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February 2013

Stéphane Hessel gestorben


© Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

Stéphane Hessel ist tot. Er starb in der Nacht zum Mittwoch, d. 27. Februar im hohen ehrwürdigen Alter von 95 Jahren in Paris. Über das Leben und Wirken von Stéphane Hessel informiert Wikipedia. In seinen letzten Lebensjahren wurde er nochmal mit seinem Essay "Empört Euch!" berühmt, gefolgt von "Engagiert Euch!"

Beides leidenschaftliche Aufrufe, sich einzumischen, sich zu engagieren und Widerstand zu leisten. Wer anderes als Stéphane Hessel ist berechtigt, von Widerstand zu sprechen? Hessel war in der französischen Résistance und hat gegen die Nazis gekämpft, wurde verhaftet und überlebte das KZ Buchenwald.

Nach dem Krieg hat er an der universellen Erklärung der Menschenrechte der UN mitgearbeitet und ist nicht erst seitdem ein entschiedener Kämpfer für die Menschenrechte und gegen Unrecht. Wer "Empört Euch!" und "Engagiert Euch!" noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Lest es und empört euch! Und engagiert euch!

Stéphane Hessel hatte ein langes, engagiertes Leben. Er war nicht nur ein körperlich großer Mann, sondern vor allem aufgrund seiner Taten und seines Handelns. Ein Grandseigneur des Widerstands!

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Wahlen in Italien

Dieser Tage haben die Italiener mal wieder ein neues Parlament gewählt, das aus zwei Häusern besteht: dem Abgeordnetenhaus und dem Senat. Erstaunlicherweise hat sogar der mehrmalige Ex-Premier Silvio Berlusconi mit seiner Mitte-Rechts-Koalition so gut abgeschnitten, daß es für die Mitte-Links-Koalition um Pier Luigi Bersani nicht zu einer stabilen Mehrheit in beiden Häusern reicht und es ohne Berlusconi nicht gehen wird, wie Spiegel Online schreibt.

Die Schuld wird nun auf breiter Front und international bei der Protestbewegung "Fünf Sterne" um den Komiker Beppe Grillo gesucht, die überraschend gut 24% der Stimmen gewinnen konnte - die natürlich den anderen Parteien fehlen. Die internationalen Medien und Kommentatoren sprechen davon, daß Italien deswegen nun unregierbar geworden ist und die Krise in Europa verschlimmern wird. Der Ruf nach Neuwahlen wird laut.

Aber Neuwahlen, nur weil das Ergebnis den Gewählten nicht passt, weil sie ihr Business-as-usual nicht mehr weitermachen können? Verstehen das die Politiker, Medien und Kommentatoren in Europa unter Demokratie? Das kann ja wohl nicht deren Ernst sein!

Die Italiener haben gewählt und gut ein Viertel der Wahlberechtigten fand offensichtlich, daß die bisherige Politik das Land nicht weiter gebracht hat. Die Bewegung der "Fünf Sterne" ist unter anderem dafür angetreten, die bisherigen Politiker nach Hause zu schicken und mit der Korruption durch die Mafia Schluß zu machen, was offensichtlich den bisherigen Parteien nicht gelungen ist. Ob es der Bewegung gelingt ist ja auch noch fraglich, aber ein Viertel der bisherigen Abgeordneten dürfte die Bewegung schon nach Hause geschickt haben, indem sie nun deren Plätze im Parlament einnehmen kann.

Und noch etwas Weiteres ist durchaus positiv anzumerken: in der Protestbewegung engagieren sich überdurchschnittlich viele Junge und Frauen. Da die bisherige Altherrenpolitik in Italien offenbar die derzeitigen und teilweise Jahrzehnte alten Probleme nicht beseitigen konnte, weil sie vielmehr Teil des Problems war, besteht nun Hoffnung auf Änderung. Das ist der eigentliche Wahlerfolg der Italiener und von daher ein Grund zur Freude und zum Jubeln! Endlich besteht überhaupt einmal die Chance auf Veränderung im Land, auf frischen Wind. Endlich besteht Anlass zur Hoffnung, daß es eben kein "Weiter so!" geben wird, sondern daß nun neue Ideen und Methoden auf den Tisch kommen und vielleicht einmal problemorientiert gearbeitet wird.

Der Ruf nach Neuwahlen ist deshalb undemokratisch, weil er die Entscheidung des Wählers ignoriert. Die Wahl ist gelaufen und die Parteien haben sich gefälligst zusammen zu raufen und konstruktiv mit dem Wählervotum umzugehen. Sollte es Neuwahlen geben, ist die Krise in Italien nicht kleiner geworden, sondern um ein Vielfaches größer, denn zur wirtschaftlichen Krise käme noch die Demokratiekrise hinzu.

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Xen problems with VMs on 2.6.32-5-xen-amd64?

On Saturday there were some updates for Squeeze/Stable, for example a new/updated version of Xen hypervisor and kernels were downloaded and installed: 

