You are here

October 2013

Sharing GnuPG between Linux and OSX

I've been using GnuPG since years. Well, using is too strong. I have a GPG key that I've created somewhen and use it once in a while when sending login credentials to other Linux people. But since Edward Snowdens NSA leaks I now get encrypted mails by non-Linux people. It is great that people are making use of strong encryption to protect their communication, but it is frightening that people have to do so because of NSA mass surveillance the complete world and violating our civil and human rights.

Anyway, one problem with GnuPG and other PKI tools is, that you should keep your private key secret. When you use more than one device to write your mails, you will run into usuability problems like I did. My main computer is my Debian box, but I use a MacBook Pro laptop with OSX very often as well. There is GPGSuite (formerly GPGMail) for OSX to pimp your Mail.app with GPG. It uses, of course, a local .gnupg/ directory and thus it would create a separate GnuPG pair of keys. But apparently I want to use my existing pair of keys - without the need to copy them over from my Linux box to my laptop.

The solution would be a simple setup of netatalk to mount your home directory from the Linux box under OSX and a matching symlink to your Linux .gnupg/ directory (or even better: symlink the contents where necessary and not the whole directory). But that would've been too easy, I guess, because I got this error message on OSX: 

So, basically this didn't work right out of the box. Fortunately the GPGSuite support guys replied quick and solved this problem. The version they released yesterday did fix that problem, but I needed to add the following line to my ~/,gnupg/gpg-agent.conf, which didn't exist before too: 

no-use-standard-socket

With that line everything works like a charme under OSX with Mail.app using my GPG keys on my Debian box.

Kategorie: 
 

Sag mir, wo...

Frei nach "Sag mir wo die Blumen sind" (Youtube):

Sag mir, wo uns're Daten sind
Wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo uns're Daten sind
Was ist geschehen?
Sag mir, wo uns're Daten sind
NSA saugte sie ab geschwind.
Wann wird man je verstehn?
Wann wird man je verstehn?

Sag mir, wo ist uns're Freiheit hin
Wo ist sie geblieben?
Sag mir, wo ist uns're Freiheit hin
Was ist geschehen?
Sag mir, wo ist uns're Freiheit hin?
Politik nahm sie uns geschwind.
Wann wird man je verstehn?
Wann wird man je verstehn?

Sag mir, wo uns're Grundrechte sind
Wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo uns're Grundrechte sind
Was ist geschehen?
Sag mir, wo uns're Grundrechte sind
Wir gaben sie auf geschwind.
Wann werden wir je verstehn?
Wann werden wir je verstehn?

 

Kategorie: 
 

USA verweigert Ilja Trojanow Einreise

"Überwachung geht mich nichts an, ich hab weder was zu verbergen noch etwas zu befürchten. Wenn die USA mit ihrer Überwachung Terroranschläge verhindern, finde ich das gut!" - So oder so ähnlich denken sicherlich viele Bundesbürger. Zum einen wären ansonsten bei der "Freiheit statt Angst" nicht 20.000, sondern 200.000 Teilnehmer gewesen. Zum anderen weiß ich das auch aus persönlichen Gesprächen innerhalb der erweiterten Familie. 

Die Mahnungen, daß man nie wissen kann, was die USA mit diesen Daten machen und daß diese Daten auch unerwartet gegen einen selber angewendet werden kann, etwa bei der Einreise in die USA, werden meistens beiseite gewischt mit "Ach, sowas kann mir ja nicht passieren... ich bin ja kein Terrorist!"

Das wird sicherlich auch der Schriftsteller Ilja Trojanow gedacht haben, als er nun zu einer Veranstaltung in die USA einreisen wollte, zu der eingeladen worden war, wie Juli Zeh auf Facebook schreibt: 

Gerade erreicht mich eine Nachricht von meinem Freund und Mitstreiter Ilija Trojanow. Ihm wurde heute die Einreise in die USA verweigert. Ohne Begründung. Er sitzt am Flughafen in Brasilien fest, kann an dem Germanistenkongress in USA, zu dem er eingeladen war, nicht teilnehmen, und muss sehen, wie er nach Hause kommt, ohne US-Staatsgebiet zu betreten.

Das war übrigens auch nicht das erste Mal, daß Trojanow die Einreise verweigert wurde, wie Ö1 in Österreich bereits im Mai 2012 schrieb. Nun ist Trojanow aber sicherlich kein Terrorist und mutmaßlich auch kein Gewalttäter. Er ist ein Schriftsteller, der die Überwachung der USA kritisiert, so daß man vermuten muss, daß dies der Grund für die Verweigerung der Einreise ist.

Es ist unglaublich. Wäre sowas einem US-Bürger im Iran passiert, wären die US-amerikanische Regierung sicherlich ganz vorne dabei und würde gegen diese Beeinträchtigung der Grundrechte protestieren. Ilja Trojanow wird über diesen Vorfall wohl in den nächsten Tagen in der FAZ berichten. Ich bin gespannt.

Kategorie: 
 

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer