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April 2010

AK Zensur: "Musikindustrie instrumentalisiert Missbrauchsopfer"

Some time ago, version 6.16 of Drupal was released and hit the Debian archives shortly after. It fixed some security issues, but apparently introduced a regression for PostgreSQL users. The problem seems to be a MySQLism in Drupal or in other words: Drupal is not following the SQL92 standard.
The error is:

2010-05-02 06:36:23.155 CEST drupal6_mycr drupal6 ERROR: for SELECT DISTINCT, ORDER BY expressions must appear in select list
2010-05-02 06:36:23.155 CEST drupal6_mycr drupal6 STATEMENT: SELECT DISTINCT nc.nid FROM node_comment_statistics nc INNER JOIN node_access na ON na.nid = nc.nid WHERE (na.grant_view >= 1 AND ((na.gid = 0 AND na.realm = 'all') OR (na.gid = 0 AND na.realm = 'content_access_author') OR (na.gid = 1 AND na.realm = 'content_access_rid'))) AND ( nc.comment_count > 0 )ORDER BY nc.last_comment_timestamp DESC LIMIT 10 OFFSET 0

There are several issues open in the Drupal issue tracker like #742896 and #742006 and #735120. Apparently there are several ways to address this issue, but none seem to be the preferred solution. In #735120 there's a patch, but it seems not to be accepted so far.

So, is there a good and viable patch for that issue that will go into the next update of Drupal?

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Wenn Griechenland ein Unternehmen wäre...

Ich hatte ja schon vor ein paar Tagen über den Blog-Beitrag von Christian Engström. Allerdings auf Englisch für Planet Debian, so daß vielleicht nicht alle Leser hier dieses wichtige Thema mitbekommen haben. Aber da nun der AK Zensur das Thema ebenfalls aufgreift, wie die Musikindustrie mit Hilfe des (vorgeschobenen) Kampfes gegen Kinderpornografie Netzsperren einführen möchte, hier nochmal der entsprechende Verweis:

Nach einem Bericht (Übersetzung unten) des schwedischen Europaabgeordneten Christian Engström thematisiert die Musikindustrie gezielt sexuellen Missbrauch von Kindern, um Internet-Sperren durchzusetzen und diese auch auf andere Themen auszudehnen. So habe der dänische Lobbyist Johan Schlüter bereits bei einer Veranstaltung 2007 (Korrektur: hier stand fälschlicherweise 1997) gesagt:

Kinderpornografie ist großartig, weil Politiker Kinderpornografie begreifen. Mit diesem Thema kriegen wir sie dazu, zu handeln und Websperren einzuführen. Sobald wir das geschafft haben, werden wir sie dazu bringen, auch Filesharing-Seiten zu blockieren.

„Eines Tages werden wir einen gigantischen Filter haben, den wir in enger Zusammenarbeit mit der IFPI und der MPA entwickeln [die Lobbyverbände der Musik- und Filmindustrie]. Wir werden Kinderpornografie im Netz kontinuierlich automatisiert beobachten, um den Politikern zu zeigen, dass die Filterung funktioniert. Kinderpornografie ist ein Thema, das sie verstehen“

Nun ist es für diejenigen, die sich schon etwas länger mit dem Thema befassen, keine neue Vermutung, daß hinter diesen ganzen Vorhaben zum Schutze der Kinder eigentlich was anderes steckt. Aber daß die Lobbyisten der Rechteindustrie das bereits vor 3 Jahren so offen ausgesprochen haben, überrascht mich dann zumindest doch ein wenig.
Der AK Zensur schreibt weiter:

Dazu passt, dass am Donnerstag im Bundeswirtschaftsministerium Gespräche zwischen Access-Providern und der Unterhaltungsindustrie geführt werden. Die Provider sollen mal wieder „freiwillig“ Sperren einführen. Es ist zu vermuten, dass sie nicht so offensichtlich Kinderpornografie vorschieben werden. Es wäre aber nicht verwunderlich, wenn sich die eine oder andere Verbindung der Rechteverwertungslobby zu den kommerziellen Kinderschutzorganisationen finden ließe, die in den skandinavischen Ländern Sperren durchgesetzt haben und in Brüssel auch kräftig dafür trommeln. Denn es wäre naiv zu glauben, dass sich die Lobbyisten der Rechteverwertungsindustrie auf die Politik beschränken und nicht versuchen würde, andere Verbände ins Boot zu holen.

