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July 2010

AIDAluna - Tag 14 – Seetag 6

Tja, heute ist der letzte richtige Reisetag, ein Seetag auf dem Weg nach Hamburg. Der Tag begann heute recht geruhsam mit dem Auslassen des Frühstücks. Da es ja bereits eine Stunde später Mittagessen und es dort dann auch Brötchen und anderes Passendes gibt, war das auch kein großer Verlust. Das Wetter ist relativ gut und die See ruhig. Es ist zwar ein bißchen diesig, aber die Sonne ist erkennbar. Vom Sturm ist auch keine Spur mehr und heute am späten Abend werden wir bereits wieder in die Nähe der Elbe kommen. Ich hoffe mal, daß es dann auch wieder UMTS an Bord geben wird. Andererseits kann ich das wohl auch noch bis morgen Nachmittag aushalten.

Zur Zeit sitzen wir in der Luna-Bar auf Deck 9 und warten darauf, daß die Kunstauktion anfängt bzw. dann auch vorübergeht. Die Kunstauktion findet wohl an jedem Seetag statt, aber irgendwie kann ich dieser Veranstaltung nichts abgewinnen. Muss ich zum Glück ja auch nicht.

Unsere Pässe haben wir auch schon wieder zurück bekommen und heute steht dann natürlich noch Kofferpacken auf dem Programm. Von daher weiß ich auch noch nicht, ob wir uns dann noch die Farewell-Show im Theatrium anschauen werden oder nicht. Mal gucken.

 

 

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Bundespräsident Wulff startet mit G'schmäckle in die Amtszeit

Ich bin sicherlich kein Fan von Bundespräsident Wulff und hätte mir lieber seinen Konkurrenten Gauck als Bundespräsident gewünscht, aber es ist dennoch erstaunlich, wie wenig Gespür unser neuer Bundespräsident Wulff für sein neues Amt besitzt. Wir erinnern uns, daß sein Vorgänger Köhler zurückgetreten ist, weil er Kritik an einigen Äußerungen zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr als schädlich für das Amt empfand. Wulff hingegen muss gar nicht erst darauf warten, daß er von Medien wegen irgendwelcher Äußerungen kritisiert wird. Er sorgt schon selber dafür, daß er dem Ansehen des Amtes schadet: er fährt nämlich in den Urlaub nach Malle!

Nicht, daß Mallorca an sich das Amt beschädigen würde, aber wie Spiegel Online berichtet, machte Wulff Urlaub in der Villa von Ex-AWD-Chef Maschmeyer

Nun war wieder ein Niedersachse zu Gast in Maschmeyers Luxusvilla, die laut "Mallorca-Zeitung" bis zu 45 Millionen Euro wert ist: Christian Wulff, seit knapp einem Monat Bundespräsident, verbrachte hier seinen Sommerurlaub - zusammen mit Ehefrau Bettina und dem gemeinsamen Sohn Linus Florian, vom 15. bis zum 26. Juli. Man kennt sich aus Hannoveraner Zeiten, Maschmeyer und der ehemalige niedersächsische CDU-Regierungschef sind gut befreundet.

Im Artikel steht noch weiter, daß der Urlaub ja schon lange geplant sei und Wulff auch selber dafür € 5000.- bezahlt hätte. Außerdem würde er nach schlechten Erfahrungen ungestört Urlaub machen, heißt es weiter.
Das mag alles richtig sein, aber - wie auch Spiegel schreibt - es bleibt trotzdem ein G'schmäckle bei der ganzen Sache.

Ich finde es bedenklich, wenn das Staatsoberhaupt bei einem Unternehmer in dessen Privatvilla einen Urlaub verbringt. Insbesondere dann, wenn dieser Unternehmer nicht unumstritten ist, wie z.B. der Abschnitt "Kritik" bei Wikipedia aufführt. Die dort geschilderte Kritik kann ich nach Erfahrungen aus meinem persönlichen Umfeld nachvollziehen und teilweise bestätigen. AWD gehört für mich zu den Unternehmen, die ich aus moralischen Gründen meide.

