die kommen direkt von deiner Stadt bzw. Gemeinde. Auch Kirchen und religiöse Gemeinschaften erhalten von dort Deine Daten und selbst an private Unternehmen wie Adressbuchverlage werden diese Daten von Deiner Stadt bzw. Gemeinde verkauft. Und das ist nur der erste Schritt für eine schöne Profildatei über Dich – Unternehmen machen richtig viel Geld damit, weil Sie die Daten, die sie direkt oder indirekt von Deiner Stadt / Gemeinde erhalten haben, zusätzlich aufbereiten. Einkaufsprofile, Bewegungsprofile – alles kann so einfach zusammengeführt werden. Und die Gemeindedaten können dabei sogar helfen, dass man Dich von der Wiege bis zur Bahre verfolgen kann – selbst über Umzüge hinweg.
[...]
Wie kann ich mich besser schützen?
- Der erste Schritt ist, von Deinem OptOut-Recht Gebrauch zu machen. Deine Stadt / Gemeinde bietet dazu spezielle Formulare an, mittels denen Du selbst bestimmen kannst, wer Deine Daten erhalten darf. Leider gibt es keinen vollständigen Schutz vor Datenweitergabe, denn unter bestimmten Voraussetzungen dürfen z. B. an Kirchen und religiöse Gemeinschaften die Daten immer weitergegeben werden, etwa wenn Du verheiratet bist und Dein(e) Ehepartner(in) selbst nicht auch der Datenweitergabe widersprochen hat. Gleiches gilt für Deine Kinder, so Du welche hast.
- Das Alles nützt natürlich nichts, wenn Du Deine Daten anderweitig preisgibst. Die schlimmsten Datenlöcher stellen die üblichen Gewinnspiele ebenso dar wie die beliebten Rabattkartenaktionen wie Payback, Deutschlandcard, Miles&More oder Happy Digits. Diese haben sogar noch den Nachteil, dass der Kartenbetreiber ein schönes Profil über Dein Einkaufsverhalten erhält und die so gewonnenen Daten richtig teuer verkaufen kann – Du merkst das insofern, als dass Du vermehrt auf Dich zugeschnittene Werbung erhälst. Man mag das vielleicht als Vorteil empfinden, tatsächlich wissen aber andere über Dich viel besser Bescheid als Du selbst, was doch beunruhigen sollte, oder?
Übrigens: Es gibt auch Rabattaktionen, bei denen Du keinerlei persönliche Daten preisgeben musst, weil Du Bonusaufkleber erhälst, die Du in ein unpersönliches Heft klebst und dafür dann Einkaufsgutscheine erhälst oder vergünstigt bestimmte Warensortimente einkaufen kannst. Diese Aktionen sind unkritisch, solange Du nicht Deine Daten preisgeben musst.

Datenschutz geht jeden an und sichert einen die persönliche Freiheit. Wer nichts (mehr) zu verbergen hat, hat schon seine Freiheit verloren. Macht also mit beim OptOutDay!

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Buildd.Net Status Update

Nun sind es nur noch drei Wochen bis zur Demo "Freiheit statt Angst" am 12. September in Berlin:

Wer also an dem Tag keine anderen Verpflichtungen hat, sollte unbedingt nach Berlin fahren und gegen die Ausweitung des Überwachungsstaates mitdemonstrieren. Die Liste der Unterstützer ist bereits lang. Weitere Unterstützer, sei es vor Ort in Berlin, sei es durch andere Verbände, Gruppe, Vereine, oder sei es auch durch eine Geld- oder Sachspende, sind sicherlich gerne gesehen.
Gerade der Termin 2 Wochen vor der Wahl ist ein wichtiges Zeichen an die Parteien und Politiker, endlich mit diesem Überwachungswahn aufzuhören und umzukehren. Je mehr Leute an dieser Demonstration teilnehmen, desto stärker wird das Zeichen ausfallen. Freiheit und Bürgerrechte gehen jeden an und ein "Ich hab ja nichts zu verbergen!" ist kein Argument, denn jeder hat etwas zu verbergen: seine Privatsphäre. Wer wissen will, was alles so an Daten erhoben und gespeichert wird, kann ja mal hier vorbeischauen (via Isotopp). Es betrifft also jeden!

Darum: Mach mit! Geh demonstrieren! Am 12. September in Berlin!

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Firmware on N97

After a long time a Buildd.Net status update again! In short: it's dying.

Longer explanation:
Some days/weeks ago there was a change in the backend files. The files that wanna-build outputs and that are parsed by Buildd.Nets scripts. Some kind user wrote this to me:

We've added a new state that the build-dependencies are not installable which replaces the old auto-depwait. So we now have a BD-Uninstallable state. Could you add that to your pages?

Basically yes, this can be added, but I don't know where and how. I've already stated several times that the Buildd.Net scripts are a mess and that they need a rewrite and asked for help in maintaining Buildd.Net. From time to time someone was found but somehow each person/helping hand lost interest again, so I'm still left alone.
No problem with that, but as I've mostly lost interest in maintaining Buildd.Net myself as a more ore less direct result from m68k being dropped by Debian, there's now a "time to need" vs. "time willing to spend" problem. Maybe I will be able to make the changes, maybe I won't. But I'm open for suggestions what to do with Buildd.Net. I still think it's a nice project/infrastructure which is helpful and worth to be actively maintained and developped...

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