Gründliches Arbeitsamt

Nachdem ich ja vor ein paar Tagen schrieb, daß ich wieder von Berlin nach Rostock wechseln werde, wunderte ich mich gestern über einen Brief vom Arbeitsamt.
Erst dachte ich, die würden was von mir wollen und ich müsste wieder endlos Anträge oder sonstigen Krams ausfüllen. Aber nein! Nach dem Öffnen des Briefes offenbarte sich mir, daß ich etwas vom Arbeitsamt bekommen sollte: die Reisekostenerstattung für das Vorstellungsgespräch in - na, wo wohl? Richtig: - Berlin!

Da ich das eigentlich schon komplett verdrängt hatte, daß ich damals[TM]! einen Antrag gestellt hatte, war es auch sehr nett vom Arbeitsamt, die entsprechenden Daten nochmals aufzuführen: Den Antrag habe ich am 13.04.2008 gestellt. Das Vorstellungsgespräch war am 14.03.2008. Der Brief vom Arbeitsamt datiert nun vom 1. Oktober 2008.

Zumindest kann man unseren Arbeitsämtern nicht vorwerfen, sie würden etwas vergessen oder nicht bearbeiten. Nur manchmal könnten sie aber ein bißchen an der Bearbeitungsgeschwindigkeit arbeiten. Als Arbeitsloser wäre ich nicht gerade begeistert davon, meine Reisekosten erst nach über einem halben Jahr erstattet zu bekommen. Aber da ich das ja seit damals nicht mehr bin, nehme ich das Geld dankend an und werde es in den Kauf einer Nikon D80D90 investieren. :-)

Ingo Jürgensmann (not verified)

Ja, ich hatte den Antrag ja auch schon vorher gestellt. Nur haben die halt6 Monate zur Bearbeitung gebraucht. Ok, ein bisschen hatte ich dann auch geschlurfelt, aber trotzdem...

Hildesheimer (not verified)

Du kannst echt froh sein das du überhaupt was bekommen hast. Mir haben die vom AA erzählt mann könnte nicht rückwirkend Reisekosten beantragen sondern müsste vor dem Vorstellungsgespräch den Antrag abgeben, ansonsten hätte mann pech gehabt. Das AA ist ein riesengroßer Saftladen. Da weiss die eine Hand nicht was die andere macht.
Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.
Johann Wolfgang von Goethe

Ingo Jürgensmann (not verified)

Ja, besonderen Spaß macht es auch, wenn man eine private Krankenversicherung hat und die Sachbearbeiter beim Arbeitsamt es nicht auf die Reihe bekommt, einem die Beiträge für die Krankenversicherung zu überweisen. Und das fast jeden Monat aufs Neue. Und wehe, man beschwert sich dann mal! Dann muss man sich vom "Beschwerdemanagement" anhören lassen, daß man nicht vernünftig haushalten kann... *kopfschüttel*

Florian S. (not verified)

Tja, so sind sie halt, die Leutchens vom Arbeitsamt. Immer für einen kleinen Spaß zu haben. Da kann ich und einige andere auch ganze Gesangsbücher drüber schreiben.

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