gate:~# dir /var/cache/apt/archives/
base-files_6.0squeeze7_amd64.deb                 libxenstore3.0_4.0.1-5.6_amd64.deb
bind9-host_1%3a9.7.3.dfsg-1~squeeze9_amd64.deb   linux-base_2.6.32-48_all.deb
dbus_1.2.24-4+squeeze2_amd64.deb                 linux-image-2.6.32-5-amd64_2.6.32-48_amd64.deb
dbus-x11_1.2.24-4+squeeze2_amd64.deb             linux-image-2.6.32-5-xen-amd64_2.6.32-48_amd64.deb
firmware-linux-free_2.6.32-48_all.deb            lock
gzip_1.3.12-9+squeeze1_amd64.deb                 openssh-client_1%3a5.5p1-6+squeeze3_amd64.deb
host_1%3a9.7.3.dfsg-1~squeeze9_all.deb           openssh-server_1%3a5.5p1-6+squeeze3_amd64.deb
libbind9-60_1%3a9.7.3.dfsg-1~squeeze9_amd64.deb  openssl_0.9.8o-4squeeze14_amd64.deb
libcups2_1.4.4-7+squeeze3_amd64.deb              partial
libdbus-1-3_1.2.24-4+squeeze2_amd64.deb          perl_5.10.1-17squeeze5_amd64.deb
libdbus-glib-1-2_0.88-2.1+squeeze1_amd64.deb     perl-base_5.10.1-17squeeze5_amd64.deb
libdns69_1%3a9.7.3.dfsg-1~squeeze9_amd64.deb     perl-modules_5.10.1-17squeeze5_all.deb
libisc62_1%3a9.7.3.dfsg-1~squeeze9_amd64.deb     ssh_1%3a5.5p1-6+squeeze3_all.deb
libisccc60_1%3a9.7.3.dfsg-1~squeeze9_amd64.deb   tzdata_2012g-0squeeze1_all.deb
libisccfg62_1%3a9.7.3.dfsg-1~squeeze9_amd64.deb  xen-hypervisor-4.0-amd64_4.0.1-5.6_amd64.deb
libldap-2.4-2_2.4.23-7.3_amd64.deb               xen-linux-system-2.6.32-5-xen-amd64_2.6.32-48_amd64.deb
liblwres60_1%3a9.7.3.dfsg-1~squeeze9_amd64.deb   xenstore-utils_4.0.1-5.6_amd64.deb
libperl5.10_5.10.1-17squeeze5_amd64.deb          xen-utils-4.0_4.0.1-5.6_amd64.deb
libssl0.9.8_0.9.8o-4squeeze14_amd64.deb

Unfortunately this update appears to be problematic on my Xen hosting server. This night it happened the second time that some of the virtual network interfaces disappeared or turned out to be non-working. For example I have two VMs: one running the webserver and one running the databases. Between these two VMs there's a bridge on the dom0 and both VMs have a VIF to that (internal) bridge. What happens is that this bridge becomes inaccessible from within the webserver VM.

Sadly there's not much to see in the log files. I just spotted this on dom0: 

Feb 26 01:01:29 gate kernel: [12697.907512] vif3.1: Frag is bigger than frame.
Feb 26 01:01:29 gate kernel: [12697.907550] vif3.1: fatal error; disabling device
Feb 26 01:01:29 gate kernel: [12697.919921] xenbr1: port 3(vif3.1) entering disabled state
Feb 26 01:22:00 gate kernel: [13928.644888] vif2.1: Frag is bigger than frame.
Feb 26 01:22:00 gate kernel: [13928.644920] vif2.1: fatal error; disabling device
Feb 26 01:22:00 gate kernel: [13928.663571] xenbr1: port 2(vif2.1) entering disabled state
Feb 26 01:40:44 gate kernel: [15052.629280] vif7.1: Frag is bigger than frame.
Feb 26 01:40:44 gate kernel: [15052.629314] vif7.1: fatal error; disabling device
Feb 26 01:40:44 gate kernel: [15052.641725] xenbr1: port 6(vif7.1) entering disabled state

This corresponds to the number of VMs having lost their internal connection to the bridge. On the webserver VM I see this output: 

Feb 26 01:59:01 vserv1 kernel: [16113.539767] IPv6: sending pkt_too_big to self
Feb 26 01:59:01 vserv1 kernel: [16113.539794] IPv6: sending pkt_too_big to self
Feb 26 02:30:54 vserv1 kernel: [18026.407517] IPv6: sending pkt_too_big to self
Feb 26 02:30:54 vserv1 kernel: [18026.407546] IPv6: sending pkt_too_big to self
Feb 26 02:30:54 vserv1 kernel: [18026.434761] IPv6: sending pkt_too_big to self
Feb 26 02:30:54 vserv1 kernel: [18026.434787] IPv6: sending pkt_too_big to self
Feb 26 03:39:16 vserv1 kernel: [22128.768214] IPv6: sending pkt_too_big to self
Feb 26 03:39:16 vserv1 kernel: [22128.768240] IPv6: sending pkt_too_big to self
Feb 26 04:39:51 vserv1 kernel: [25764.250170] IPv6: sending pkt_too_big to self
Feb 26 04:39:51 vserv1 kernel: [25764.250196] IPv6: sending pkt_too_big to self

Rebooting the VMs will result in a non-working VM as it will get paused on creation and Xen scripts complain about not working hotplug scripts and Xen logs shows this: 