Deshalb wiegt für mich auch der Urlaub des Bundespräsidenten in der Villa von Maschmeyer umso negativer und schadet weitaus stärker dem Ansehen des Amtes als dies die Aussagen Köhlers und die Kritik daran, die zu seinem Rücktritt führten. Wulff agiert da nicht nur unglücklich, sondern gänzlich daneben. Einen Rücktritt Köhlers zu fordern, erscheint indes aussichtslos.

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AIDAluna - Tag 13 – Invergordon, Schottland

Heute hieß es wieder zeitig aufstehen und rechtzeitig mit dem Frühstück fertig werden. Zum Glück war der Seegang wieder im normalen Rahmen. Der Kapitän hatte gestern in einer Durchsage angekündigt, daß es spätestens mit der Durchfahrt durch Pentland Firth um etwa 2 Uhr Nachts ruhiger werden würde. Und so war es dann auch, so daß wir eine halbwegs ruhige Nacht hatten. Trotzdem waren wir etwas müder als die letzten Tage, allein schon weil wir tags zuvor eine Zeitumstellung hatten und die vorherige Nacht dementsprechend eine Stunde kürzer war.

Wie auch immer. Um kurz nach 9 Uhr versammelten wir uns mit den anderen Mitausflüglern in der AIDA-Bar, um auf das OK zu warten, zu unseren Bussen gehen zu können. Als es soweit war, begrüßte uns ein schottischer Regenschauer, der bis nach Inverness andauerte. Dort allerdings besserte sich das Wetter, so daß es in Cawdor Castle dann komplett regenfrei war. Cawdor Castle soll quasi der Handlungsort von Shakespears „Macbeth“ sein, was aber aus historischen Gründen nicht möglich sein kann, da Cawdor Castle erst nach der Regierungszeit von Macbeth erbaut wurde. Das Schloß ist echt knuffig und sehenswert. Leider darf man im Innern nicht fotografieren, da es immer noch bewohnt ist, was man auch nachvollziehen konnte: ab und zu zeugten private Fotos, Malereien oder andere Dinge davon.
 

Im Gegensatz zum Innern des Schloßes durfte man aber im sehr schönen Park von Cawdor Castle frei herumlaufen und auch fotografieren, so daß auch das Bedürfnis erfüllt wurde, den Ausflug entsprechend fotografisch zu dokumentieren.

Entgegen der sonstigen Touren stand uns heute halbwegs ausreichend Zeit an den beiden Zielorten zur Verfügung. In Inverness hatten wir eine Stunde Zeit, was sogar zu einem kleinen Einkaufsbummel reichte. In Cawdor Castle waren es gar 1.5 Stunden Zeit, so daß dort alles in Ruhe erkundschaftet werden konnte.

Als wir dann wieder in Invergordon angekommen waren, hatten wir dann auch noch ein bißchen Zeit übrig, um noch einmal durch den Ort zu bummeln. Da Invergordon außer den durchaus sehenswerten und einmaligen Wandmalereien nicht viel zu bieten hat, dauerte der Ausflug nicht mehr allzu lange, zumal um 17 Uhr auch wieder die Darbietung einer Folkloregruppe aus Invergordon stattfand, die ich bereits aus dem letzten Jahr von der Tour mit der AIDAaura kannte. Die Show dauerte fast 45 Minuten. Doch damit nicht genug: nicht nur, daß wir heute morgen am Bus von einem Dudelsackspieler im strömenden Regen begrüßt wurden, sondern wir wurden, wie auch im letzten Jahr, von einer Pipes & Drums Band verabschiedet. Der Moderator im Theatrium sprach davon, daß diese Auftritte ein Geschenk der Stadt Invergordon seien. Damit hebt sich Invergordon eindeutig positiv und deutlich von den anderen Häfen ab, die wir während dieser Reise angelaufen haben. Entsprechend war die Stimmung und Freude darüber an Bord.