Nachdem dieses Vorgehen bereits in Schweden und auch anderen Ländern erfolgreich war, soll die gleiche Methode auch europaweit zur Einführung von Internetsperren und somit einer Infrastruktur führen, die für die Zensur von anderen unliebsamen Inhalten genauso geeignet ist. Hier werden die Kinder als Opfer noch einmal mißbraucht. Dieses Mal von den Lobbyisten der Rechteindustrie für ihre eigenen, monetären Interessen.

Und es zeigt auch erneut, wie Politik gemacht wird: es wird nicht mit offenen Karten gespielt, sondern gelogen und betrogen und verdeckt agiert. Mal schauen, ob und wann die etablierten Medien hierüber berichten werden. Aber vermutlich sind andere Dinge wie die Griechenland-Krise für die Zeitungen und Sender wichtig. Und so wird die Öffentlichkeit wieder einmal im Dunkeln belassen und muss das für bare Münze nehmen, was die Politiker ihnen vorlügen. Nicht alle Politiker, aber doch einige.

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Comment Spam on Planet Debian

Ein Schuldenberg, bei dem Peter Zwegat schwindelig werden würde und bei dem er zumindest grimmig dreinschauend den Verkauf des Zweitwagens anmahnen würde. Und vielleicht gäbe es ja noch einen Verwandten, der mit einer kleinen Summe einen Vergleich mit den Gläubigern ermöglichen könnte? Was wäre, wenn Griechenland eine Privatperson oder gar ein Unternehmen wäre?
Derzeit sind Griechenland, Portugal und Spanien in den Medien, weil sie zum einen wie Griechenland überschuldet sind oder wie die beiden anderen von Rating-Agenturen in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft worden sind. Wenn es sich dabei um Unternehmen handeln würde, würde man die Griechenland AG vermutlich insolvent gehen lassen und von einer sogenannten Heuschrecke aufkaufen und zerfleddern lassen. Der bisherige Geschäftsführer bräuchte sich natürlich um seine Zukunft keine Sorgen machen. Schließlich hat er natürlich sein Bestes getan und Schuld sind ja sowieso die anderen. Deshalb wird er irgendwo anders einen gutbezahlten Job finden, wo er im Aufsichtsrat vielleicht keinen so großen Unsinn mehr anstellen kann, aber finanziell ausgesorgt hat.
Die Heuschrecken würden dann schauen, was man noch so an Kapital aus Griechenland herausschlagen könnte. Filettieren heißt das dann wohl im Fachjargon: die guten Teile aufhübschen und dann mit Gewinn weiterverkaufen. Die maroden Teile... nunja, das kann sich ja jeder selber vorstellen, daß man sich da nicht großartig drum kümmert. Man läßt es vergammeln. Irgendwer wird sich irgendwann darum kümmern und vielleicht für einen Pflaumenschnaps und eine Olive kaufen. Jammas!
Achja... und die ganzen Menschen. Da ja leider die Sklaverei irgendwann abgeschafft wurde, kann man diese natürlich nicht mitverkaufen. Also wird man sie anderweitig los: entweder kündigt man ihnen den Job - es sind ja eh bloß Kostenstellen - oder die Wohnung. Denn auch eine Wohnung kann man besser verkaufen, wenn sie nicht bewohnt ist. Sonst müsste man sich ja eventuell mit Einsprüchen und Protesten herumschlagen, wenn man die Mieten erhöht. Also äußerst lästig so ein Mensch. Macht nur Ärger.
Oh, und die Schulden Griechenlands... nunja, die kann man ja dann auch meistbietend an ein Inkassounternehmen weiterverkaufen. Ebenso wie die Kredite der Menschen dort. Irgendeine Bank wird schon daran Interesse haben und die Kredite auf "sofort fällig" stellen. Denn wenn so ein Mensch seinen Job verliert, wie soll er dann noch die Zinsen und Tilgung zahlen? Zwar bleibt ja mehr Geld übrig, weil er ja keine Miete mehr zahlen muss - denn er hat ja keine Wohnung mehr. Aber trotzdem lieber noch schnell den Kredit zurückzahlen lassen, bevor der Mensch sein ganzes Geld in Pflaumenschnaps und Ouzo anlegt. Jammas!

Aber da Griechenland ja ein Staat und kein Unternehmen ist, wird das natürlich so nicht eintreten. Viele Menschen werden so zwar auch ihren Job verlieren oder weniger verdienen, aber vielleicht bleibt ihnen noch die Wohnung, auch wenn die Mieten steigen werden. Für Pflaumenschnaps und Ouzo wird es vielleicht eng werden, aber solange gilt noch: Jammas!