[2013-02-25 13:06:34 5470] DEBUG (XendDomainInfo:101)
XendDomainInfo.create(['vm', ['name', 'vserv1'], ['memory', '2048'],
['on_poweroff', 'destroy'], ['on_reboot', 'restart'], ['on_crash',
'restart'], ['on_xend_start', 'ignore'], ['on_xend_stop', 'ignore'],
['vcpus', '2'], ['oos', 1], ['bootloader', '/usr/lib/xen-4.0/bin/pygrub'],
['bootloader_args', ''], ['image', ['linux', ['root', '/dev/xvdb '],
['videoram', 4], ['tsc_mode', 0], ['nomigrate', 0]]], ['s3_integrity', 1],
['device', ['vbd', ['uname', 'phy:/dev/lv/vserv1-boot'], ['dev', 'xvda'],
['mode', 'w']]], ['device', ['vbd', ['uname', 'phy:/dev/lv/vserv1-disk'],
['dev', 'xvdb'], ['mode', 'w']]], ['device', ['vbd', ['uname',
'phy:/dev/lv/vserv1-swap'], ['dev', 'xvdc'], ['mode', 'w']]], ['device',
['vbd', ['uname', 'phy:/dev/lv/vserv1mirror'], ['dev', 'xvdd'], ['mode',
'w']]]])
[2013-02-25 13:06:34 5470] DEBUG (XendDomainInfo:2508)
XendDomainInfo.constructDomain
[2013-02-25 13:06:34 5470] DEBUG (balloon:220) Balloon: 2100000 KiB free;
need 16384; done.
[2013-02-25 13:06:34 5470] DEBUG (XendDomain:464) Adding Domain: 39
[2013-02-25 13:06:34 5470] DEBUG (XendDomainInfo:2818)
XendDomainInfo.initDomain: 39 256
[2013-02-25 13:06:34 5781] DEBUG (XendBootloader:113) Launching bootloader
as ['/usr/lib/xen-4.0/bin/pygrub', '--args=root=/dev/xvdb  ',
'--output=/var/run/xend/boot/xenbl.6040', '/dev/lv/vserv1-boot'].
[2013-02-25 13:06:39 5470] DEBUG (XendDomainInfo:2845)
_initDomain:shadow_memory=0x0, memory_static_max=0x80000000,
memory_static_min=0x0.
[2013-02-25 13:06:39 5470] INFO (image:182) buildDomain os=linux dom=39
vcpus=2
[2013-02-25 13:06:39 5470] DEBUG (image:721) domid	    = 39
[2013-02-25 13:06:39 5470] DEBUG (image:722) memsize	    = 2048
[2013-02-25 13:06:39 5470] DEBUG (image:723) image	    =
/var/run/xend/boot/boot_kernel.xj7W_t
[2013-02-25 13:06:39 5470] DEBUG (image:724) store_evtchn   = 1
[2013-02-25 13:06:39 5470] DEBUG (image:725) console_evtchn = 2
[2013-02-25 13:06:39 5470] DEBUG (image:726) cmdline	    =
root=UUID=ed71a39f-fd2e-4035-8557-493686baa151 ro root=/dev/xvdb
[2013-02-25 13:06:39 5470] DEBUG (image:727) ramdisk	    =
/var/run/xend/boot/boot_ramdisk.QavuAo
[2013-02-25 13:06:39 5470] DEBUG (image:728) vcpus	    = 2
[2013-02-25 13:06:39 5470] DEBUG (image:729) features	    =
[2013-02-25 13:06:39 5470] DEBUG (image:730) flags	    = 0
[2013-02-25 13:06:39 5470] DEBUG (image:731) superpages     = 0
[2013-02-25 13:06:40 5470] INFO (XendDomainInfo:2367) createDevice: vbd :
{'uuid': '04d99772-cf27-aecf-2d1b-c73eaf657410', 'bootable': 1, 'driver':
'paravirtualised', 'dev': 'xvda', 'uname': 'phy:/dev/lv/vserv1-boot',
'mode': 'w'}
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:95) DevController: writing
{'virtual-device': '51712', 'device-type': 'disk', 'protocol':
'x86_64-abi', 'backend-id': '0', 'state': '1', 'backend':
'/local/domain/0/backend/vbd/39/51712'} to
/local/domain/39/device/vbd/51712.
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:97) DevController: writing
{'domain': 'vserv1', 'frontend': '/local/domain/39/device/vbd/51712',
'uuid': '04d99772-cf27-aecf-2d1b-c73eaf657410', 'bootable': '1', 'dev':
'xvda', 'state': '1', 'params': '/dev/lv/vserv1-boot', 'mode': 'w',
'online': '1', 'frontend-id': '39', 'type': 'phy'} to
/local/domain/0/backend/vbd/39/51712.
[2013-02-25 13:06:40 5470] INFO (XendDomainInfo:2367) createDevice: vbd :
{'uuid': 'e46cb89f-3e54-41d2-53bd-759ed6c690d2', 'bootable': 0, 'driver':
'paravirtualised', 'dev': 'xvdb', 'uname': 'phy:/dev/lv/vserv1-disk',
'mode': 'w'}
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:95) DevController: writing
{'virtual-device': '51728', 'device-type': 'disk', 'protocol':
'x86_64-abi', 'backend-id': '0', 'state': '1', 'backend':
'/local/domain/0/backend/vbd/39/51728'} to
/local/domain/39/device/vbd/51728.
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:97) DevController: writing
{'domain': 'vserv1', 'frontend': '/local/domain/39/device/vbd/51728',
'uuid': 'e46cb89f-3e54-41d2-53bd-759ed6c690d2', 'bootable': '0', 'dev':
'xvdb', 'state': '1', 'params': '/dev/lv/vserv1-disk', 'mode': 'w',
'online': '1', 'frontend-id': '39', 'type': 'phy'} to
/local/domain/0/backend/vbd/39/51728.
[2013-02-25 13:06:40 5470] INFO (XendDomainInfo:2367) createDevice: vbd :
{'uuid': 'e2d61860-7448-1843-3935-6b63c5d2878e', 'bootable': 0, 'driver':
'paravirtualised', 'dev': 'xvdc', 'uname': 'phy:/dev/lv/vserv1-swap',
'mode': 'w'}
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:95) DevController: writing
{'virtual-device': '51744', 'device-type': 'disk', 'protocol':
'x86_64-abi', 'backend-id': '0', 'state': '1', 'backend':
'/local/domain/0/backend/vbd/39/51744'} to
/local/domain/39/device/vbd/51744.
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:97) DevController: writing
{'domain': 'vserv1', 'frontend': '/local/domain/39/device/vbd/51744',
'uuid': 'e2d61860-7448-1843-3935-6b63c5d2878e', 'bootable': '0', 'dev':
'xvdc', 'state': '1', 'params': '/dev/lv/vserv1-swap', 'mode': 'w',
'online': '1', 'frontend-id': '39', 'type': 'phy'} to
/local/domain/0/backend/vbd/39/51744.
[2013-02-25 13:06:40 5470] INFO (XendDomainInfo:2367) createDevice: vbd :
{'uuid': 'd314a46e-1ce9-0e8d-b009-3f08e29735f5', 'bootable': 0, 'driver':
'paravirtualised', 'dev': 'xvdd', 'uname': 'phy:/dev/lv/vserv1mirror',
'mode': 'w'}
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:95) DevController: writing
{'virtual-device': '51760', 'device-type': 'disk', 'protocol':
'x86_64-abi', 'backend-id': '0', 'state': '1', 'backend':
'/local/domain/0/backend/vbd/39/51760'} to
/local/domain/39/device/vbd/51760.
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:97) DevController: writing
{'domain': 'vserv1', 'frontend': '/local/domain/39/device/vbd/51760',
'uuid': 'd314a46e-1ce9-0e8d-b009-3f08e29735f5', 'bootable': '0', 'dev':
'xvdd', 'state': '1', 'params': '/dev/lv/vserv1mirror', 'mode': 'w',
'online': '1', 'frontend-id': '39', 'type': 'phy'} to
/local/domain/0/backend/vbd/39/51760.
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (XendDomainInfo:3400) Storing VM details:
{'on_xend_stop': 'ignore', 'shadow_memory': '0', 'uuid':
'04541225-6d3c-3cae-a4c4-0b6d4ccfac7a', 'on_reboot': 'restart',
'start_time': '1361794000.37', 'on_poweroff': 'destroy', 'bootloader_args':
'', 'on_xend_start': 'ignore', 'on_crash': 'restart', 'xend/restart_count':
'0', 'vcpus': '2', 'vcpu_avail': '3', 'bootloader':
'/usr/lib/xen-4.0/bin/pygrub', 'image': "(linux (kernel ) (args
'root=/dev/xvdb  ') (superpages 0) (tsc_mode 0) (videoram 4) (pci ())
(nomigrate 0) (notes (HV_START_LOW 18446603336221196288) (FEATURES
'!writable_page_tables|pae_pgdir_above_4gb') (VIRT_BASE
18446744071562067968) (GUEST_VERSION 2.6) (PADDR_OFFSET 0) (GUEST_OS linux)
(HYPERCALL_PAGE 18446744071578882048) (LOADER generic) (SUSPEND_CANCEL 1)
(PAE_MODE yes) (ENTRY 18446744071584289280) (XEN_VERSION xen-3.0)))",
'name': 'vserv1'}
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (XendDomainInfo:1804) Storing domain
details: {'console/ring-ref': '2143834', 'image/entry':
'18446744071584289280', 'console/port': '2', 'store/ring-ref': '2143835',
'image/loader': 'generic', 'vm':
'/vm/04541225-6d3c-3cae-a4c4-0b6d4ccfac7a',
'control/platform-feature-multiprocessor-suspend': '1',
'image/hv-start-low': '18446603336221196288', 'image/guest-os': 'linux',
'cpu/1/availability': 'online', 'image/virt-base': '18446744071562067968',
'memory/target': '2097152', 'image/guest-version': '2.6', 'image/pae-mode':
'yes', 'description': '', 'console/limit': '1048576', 'image/paddr-offset':
'0', 'image/hypercall-page': '18446744071578882048',
'image/suspend-cancel': '1', 'cpu/0/availability': 'online',
'image/features/pae-pgdir-above-4gb': '1',
'image/features/writable-page-tables': '0', 'console/type': 'xenconsoled',
'name': 'vserv1', 'domid': '39', 'image/xen-version': 'xen-3.0',
'store/port': '1'}
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:95) DevController: writing
{'protocol': 'x86_64-abi', 'state': '1', 'backend-id': '0', 'backend':
'/local/domain/0/backend/console/39/0'} to
/local/domain/39/device/console/0.
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:97) DevController: writing
{'domain': 'vserv1', 'frontend': '/local/domain/39/device/console/0',
'uuid': 'c8819aed-c78f-02b8-0ef7-1600abd15add', 'frontend-id': '39',
'state': '1', 'location': '2', 'online': '1', 'protocol': 'vt100'} to
/local/domain/0/backend/console/39/0.
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (XendDomainInfo:1891)
XendDomainInfo.handleShutdownWatch
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:139) Waiting for devices
vif2.
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:139) Waiting for devices
vif.
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:139) Waiting for devices
vscsi.
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:139) Waiting for devices
vbd.
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:144) Waiting for 51712.
[2013-02-25 13:06:40 5470] DEBUG (DevController:628) hotplugStatusCallback
/local/domain/0/backend/vbd/39/51712/hotplug-status.

