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Nachdem die US-Regierung in der letzten Woche einen US-$700 MrdRettungsplan auf den Weg bringen wollte, um die notleidende Finanzwirtschaft vor dem totalen Kollaps zu retten, äußerte sich die Bundesregierung laut Spiegel Online wie folgt:
Abfuhr aus Berlin: Die USA drängen andere Staaten zur Unterstützung ihres Rettungspakets für die Finanzmärkte - doch die Bundesregierung lehnt eine Beteiligung ab. Laut Finanzminister Steinbrück planen auch die übrigen G-7-Länder keine derartigen Hilfsmaßnahmen.
Auch in anderen Artikeln konnte man lesen, daß die hiesigen Politiker es (meiner Meinung nach zu Recht) ablehnten, die Verluste der nach Gewinnmaximierung strebenden Finanzdienstleiter zu solidarisieren, nachdem jahrelang die Gewinne kassiert worden waren. Der Markt solle sich selber bereinigen, hieß es mitunter.
Doch unsere Politiker wären nicht unsere Politiker, wenn sie nicht ein flexibles Rückgrat hätten. So konnte man heute bei Spiegel lesen:
Dramatische Rettung in der Nacht: In letzter Minute organisierten Bund und ein eilig zusammengetrommeltes Bankenkonsortium eine Finanzspritze für die Hypo-Real-Estate-Tochter Depfa Bank. Dabei tragen die Institute nicht den größten Teil des Risikos - dafür soll der Steuerzahler geradestehen.
Irgendwie seltsam, unsere Politiker.
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