 

 

 

AIDAluna - Tag 12 – Seetag 5

Wie bereits gestern angekündigt, war der heutige Tag eher unruhig. Die Außenbereiche waren sogar aufgrund des starken Windes gesperrt. Dementsprechend war auch die Bewegung des Schiffes, zumal die Wellen von der Seite kamen. Bis zum Mittagessen war alles prima bei mir. Danach hatte ich den Fehler gemacht und war auf die Kabine gegangen, die sich ziemlich nah am Bug und auf Deck 9 befindet. Dort ereilte mich dann die Seekrankheit. Bis zum Abendessen hab ich mich dann auf Kabine herumgequält. Sich dann aufzuraffen und wieder was essen, war nicht gerade einfach, aber genau das Richtige, um die Seekrankheit loszuwerden. Allerdings war ich mit diesem Problem in allerbester und auch zahlreicher Gesellschaft.

Wie auch immer: nachdem ich erstmal wieder was Ordentliches im Magen hatte, ging es mir auch bald schon wieder besser, so daß ich das Abendprogramm im Theatrium genießen konnte. Dieses Mal gab es die Queen-Show, die wir schon von der AIDAblu kannten. Ein Tribut musste allerdings auch dem Seegang gezollt werden: die Show fand ohne die Tänzer und in einer abgespeckten Version statt, bei der weniger getanzt wurde. Aber auch nur die Darbietung durch die Sänger und Solisten war unter diesen Umständen sehens- und hörenswert, wenn auch die vollständige Show natürlich schöner ist. 

Danach hatte dann Kay Ray seinen letzten Auftritt auf dieser Reise. Der Auftritt war zwar sehr kurzweilig, aber nicht kurz. Nachdem er sein Programm auf der großen Bühne im Theatrium beendet hatte, ging es am Piano in der Luna-Bar weiter. Bis zum Ende der Show bin ich dann aber doch nicht mehr geblieben, denn schließlich steht am nächsten Morgen wieder ein Ausflug an: nach Inverness und Cawdor-Castle.

 P.S.: Hinterher hab ich von Kay Ray erfahren, daß er noch bis spät in die Nacht an der Luna-Bar gesungen hat - bis der Pianist Markus Weber aufgab, weil er nicht weiter konnte. Insgesamt hat Kay Ray an dem Abend 9h vor und während seiner Show gearbeitet.

 

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AIDAluna - Tag 11 – Reykjavik Tag 2, Island

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes in Reykjavik stand auf besonderem Wunsch einer gewissen mitreisenden Person der Ausflug „Island hoch zu Roß“ auf dem Programm. Um 9 Uhr ging es per Kleinbus los zum Reiterhof. Es tat allein schon gut, mal in einer kleineren Reisegruppe von nur 22 Personen etwas zu unternehmen. Und nachdem wir alle ein Island-Pferd zugewiesen und eine kleine Einweisung bekommen hatten, ging es dann auf zu einer geführten Tour durch die nähere Umgebung. Da wir uns realistisch als Anfänger eingeschätzt hatten, kamen wir leider nicht zum Tölt – wobei: manchmal hatten wir das Gefühl, daß die Pferde doch ein klitzekleines bißchen in diese spezielle Gangart verfielen. Nachdem wir am Hof dann wieder zurückgekehrt waren, ging es auch wieder zurück zu Schiff, wo wir pünktlich zum Mittagessen ankommen. Als wir am Tisch saßen, legten wir auch schon wieder in Richtung Invergordon ab. Da über Großbritannien wohl ein Tief liegt, wird es wohl aller Voraussicht nach mit der bisher ruhigen See ab heute Abend bzw. Nacht vorbei sein. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen wurde mir zugetragen, daß für den nächsten Tag bis zu 4 m Welle von der Seite bei einer langgezogenen Dünung zu erwarten sind. Also dürfte es morgen etwas unruhiger und vor allem unangenehmer werden. Für den Samstag, also den Seetag auf der Rückreise nach Hamburg ist sogar noch mehr Ungemach vorausgesagt. Aber vielleicht schwächt sich das Tief über der Nordsee bis dahin noch ab, daß auf Sylt wohl für einen Tornado gesorgt hat.

