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Portugal

Urlaub AIDAbella Kanaren - Tag 5: Lissabon, Portugal

Ziel der heutigen Etappe war Lissabon, die Hauptstadt Portugals. Typisch für eine Hauptstadt wäre also gewesen, sich viel Kultur anzutun, denn Natur kann man in einer Großstadt naturgemäß nicht übermäßig viel erwarten. Dumm nur, daß ausgerechnet an dem Tag u.a. die Lotsen wegen der Krise streikten und der Aufenthalt in Lissabon deswegen kürzer als geplant war. Folglich fielen auch die geplanten Ausflüge allesamt aus, da sie länger als die nun verkürzte Liegezeit waren. Eigentlich hätten wir gar nicht anlaufen sollen, aber die Reederei oder das Schiff hatten entsprechend mit den Lotsen verhandelt, daß wenigstens eine kürzere Liegezeit dabei herauskam. So lief dann die AIDAbella morgens zusammen mit der Queen Victoria in den Hafen von Lissabon ein.

   

Das Clubteam vom Schiff hatte bereits am Vortag die Passagiere über Alternativen informiert, die man auf eigene Faust in der kurzen Zeit hat anschauen können. Wir entschlossen uns jedoch, den Tag an Bord zu genießen und dort das eine oder andere zu machen.

Achja, das Wetter... da haben wir bisher Glück mit gehabt: jeden Tag Sonne und angenehme Temperaturen, die es im Wesentlichen möglich machten, die ganze Zeit im T-Shirt herum zu laufen. Im November. Also ich könnte mich daran durchaus gewöhnen, auch wenn in den hiesigen Läden bereits häufig Weihnachtsdeko zu sehen ist.

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Urlaub AIDAbella Kanaren - Tag 3: Madeira, Portugal

Heute waren wir in Madeira, einer Insel der Kanaren, die zu Portugal gehört. Da gibt es eigentlich auch nicht viel zu erzählen, außer daß Madeira noch grüner als Teneriffa war und wohl die grünste aller kanarischen Insel. Gebucht hatten wir für den Tag den Ausfall "Mit dem Katamaran entlang der Küste". So ging es dann zu verträglicher Zeit ein mit dem Bus ein paar hundert Meter Luftlinie in den gegenüberliegenden Yachthafen. Da der Bus weder schwimmen noch fliegen konnte, waren das schon so ein paar Kilometer, die wir da gefahren wurden.

Erwartet wurden wir auf einem rechtgroßen Katamaran, der speziell für solche Ausfluüge konzipiert war und keine Kabine, sondern stattdessen viele überdachte Sitzplätze hatte. Außerdem gab es ein paar Liegeplätze auf den Netzen zwischen den Rümpfen, die allerdings schnell belegt waren. Schließlich war es sonnig und warm.

Besonders viel sind wir nicht entlang der Küste gefahren, sondern hauptsächlich mitten auf das Meer raus. Der Grund wurde dann auch irgendwann klar: der Skipper und die Crew hielt nach Delphinen und Walen Ausschau und irgendwann wurden sie auch fündig: eine recht große Gruppe von Delphinen war zu sehen, die immer mal wieder an die Oberfläche zum Atmen kam. Nach Aussage der Besatzung handelte es sich dabei um "Roaz ou Roaz-corvineiro" oder, auf Deutsch, den Großen Tümmler (lat.: Trusiops truncatus), der bekanntesten Delphinart, die bis zu 3m lang und bis zur 350 kg schwer wird.

Nach gut einer Stunde Delphin-Beobachtung drehte der Skipper dann wieder ab und auf die Küste zu. Dabei gab er durchaus Gas, so daß der Katamaran mitunter durchaus über die Wellenberge flügte, die gut 2-3m hoch waren. Und nun wird wieder interessant, daß einige der Passagiere vorne auf den Netzen saßen. Unter anderem auch eine junge Frau aus Frankreich, wie sich später herausstellte. Denn wenn so ein Katamaran über die Wellenberge pflügt, dann ist für gewöhnlich mit einem Eintauchen im nächsten Wellental zu rechnen. Und irgendwann spritzte das Wasser dann halt auch mal etwas höher als die junge Frau gedacht hatte, die recht weit vorne im Netz auf Backbord saß. Sie bekam eine Gratisdusche ab und war komplett naß. Aber sie nahm es gelassen und lachte selber über die Dusche.

Jedenfalls hielt der Skipper unbeirrt auf die Klippen Madeiras zu, die wohl die zweithöchsten der Welt sein sollen. Und in der Tat sind sie beeindruckend hoch. Und dann ging es doch noch entlang der Küste Madeiras wieder zurück in Richtung Hafen und AIDAbella, wo wir kurz vor Sonnenuntergang eintrafen. Die Sonnenuntergänge hier im Süden sind übrigens, nunja, kurz. Während wir noch im Hafen anlegten, war es noch hell. Als wir am Schiff ankamen, war es schon nach 5 Minuten Busfahrt am dämmern und kurzer Zeit später auf unserer Balkonkabine war es dann schon dunkel.

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