From my point of view, either Xen hypervisor or the kernel seems to be broken, but it's hard to tell for me. Maybe it would be easier to update the system from Squeeze to Wheezy and get rid off this problem that way? On the other hand this would solve the problem.

Are there any other people experiencing problems with that latest update of Xen and kernel?

UPDATE: Bug #701744 filed.

UPDATE 2: Downgrading kernel and hypervisor on dom0 to the following packages from snapshot.debian.org seems to have solved that problem.

  • xen-hypervisor-4.0-amd64_4.0.1-5.4_amd64.deb
  • linux-image-2.6.32-5-xen-amd64_2.6.32-46_amd64.deb

Note that I haven't tested yet with the newest kernel update from DSA-2632-1.

UPDATE 3: After running with older versions of hypervisor and kernel I now have upgraded the hypervisor to xen-hypervisor-4.0-amd64_4.0.1-5.6_amd64.deb and rebooted. Let's see whether it's running stable or not. If not it's the hypervisor, if yes, it's the kernel.

UPDATE 4: apparently it's the kernel which is buggy. And the kernel from DSA-2632-1 is affected as well. So, the current workaround is to downgrad to linux-image-2.6.32-5-xen-amd64_2.6.32-46_amd64.deb.

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Vor 70 Jahren starb die Weiße Rose

„In meiner Brusttasche trage ich die Knospe einer Rose. Ich brauche diese kleine Pflanze, weil das die andere Seite ist, weit entfernt von allem Soldatentum und doch kein Widerspruch zu dieser Haltung.“ (Hans Scholl)

Heute vor 70 Jahren wurden die Mitglieder der Weißen Rose Hans Scholl, Sophie Scholl und Christoph Probst durch den nationalsozialisten Strafrichter Roland Freisler in einem Schauprozeß zum Tode verurteilt, nachdem sie beim Verteilen von Flugblättern am 18. Februar 1943 im Lichthof der Ludwig-Maximilian-Universität in München erwischt worden waren. Gegen 17 Uhr wurde das Todesurteil im Gefängnis Stadelheim vollstreckt.