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N97 synchronisieren mit iSync

It always happen that I get lots and lots of comment spam via Planet Debian everytime I post something here. It's always the same sort of spam: trackbacks/pingbacks to some strange sites:

Is there anything that can be done? I'm quite sure I'm not the only one with that problem.

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Johan Schlüter: "Child pornography is great"

Ich hatte ja hier schon mehrfach über das synchronisieren meines N97 Smartphones mit iCal und Sunbird gebloggt. Vor ein paar Tagen hatte ich nun einen neuen Termin über Sunbird hinzugefügt, der auch ohne Probleme in iCal auftauchte. Nicht jedoch auf dem N97 - trotz mehrmaligen syncens. Ich hab sogar den Termin nochmal in iCal gelöscht und neu angelegt. Aber immer noch kein neuer Termin auf dem Handy. Irgendwie hab ich einen Bug irgendwie bei DAViCal oder iCal vermutet, aber letztendlich war es dann doch irgendwie trivialer...

Wenn man nämlich iSync mal so konfiguriert, daß auch Daten synchronisiert werden, die weiter als die Standardeinstellung von einem Monat in der Zukunft liegt, dann taucht auch plötzlich der neue Termin auf, der in gut 6 Wochen stattfindet. Oh Wunder! Kaum macht man es richtig, funktioniert's! ;-)

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Tauss: "Vom Elend mit der Exekutive"

For many activists in net-politics it is apparent that the fight against child pornography is just an excuse for establishing a EU-wide content filtering infrastructure. This infrastructure for content filtering can be used to filter other content than child pornography as well. For example politicians in Germany already requested blocking gambling sites, Nazi sites, left extremistic political sites and others, when we had that kind of discussion last year over here. The proposal of a law putting up stop pages in front of child pronography sites by former minister for family Ursula "Zensursula" von der Leyen passed the parliament, but shortly after last years parliament elecetion *all* political parties didn't want that law anymore.
EU commissioner Cecilia "Censilia" Malmström introduced a similar proposal for a EU-wide blocking iinitiative a short while ago, as you might now. Christian Engström, member of the EU parliament of the swedish Pirate Party, wrote today on his blog that content right industry welcomes child pornography as a way to introduce content filter and blocking infrastructure:

”Child pornography is great,” the speaker at the podium declared enthusiastically. ”It is great because politicians understand child pornography. By playing that card, we can get them to act, and start blocking sites. And once they have done that, we can get them to start blocking file sharing sites”.

The venue was a seminar organized by the American Chamber of Commerce in Stockholm on May 27, 2007, under the title ”Sweden — A Safe Haven for Pirates?”. The speaker was Johan Schlüter from the Danish Anti-Piracy Group, a lobby organization for the music and film industry associations, like IFPI and others.

[...]

Start with child porn, which everybody agrees is revolting, and find some politicians who want to appear like they are doing something. Never mind that the blocking as such is ridiculously easy to circumvent in less than 10 seconds. The purpose at this stage is only to get the politicians and the general public to accept the principle that censorship in the form of ”filters” is okay. Once that principle has been established, it is easy to extend it to other areas, such as illegal file sharing. And once censorship of the Internet has been accepted in principle, they can start looking at ways to make it more technically difficult to circumvent.

If you already have not, then please act now and contact your local EU representive and kindly ask to refuse this directive of Malmström and enlighten them by supplying arguments such those MOGIS (MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren, abuse survivors against internet blocking) put up on their webpage (English and other languages).

The abuse of childs and the documentation of such abuse (child pornography is a bad term anyway) needs to be stopped! But access blocking is the wrong direction. Better take care of a more effective criminal prosecution. Documentation of child abuse needs to get removed from the web and the producers needs to get arrested.

So, please act now!

P.S.: there's a nice video on http://cleanternet.org/

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Micropayment Flattr

Vor ein paar Tagen hat der ehemalige Abgeordnete Jörg Tauss in seinem Blog eine durchweg lesenswerte Replik auf das Buch "Wir Abnicker" von Marco Bülow geschrieben.
Ich werde nun sicherlich nicht auf den gesamten Artikel von Jörg Tauss Bezug nehmen, sondern nur auf ein paar ausgewählte Punkte, die ich seit längerer Zeit auch so sehe. So zum Beispiel das Gefühl, daß es egal ist, welche Partei eigentlich die Wahlen gewinnt. Die eigentliche Politik wird nicht von den Politikern gemacht, sondern von Beamten. Tauss beschreibt dies so:

Eine wichtige Rolle in den Fraktionen spielen die Fraktionsreferenten. Viele von ihnen sind von der Fraktion angestellt, kosten deren Geld und werden im Laufe der Jahre quasi unkündbar. Deshalb gibt es eine schicke Form, dieses Risiko zu minimieren: Man leiht sich die Referenten einfach bei den Ministerien aus. Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen: Dies sind oft nicht die schlechtesten Fachleute.