Ansonsten war heute abend wieder das Showprogramm angesagt. Dieses Mal stand das Thema „Goldfinger“ auf dem Programm, also berühmte Songs aus den 007-Filmen. Sowas kann man sich natürlich als altgedienter Bond-Film-Gucker nicht entgehen lassen.

 

 

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Berliner Gericht verbietet Polizei Videoaufnahmen

Wie die Humanistische Union mitteilte, hat das Berliner Verwaltungsgericht der Berliner Polizei untersagt, ohne konkreten Anlaß Demonstration auf Video aufzuzeichnen: 

Anlass der Entscheidung war die Überwachung der Anti-Atom-Demonstration vom 5. September 2009. Diese hatte die Berliner Polizei aufgenommen, obwohl sie selbst bei den Teilnehmern keinerlei Gewaltabsichten feststellen konnte. Das Verwaltungsgericht stellte ausdrücklich fest, dass es an einer Rechtsgrundlage für die Aufzeichnung fehlte. Die pauschale Videoaufzeichnung von Demonstrantinnen und Demonstranten entspricht einer langjährigen Praxis der Berliner Polizei.

Dieser Praxis hat das Verwaltungsgericht nun einen Riegel vorgeschoben. "Das Verwaltungsgericht hat eine Entscheidung von grundlegender Bedeutung gefällt, die über den aktuell verhandelten Fall hinausgeht", stellt Roggan fest. Nach dem Urteil gelte in Zukunft, dass das Filmen von friedlichen Demonstrationen durch die Berliner Polizei unzulässig sei. Fredrik Roggan weiter: "Schon die Befürchtung, dass die Teilnahme an einer Versammlung staatlicherseits registriert wird, kann Menschen von dem Gebrauchmachen von grundrechtlich verbürgten Freiheiten abhalten. Von diesem Gebrauchmachen aber lebt unsere Demokratie. Deshalb ist das Urteil zu begrüßen. Wir fordern den Berliner Gesetzgeber auf, bei einer eventuellen Novellierung des Versammlungsrechts den Grundgedanken dieser Entscheidung zu beachten."

In der Tat ist das, meiner Meinung nach, ein wichtiges und wegweisendes Urteil, das auch etwas in die Richtung der Argumentation rund um die Vorratsdatenspeicherung geht. Wer sich beobachtet fühlt oder befürchten muss, beobachtet zu werden, wird sich anders verhalten als wenn er sich sicher sein kann, daß er nicht beobachtet wird. Sei es nun auf Demonstrationen oder auch in seinem alltäglichen Kommunikationsverhalten. Und ich muss auch sagen, daß ich Bedenken habe, auf Demonstrationen zu gehen, weil ich befürchte, daß die Polizei dort Aufnahmen macht und ich nicht weiß, inwiefern diese Aufnahmen ausgewertet und verwendet werden.

Wenn man sich zum Beispiel die Videos der letztjährigen "Freiheit statt Angst" Demo anschaut, sieht man häufig irgendwelche Polizisten mit Videokameras - die dann natürlich unauffällig wegschwenken, wenn mal die Polizisten selber etwas härter durchgreifen, wie etwa letztes Jahr bei dem Fall mit dem Mann im blauen T-Shirt und mit Fahrrad. In diesem Zusammenhang sei auch noch, wie von Ralf Bendrath auf Twitter wieder ins Gespräch gebracht wurde, an die versprochene eindeutige Kennzeichnung von Polizisten erinnert.

Spätestens am 19.11.2010 wird sich zeigen, was sowohl vom Urteil zum Videoverbot als auch von der Kennzeichnungspflicht der Polizisten zu halten ist. Denn dann findet die diesjährige Demonstration "Freiheit statt Angst" statt.