In der folgenden Zeit wurden auch noch Kurt Huber, Willi Graf und Alexander Schmorell zum Tode verurteilt und weitere Mitglieder zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Doch eigentlich starb die Weiße Rose nicht mit ihren Mitgliedern, sondern fing erst mit ihrem Tod an, den süßen Duft der Freiheit zu verbreiten. Denn auch wenn die Flugblätter der Weißen Rose nicht den von ihren Mitgliedern erhofften Erfolg hatten, daß sich die Bevölkerung gegen Hitler erhebt, so zeigte der Prozeß und die Hinrichtung der Öffentlichkeit und vor allem auch dem Ausland, daß es in Deutschland einen Widerstand gegen das Nazi-Regime gab.

Nun muss man die Weiße Rose und ihre Mitglieder nicht gleich heroisieren. Die Wirkung ihrer Taten war zu der Zeit recht beschränkt. Aber die eigentliche Bedeutung der Weißen Rose manifestiert sich eigentlich erst nach der Hinrichtung der Geschwister Scholl und ihres Freundes Christoph Probst als moralischer Leuchtturm für den Widerstand in Deutschland: da wanden sich Jugendliche vom Nazi-Regime ab, die früheren Jahren noch aktiv und maßgeblich am Aufbau der HJ und des BDMs in Ulm beteiligt waren und hohe Posten in der Führungsriege dieser Jugendorganisationen inne hatten. Und die zu dieser Zeit auch noch fest an Hitler glaubten und damit in Streit mit ihrem liberalen Vater Robert Scholl gerieten, der schon immer ein entschiedener Gegner Hitlers war.

Diese Jugendlichen wandten sich im Laufe der Jahre nun gegen das NS-Regime und kamen zu der Überzeugung "Jetzt werde ich etwas tun!" Denn schließlich geht es beim Widerstand und der politischen Willensbildung nicht nur darum, eine Meinung zu haben und gegen etwas zu sein, sondern auch darum, aktiv für seine Meinung etwas zu tun und aktiv an der Verbesserung der gesellschaftlichen Situation mitzuwirken. Den Mitgliedern der Weißen Rose blieb damals nur der Widerstand mittels Flugblättern. Sie versuchten, ihre Mitmenschen zu informieren und wachzurütteln, mit eher mäßigem Erfolg. Aber sie taten zumindest etwas. Es geht ums Tun, nicht ums Siegen.

Heute vor 70 Jahren wurden Christoph Probst, Hans und Sophie Scholl durch die Nazis ermordert. Damit starben die ersten Mitglieder der Widerstandsbewegung "Weißen Rose", aber damit starb nicht die Weiße Rose, sondern durch die Hinrichtung erlangte die Widerstandsbewegung erst ihre Bedeutung, die ihr heute zugemessen wird. Die Mitglieder der Weißen Rose starben für ihre Überzeugung, daß man etwas gegen das Unrecht der Nazis entgegensetzen müsse. Damit sollten sie Vorbild und Mahnung für uns alle sein, uns gegen Unrecht und Ungerechtigkeit einzusetzen und aktiv zu engagieren und uns nicht bloß wegzuducken.

Heute ist ein guter Anlaß, den Widerständlern, nicht nur der Weißen Rose, sondern allgemein, zu gedenken und sich selber vorzunehmen "Jetzt werde ich etwas tun!"

Update: "Die Weiße Rose" von Konstantin Wecker: 

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LVM on RAID5 broken - how to fix?

Some time ago one of my disks in my Software RAID5 failed. No big problem as I had two spare A08U-C2412 available to replace that single 1 TB SATA disk. I can't remember any details but somewhat went wrong and I ended up with a non-booting system. I think I tried to add the HW-RAID as a physical volume to the LVM and thought of migrating the SW-RAID to the HW-RAID or do mirroring or such. Anyway: I booted into my rescue system that was on a RAID1 partition on those disks, but LVM didn't came up anymore, because the SW-RAID5 wasn't recognized during boot. So I re-created the md device and discovered that my PV was gone as well. =:-0

No, big deal, I thought, because I have a backup of that machine on another host. I restored /etc/lvm and tried to do a vgcfgrestore after I re-created the PV with pvcreate. First I didn't use the old UUID, so vgcfgrestore complained. After creating the proper PV with UUID LVM did recognize the PV, VG and LVs. Unfortunately I can't mount any of the LVs. Something seems to be broken:

hahn-rescue:~# mount /dev/vg/sys /mnt
mount: you must specify the filesystem type

Feb 19 07:50:02 hahn-rescue kernel: [748288.740949] XFS (dm-0): bad magic number
Feb 19 07:50:02 hahn-rescue kernel: [748288.741009] XFS (dm-0): SB validate failed

Running a gpart scan on my SW-RAID5 did gave me some results:

hahn-rescue:~# gpart /dev/md3

Begin scan...
Possible partition(SGI XFS filesystem), size(20470mb), offset(5120mb)
Possible partition(SGI XFS filesystem), size(51175mb), offset(28160mb)
Possible partition(SGI XFS filesystem), size(1048476mb), offset(117760mb)
Possible partition(SGI XFS filesystem), size(204787mb), offset(1168640mb)
Possible partition(SGI XFS filesystem), size(204787mb), offset(1418240mb)
Possible partition(SGI XFS filesystem), size(1048476mb), offset(1626112mb)

*** Fatal error: dev(/dev/md3): seek failure.

These is not the complete lists of VM as a comparison to the output of lvs shows:

hahn-rescue:~# lvs
  LV                 VG   Attr     LSize   Pool Origin Data%  Move Log Copy%  Convert
  storage1           lv   -wi-ao--   1.00t                                          
  AmigaSeagateElite3 vg   -wi-a---   3.00g                                          
  audio              vg   -wi-a---  70.00g                                          
  backup             vg   -wi-a---   1.00t                                          
  data               vg   -wi-a---  50.00g                                          
  hochzeit           vg   -wi-a---  40.00g                                          
  home               vg   -wi-a---   5.00g                                          
  pics               vg   -wi-a--- 200.00g                                          
  sys                vg   -wi-a---  20.00g                                          
  video              vg   -wi-a--- 100.00g                                          
  windata            vg   -wi-a--- 100.00g   

Please notice that /dev/lv/storage1 is my HW-RAID where I stored the images of /dev/vg/-LVs to run xfs_repair and such on. Anyway, the sizes of the recognized XFS partitions by gpart is mostly correct, but some a missing and xfs_repair can not do anything good on the backup images on storage1. Everything ends up in /lost+found, because the blocks seem to be mixed up somehow.

What I figured out is, that my old RAID5 device was in metaformat=1.2 whereas the new one is in format 0.9. My best guess is now to recreate the RAID5 device with format 1.2, do a vgcfgrestore on that and have (hopefully!) a working LVM with working LVs back that I can then mount again. If there's anything else I might be able to try, dear Lazyweb, please tell me. Please see the attached config files/tarballs for a complete overview.

Side note: except for AmigaSeagateElite3, which is a dd image of an old Amiga SCSI disk, I should have a fairly complete backup on my second backup location, so there's not much lost, but I would be a real timesaver when I would be able to recover the lost LVs. Both systems are behind DSL/cable and have a limit of 10 Mbps upstream. It would take weeks to transfer the data and sending an USB disk would be faster.

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AttachmentSize
Plain text icon mdadm.conf_.txt954 bytes
Binary Data hahn-lvm-restore.tar.gz14.7 KB

Status of m68k port

Just another short status update on the m68k port and the autobuilders. According to Buildd.Net we have currently 6425 packages installed: 

wanna-build statistics - Sat Feb 16 22:52:37 CET 2013
-----------------------------------------------------

Distribution unstable:
---------------------
Installed : 6425 (buildd_m68k-ara5: 1011, buildd_m68k-arrakis: 86,
buildd_m68k-elgar: 217, buildd_m68k-kullervo: 52,
buildd_m68k-vivaldi: 123, tg: 3234, unknown: 1701,
wouter: 1)
Needs-Build : 1375
Building : 35 (buildd_m68k-ara5: 1, buildd_m68k-arrakis: 1,
buildd_m68k-elgar: 1, buildd_m68k-kullervo: 1,
buildd_m68k-vivaldi: 1, tg: 30)
Built : 3 (buildd_m68k-arrakis: 3)
Uploaded : 14 (tg: 14)
Failed : 80 (buildd_m68k-ara5: 31, tg: 49)
Dep-Wait : 3 (tg: 3)
Reupload-Wait : 0
Install-Wait : 0
Failed-Removed : 0
Dep-Wait-Removed: 0
BD-Uninstallable: 1750
Auto-Not-For-Us : 187
Not-For-Us : 21
total : 9978

64.39% (6425) up-to-date, 64.53% (6439) including uploaded
13.78% (1375) need building
0.35% ( 35) currently building
0.03% ( 3) already built, but not uploaded
0.83% ( 83) failed/dep-wait
0.00% ( 0) old failed/dep-wait
17.54% (1750) not installable, because of missing build-dep
1.87% (187) need porting or cause the buildd serious grief (Auto)
0.21% ( 21) need porting or cause the buildd serious grief

Considering from where we came we're doing well. Especially given the fact that still some buildds are not working properly because of the missing SCSI driver for NCR53C9XF (espfast) chips. Having that driver working would result in 4 additional buildds and at least one that is currently using slower IDE interface. 

Oh, even Kullervo is working again! Now it just needs to get relocated to the datacenter again... :-)

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right2water.eu - Water is a Human Right

I don't know how the water supply is organised in your country, whether it is a public water supply or private, but when you are living in the European Union it may change soon to private water supply. The EU Commission wants to liberalise the water supply and sanitation in the EU, but this would mean higher prices and less quality for the citizens.

There is a citizens' initiative against this plan, because water and sanitation is a human right and not a commoditiy that can be (ab)used by private companies to make money. Please sign the petition on right2water.eu:

Currently the petition already reached its goal of 1 Million signers, but unfortunately the rules are somewhat more complex: A certain quorum must be reached in every member country of the EU. At the moment the most signers came from Germany, so the quorum for Germany was reached. But according to a statistic posted on Twitter the quorum needs to be reached at least in 7 countries. Only Germany, Belgium and Austria did so. So please sign the petition on right2water.eu and spread the word in your country!

But why is privatization a bad idea? Especially when it is done in a Public Private Partnership (PPP)? As said, water and sanitation is a human right and must not be object for profit. What happens when water supply is done by a private corporation can be seen in the documentary "Water Makes Money" which was aired on French-German TV station "Arte" last week. You can watch it online in German and French.

The petition is running until September. There's enough time to sign it and - even more important - to contact your Members of European Parliament and request a "No!" to privatization of water and sanitation!