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AIDAluna - Tag 10 – Reykjavik, Island

Heute sind wir pünktlich um die Mittagszeit in Reykjavik eingelaufen. Da wir noch vor dem Ausflug zu Gullfoss und den Geysiren noch etwas zu Mittag essen wollten, mussten wir uns damit durchaus ein bißchen beeilen, da die Tour um 13 Uhr losgehen sollte. Zuerst führte uns die Busfahrt in ein geothermisches Kraftwerk, in dem neben heißem Wasser für Reykjavik auch noch Energie gewonnen wird. Das Wasser hat, wenn es in der Stadt ankommt, immer noch gute 85°C. Besonders interessant und beeindruckend fand ich aber die Demonstration der letzten großen Erdbeben, bzw. der Geräusche davon. Das Soundsystem konnte durchaus glaubhaft vermitteln, daß das Erdbeben gerade passiert.

Danach ging es dann zu den Geysiren. Da der große, alte Geysir, der allen anderen seinen Namen als Bezeichnung vererbt hat, nicht mehr „funktioniert“, mussten wir mit Strokkur Vorlieb nehmen, der hingegen immer noch alle paar Minuten zuverläßlich eine Wasserfontäne emporschleudert. Sehr, sehr eindrucksvoll. Daß es bei den Geysiren nach Schwefel riecht, wie an vielen anderen Stellen in Island, muss ich vermutlich nicht betonen. Dort gab es übrigens auch noch ein Kaffeetrinken. Jedenfalls haben wir ein paar gute Aufnahmen machen können, so daß es dann ohne Probleme Richtung Gulfoss weitergehen konnte.

Leider hatten wir dort wenig Glück mit dem Wetter und es schüttete wie aus Kübeln. Wir hatten zwar Regenjacken und -schirme dabei, aber trotzdem hat der Besuch dort naturgemäß weniger Spaß gemacht, als wenn es trocken geblieben wäre. Der Wasserfall an sich ist aber unbedingt empfehlenswert und um eine ganze Ecke toller als Godafoss am Vortag – wenn nur das Wetter mitgespielt hätte! Unser isländische Guide bzw. Reiseleiter machte aber dem Image eines Wikingers alle Ehre, blieb er doch eisern im Regen ohne Schirm oder Kopfbedeckung stehen und wies seinen Schützlingen den Weg.

Wie es kommen musste, kam es dann auch: kurz nachdem wir vom Gulfoss Richtung Thingvellir aufgebrochen sind, hörte der Regen natürlich auf. Wir hatten natürlich nichts dagegen, sondern freuten uns darüber, daß sich sogar die Sonne zeitweise blicken ließ. Der Reiseleiter meinte dazu dann passenderweise: „Island hat kein Wetter, sondern nur Beispiele von allem.“

Thingvellir war insofern natürlich bemerkenswert, da hier die eurasische und die amerikanische Platte tektonisch auseinanderdriften und somit ein Graben entsteht. Bis zu 2 cm pro Jahr driften die beiden geologischen Platten auseinander und sorgen dabei natürlich immer mal wieder für Erdbeben, wie wir sie schon beim geothermischen Kraftwerk hören konnten – und natürlich auch für den entsprechenden Vulkanismus auf Island. In der so entstandenen Spalte hielten die Isländer früher immer ihren Althing ab, da die Spalte eine Art natürliches Amphitheater mit entsprechender Akustik geschaffen hat. Nachdem wir also zwischen Europa und Amerika hin- und hergewandert sind, ging es wieder zurück auf das Schiff, wo schon bald wieder das Abendessen auf dem Programm stand. Am Abend haben wir uns dann noch das Showprogramm angeschaut.

 

 

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AIDAluna - Tag 9 – Akureyri, Island

Heute morgen war die Nacht für uns früh zu Ende: aufstehen um ca. 5 Uhr morgens, Frühstück um 6 Uhr und ab auf die gebuchte Tour zum Goðafoss Wasserfall um ca. 7 Uhr – alles nach lokaler Zeit, also 2 Stunden später als nach europäischer Sommerzeit. So war das ganze dann erträglicher als es von den Uhrzeiten her den Anschein hat.