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Auswertung von 1 Jahr klarschiff-hro.de

Vor gut einem Jahr hat die Hansestadt Rostock ihren ersten Schritt Richtung OpenData getan und mit dem Portal "klarschiff-hro.de" eine Möglichkeit geschaffen, daß Bürger Probleme an die Stadt berichten können. Also so per Internet und so. Man kann überfüllte Mülleimer melden, Falschparker, defekte Straßenbeleuchtung und ähnliches. Matthias Meißer vom OpenStreetMap Projekt in MV hat sich das Portal nun nach einem Jahr vorgenommen und analysiert

Das Portal klarschiff-hro.de ist 2012 im März gestartet, so dass sich meiner Meinung nach, ein kleiner Blick in die Zahlen lohnt. Ich selbst nutze es recht gerne und habe an einigen Stellen auch probiert, mich auch in die Entwicklung mit einzubringen. Daher kommt vielleicht auch meine Neugierde, wie das Portal wohl insgesamt genutzt wird und ob sich meine Eindrücke darin wiederspiegeln. Vielleicht kann diese Auswertung ja auch für ein wenig mehr Transparenz sorgen und ggF. noch Verbesserungspotential aufzeigen. Eine gute Gelegenheit, wird sicherlich die Vortragsreihe Bürgerbeteiligung des GeoMV in den kommenden Wochen sein. Was ich ganz bewußt nicht möchte ist, dass diese Aufarbeitung so mißverstanden wird,  dass sie nur den Betreiber (Katasteramt) ärgern soll (so die Richtung von wegen "das funktioniert ja alles gar nicht!"), oder um die Verwaltung unter Druck zu setzen. Dem ist nicht so, denn ich empfinde das Portal als einen guten Ansatz, um Bürger wieder mehr an Entscheidungen zu beteiligen und sie bei der Gestaltung ihrer Wohnvirtel mit einzubeziehen.

Die Datengrundlage ist ein Snapshot des WebFeatureServices vom 12.01.2013 , über den sich das Webfrontend mit Daten versorgt. Diese Untersuchung ist deshalb nicht repräsentativ, da etwa archivierte Vorgänge nicht berücksichtigt werden konnten. Es standen also nur 409 der offiziellen 1362 Einträge zu Verfügung.Mit QGIS habe ich diesen als .CSV Datei gespeichert und mittels selbstgeschriebener Python-Skripte ein wenig analysiert. Sowohl Werkzeuge, als auch Daten und Grafiken sind hier verfügbar. Zur Lizensierung kann ich mangels Angaben von Klarschiff-HRO leider nichts sagen, meine Arbeiten unterstehen nur CC BY 0. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn andere meine Analysen nachvollziehen und mich ggF. auf Fehler hinweisen würden :) Nun geht es aber endlich los!

[...]

Wenn ihr mehr lesen wollt, müsst ihr die ausführliche Analyse schon selber auf stadtgestalten.org durchlesen. ;-) Nur kurz dies hier: 

Für mich scheint es, als würde das Portal zunehmend mehr angenommen werden, wobei es sich dabei immernoch um einen relativ kleinen Personenkreis handelt der aktiv beiträgt. Dennoch sollten unbedingt die hier aufgezeigten Defizite angegangen werden, da dies sonst die Glaubwürdigkeit des Portals gefährdet und die entstandene Community deshalb resignieren könnte.

Die Akzeptanz auf Bürger wie auch auf Behördenseite ist natürlich der Schlüssel schlechthin zum Erfolg. Ich bezweifle, daß das Portal, trotz einer Plakataktion im letzten Jahr, großartig bei der Bevölkerung bekannt ist. Vielleicht kann man hier die örtliche Presse ein bißchen einspannen und mal eine Miniserie über das Portal machen und auch ab und zu Anzeigen in der Zeitung schalten, um die Bekanntheit und die Akzeptanz beim Bürger zu steigern.

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Freiheit ist eine Tätigkeit

Manchmal gibt es großartige Reden, die von weisen Menschen gehalten werden. Man denke an die "Ich bin ein Berliner" Rede Kennedys in Berlin. Manchmal sind es aber auch die kurzen Anmerkungen ebenso großartig. So hat Katharina Nocun letztens auf Twitter folgenden Satz getwittert: 

#Freiheit ist übrigens kein Zustand sondern eine Tätigkeit.

Muss ich dazu noch etwas sagen? Freiheit ist kein Endzustand, sondern ein Prozeß. Etwas, das wir ständig aufs Neue verteidigen müssen. Unsere Freiheit war nicht 1945 nach dem Sieg der Allierten über Hitler-Deutschland vollendet ebensowenig wie sie die Freiheit mit der friedlichen Revolution in der DDR und dem Fall der Mauer abgeschlossen ist.

 

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Ortsbeirat Warnemünde 02/13

Die Verlagerung des monatlichen Treffens der Netzpolitischen Bürger Rostocks von Dienstags auf Montags hat unter anderem für mich den positiven Nebeneffekt, daß ich wieder häufiger zu den Ortsbeiratssitzungen in Warnemünde gehen kann. Auf der Tagesordnung (siehe Anhang) standen heute unter anderem die Situation der Hotelauslastung in Warnemünde und auch das Bauvorhaben eines Wohnparks an der westlichen Parkstraße. Ich hab mal ein bißchen versucht mitzuschreiben, was aber dieses Mal nicht besonders viel ist: 


Ortsbeiratssitzung 12. Februar 2013

Vorsitzender: Alexander Prechtel

  • Beschlußfähigkeit wurde festgestellt
  • Schreiben von Bürgerbeauftragten bekommen, Ohrfeiger für Hansestadt Rostock, empfiehlt der Stadt den Bürger entgegen zu kommen, Verkauf für fairen Preis, Prechtel hält das für starken Tobak
  • Sporthalle: Größe des Spielfeldes entspricht Wettkampfsportstätten
  • Eingabe zum Doktorhus: Haus sei nicht im Rahmen einer Stiftung mit AUflage eines Aerztehauses an die Stadt verkauft worden. Dem sei nicht so.
  • Fortbestand des Ortsamts: interne Verwaltungsanordnung hebelt die Ortsbeiratssitzung teilweise aus. -> Widerspruchsrecht im Nachhinein etablieren, bzw. Ortsbeiräte sollen künftig von der Bürgerschaft unterrichtet werden, um zu verhindern, daß falsche Entscheidungen getroffen werden. OB signalisiert Zustimmung.
  • Bebauungspläne: fehlende Beteiligung durch Bauordnungsamts des Ortsbeirats wird kritisiert.
  • Forstbegehung Wilhelmshöhe: Informationen hinsichtlich Abholzung. Positiver Eindruck.
  • Berichte der Ausschüsse
    • Hr. Müller, Stadtplanungsamt
      • Ortsteilzentrum Diedrichshagen: Streit um „Anpassung“ des Bebauungsplans. Hr. Müller will Anpassungen an den Ist-Stand und (Dauer-)Wohnungen erlauben. Befürchtungen vom Ortsbeirat (Prechtel): es entstehen bloß wieder Ferienwohnungen. Stillschweigende Änderungen und nachträgliche Legalisierungen müssen aufhören. „Das eine wird beantragt, das andere wird gemacht.“
        • Ortsbeirat stellt Änderungsantrag: in dem Gesamtkomplex Ortsteilzentrum Diedrichshagen sind Ferienwohnungen unzulässig. Einstimmig angenommen
  • Anträge:
    • Änderung der Hauptsatzung der Hansestadt Rostock:
      • Anliegen, den Ortsbeiräten mehr Gehör zu verschaffen, hält Prechtel für legitim und berechtigt. Antrag angenommen
    • Kunst im öffentlichen Raum:
      • Herr Werner: dieses Jahr ein Kunstobjekt in Bereich Kirchenstraße zwischen Gemeindehaus und Eis-Imbiss. Kunstbeirat konstituiert sich im Mai bei erster Sitzung
      • da Beschlußlage der Stadt „keine neuen Brunnen“ müsste das jemand bezahlen
    • Bebauungsplan an der Stadtautobahn: parallel in Längsrichtung geteilt in Besitz der Hansestadt Rostock, Erweiterung Technologiezentrums, mehrgeschossige Bebauung, Parkhaus (ca. 400 Stellplätze) und Einkaufsmarkt (Penny)
      • Frage Prechtel: sind die Stellplaetze für Beherbungsbetriebe, Kreuzfahrtterminal, Arbeitnehmer, ...
        • Antwort Herr Ziegler (Investor): genau das.
    • Situation des Hotelausbaus in Warnemünde
      • Investor für Mühlenstrasse mit 70 Betten
      • Herr Dettmann:
        • vielfältiges Angebot für alle Preis- und Altersklassen
        • 14000 gewerbliche Betten in Rostock
        • jedes Bett mehr ist Verdrängungswettbewerb, speziell durch private Ferienwohnungen
        • durchschnittliche Jahresauslastung Warnemünde ca. 30%, Prerow: 40%
        • Paradigmenwechsel gefordert: wer mit Geld kommt und B-Plan gibt es her, darf bauen
      • Herr Fromm (Tourismuszentrale):
        • 10.000 Betten in Warnemünde, 60% aller Übernachtungen in Warnemünde, 40% in Rostock
        • „Rostock ist attraktiv für unsere Gäste, das ist der Kombination aus Seebad und Großstadt geschuldet“
        • Auslastung hat sich seit 2009 rapide verschlechtert
        • Hauptziel qualitative Wachstum
        • gesunder Mix soll entstehen aus Wohnen, Arbeit und Beherbergung
    • Parkstraße
      • Herr Harvas (Architekt)
        • nur Wohnbebauung!!!eins!elf!
        • 10 Wohneinheiten, 6 Häuser mit Eigentumswohnungen, 4 Häuser mit Mietwohnungen, 4-5geschossig
        • Tiefgaragen und Kellerräume
        • private Anliegerstraße
        • behindertengerecht (ebenerdig)
        • 85 Eigentumswohnungen
        • 2-5 Zimmer Wohnungen
        • zwischen 60-150 qm
        • Balkone
      • Fragen:
        • Gruenbilanz?
        • Wieviele der Wohnungen werden Fewos?
          • In B-Plan, in Kaufverträge und Hausordnung wird ein Verbot von Fewos aufgenommen (bzw. soll)
        • Wie sieht die Nachbarschaft zum Sportzentrum aus? Ist mit Klagen zu rechnen?
        • Gated Community?
          • angeblich alles offen, nur Schranke/Absperrung bei der Zufahrt zur Tiefgarage
        • Energiesparend bauen?
          • 80% durch Geothermie, Rest durch Gas
          • 3fach verglaste Fenster

Insgesamt wieder eine interessante Sitzung vom Ortsbeirat. Insbesondere der Streit zwischen Stadtplanungsamt (Hr. Müller) und Ortsbeirat (Hr. Prechtel) hinsichtlich der Bebauungspläne, die - sagen wir mal - freizügig ausgelegt werden, ließ tief blicken. Der Ortsbeirat fühlt sich offenbar dadurch hintergangen, daß er Bauvorhaben genehmigt hatte, die dann hinterher ganz anders aussahen. Damit dürfte der Ortsbeirat die Meinung von sehr vielen Warnemündern vertreten.

Das läßt wenigstens für die Zukunft hoffen, daß sich die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen.

Interessant war auch der Punkt, daß der Ortsbeirat häufig nicht von den Ausschüssen oder Ämtern bei laufenden Sachen wie Bauvorhaben nicht unterrichtet wird. Dadurch wird quasi erst möglich, daß der Ortsbeirat einen Bebauungsplan beschließt, bei dem dann das Ergebnis am Schluß ganz anders ausschaut. Damit stellt sich der Ortsbeirat im Prinzip auf die Seite der Befürworter eines Transparenzgesetzes in MV. Denn dann müssten die Ämter entsprechende Unterlagen veröffentlichen und der Ortsbeirat hätte damit dann auch entsprechenden Zugriff auf diese Dokumente und Daten - wie auch jeder anderer Bürger. Insofern zeigt die heutige Ortsbeiratssitzung bildhaft, daß ein Transparenzgesetz unbedingt notwendig zur Wahrung der Demokratie ist. Auch und gerade im kommunalen Bereich!

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