Wir fuhren also mit dem Bus über die recht holprigen Straßen von Akureyri bis zum Goðafoss Wasserfall. Dort hatten wir wahnsinnige 30 Minuten Aufenthalt, die sich auch noch in 15 Minuten für den Wasserfall und 15 Minuten für den Souvenir-Shop aufsplitteten. Alternativ konnte man auch 10 Minuten am Fluß zum Souvenir-Shop zu Fuß gehen, statt mit dem Bus dorthin zu fahren. Das ist natürlich viel zu wenig, um den durchaus eindrucksvollen Wasserfall in Ruhe genießen zu können. Allerdings gab es dort auch etliche Mücken, die ziemlich genervt haben. Da ich auf manche Mückenstiche allergisch reagiere, fühlte ich mich dort nun aber auch nicht so richtig wohl. Allerdings wäre ich dann doch lieber etwas länger am Goðafoss geblieben. So ging es aber zügig wieder zurück nach Akureyri, wo wir noch den Botanischen Garten besichtigen und dann entweder mit dem Bus zum Schiff zurückfahren oder zu Fuß durch die Stadt zurücklaufen konnten. Die meisten Mitausflügler wählten wohl die Variante des Gehens.

Das Wetter war leider nicht so schön sonnig wie letztes Jahr. Allerdings war es dadurch auch entspannend kühl, was sehr angenehm war.

Um 14:30 hieß es wieder „Alle Mann an Bord“ und um 15 Uhr legten wir dann wieder in Richtung Reykjavik ab. Interessant war übrigens durchaus so die eine oder andere Randbemerkung unserer einheimischen Reiseleiterin, die mehrfach auf den Finanzcrash und die Folgen für die Isländer Bezug nahm. So fehlt für einige Bauvorhaben in Akureyri derzeit das Geld und zum anderen versuchen die Isländer, Geld von den Touristen zu bekommen, indem sie Pullover stricken. Aus diesem Grund wird die Reiseleiterin, die hauptberuflich Lehrerin ist, ab nächstem Schuljahr nun auch Stricken in der Schule unterrichten. So hat die Finanzkrise durchaus echte Auswirkungen auf die Leute, die hier leben.Ich hab dann auch mal noch eine isländische Bank fotografiert, solange es sie noch gibt: 

Nachmittags hatten wir es uns wieder in der Luna-Bar auf Deck 9 gemütlich gemacht und unter anderem den Showproben für abends angeschaut. Vor dem Abendessen waren wir dann auch noch fleißig und haben Sport gemacht. Bisher schaut deshalb unsere Bilanz recht vielversprechend aus – trotz der Verlockungen an den zahlreichen Büffet-Theken in den Restaurants.

 

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Mysterien des Alltags: Der Brötchen-Fall

Manchmal sind es die ganz kleinen, alltäglichen Dinge im Leben, bei denen man kurz innehält und sich fragt: "Hey, was ist da denn los?" oder "Warum passiert das genau so?"
Einige dieser Dinge sind eher ärgerlich wie etwa die Verschlüsse der TetraPaks. Andere laden eher zum stillen wundern und rätseln ein: Warum landet das Marmeladenbrot auf der beschmierten Seite, wenn es vom Tisch fällt? Oder auch: warum landen die Brötchen, wenn man sie aus der Tüte vom Bäcker in einen Brötchenkorb schüttet, immer mit der Unterseite nach oben?

 

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AIDAluna - Tag 8 – Seetag 4

Heute ist der 2. Seetag auf dem Weg vom Nordkap nach Island. Wie auch gestern, ist das Wetter draußen wieder geprägt durch Seenebel, da die Wassertemperatur höher ist als die Lufttemperatur. Da ist zwar wohl für diese Gegend nicht ungewöhnlich, aber dennoch schade, da wir dann das Sonnendeck nicht seiner Bestimmung nach nutzen können. Andererseits sind wir aber natürlich auch froh, daß wir nicht bei weit über 30°C schwitzen müssen, wie es teilweise in Deutschland der Fall ist. Gegen Abend werden wir dann Island erreichen, so daß sich dann auch bis dahin der Seenebel aufgelöst haben wird.

Abends gab es dann noch ein Showprogramm mit Kay Ray, der ebenfalls wie ich aus Georgsmarienhütte stammt. Wer Kay Ray irgendwo bei sich in der Nähe auftreten sieht, sollte überlegen, seine Show zu besuchen.

 

 

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