Aber sie wissen genau, dass sie spätestens in wenigen Jahren und in der Regel befördert “in ihr Haus” zurückkehren werden. Also werden sie immer eher versuchen, nicht negativ aufzufallen und die Position “des Hauses” in die Fraktion zu tragen. Umgekehrt macht man sich leider unbeliebt.

Und so “herrschen” die Beamten aus Ministerien in vielen Facharbeitsgruppen der Fraktionen durch ihren Informationsvorsprung, dauernde Präsenz und Kontakte auch in der Zeit, in der sich die Abgeordneten in ihren Wahlkreisen in Nichtsitzungswochen bei Gesangsvereinen und Strassenfesten sehen lassen (müssen).

So kommt es, daß zwar die Regierungsverantwortung von Partei zu Partei alle paar Jahre wechselt, aber sich an der eigentlichen Politik nichts ändert. Die Parteien oder Fraktionen lassen sich von Experten aus den Ministerien beraten. Ein solcher Berater wird natürlich nicht in seiner Meinung oder Haltung umschwenken, nur weil nun jemand anderes an der Regierung ist. Vielmehr wird er basierend auf seiner bisherigen Arbeit und Erfahrung entsprechende Empfehlungen aussprechen. Die Politiker werden in der Regel natürlich auf den Rat des Experten hören, wenn sie selber keine Ahnung von der Thematik haben.

Hinzu kommt die üble Rolle, die von den parlamentarischen Staatssekretären in den (Regierungs-) Fraktionen ausgeübt wird. Diese oft allein durch gewisse Quoten ins Amt und zum Dienstwagen gekommene Menschen identifizieren sich in der Regel (Ausnahmen bestätigen die Regel!) völlig mit ihrem Ministerium und vergessen, dass sie eigentlich noch Parlamentarier sind.

Um einmal Namen zu nennen: In der rotgrünen Regierungszeit waren dies Leute wie der parlamentarische Staatsekretär Achim Großmann (NRW), der mit allen Mitteln die Bahnprivatisierung vorantrieb oder Schilys Marionette Fritz-Rudolf Körper (Rheinland-Pfalz), der die grundgesetzwidrige Gleichsetzung von Freiheit und Sicherheit in der Fraktion und 2005 sogar im SPD- Wahlprogramm verankern wollte.

Tauss hat offensichtlich entsprechende Erfahrungen gesammelt und er spricht dies deutlich aus. Bekanntermassen war er ja eh immer kontrovers und hat sich dadurch nicht unbedingt Freunde gemacht. Umso interessanter ist es natürlich, solche Insiderinformation zu lesen. Dann wundert man sich irgendwie auch nicht mehr über die Politik, wie sie zur Zeit gemacht wird.

Dennoch ist “Wir Abnicker” ein wichtiger und lesenswerter Diskussionsbeitrag. Schade und erstaunlich, dass er bislang zu keinem größeren Aufschrei in der Republik führte. Vielleicht auch deshalb, weil einer Bevölkerungsmehrheit im Land dieser sich selbst kastrierende und vor der Exekutive kuschende Bundestag bereits gleichgültig geworden ist?

Vergleicht man die Diskussionen von heute mit denen von früher, erkennt man schon, daß es früher im Bundestag anders her ging:

Gerade Herbert Wehner war ja für seine Reden berüchtigt und seine Schlagabtausche mit Franz-Josef Strauß legendär. Heutzutage scheint das Parlament aber wirklich eher als Abknicker-Versammlung verkommen zu sein.

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OpenData Network - offene Daten

Zeitungen und Verlage jammern ja ständig herum, daß das böse Internet ihr bisheriges Geschäftsmodell zunichte macht und die Verlage nichts mehr verdienen würden. Qualitätsjournalismus sei so nicht mehr möglich, weil es die Nachrichten im Internet kostenlos gäbe und niemand mehr für Information oder Zeitungen etwas bezahlen möchte. An diesem Vorwurf ist sicherlich auch so einiges dran. Allerdings sollte aber auch nicht übersehen werden, daß viele Zeitungen nur noch Agenturmeldungen kopieren und von Qualitätsjournalismus auch aufgrund von Einsparungen in den Redaktionen keine Rede mehr sein kann. Ohne gute Artikel aber kauft auch niemand eine Zeitung. Ohne Käufer können aber auch die Recherchen von Journalisten nicht bezahlt werden. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

Spiegel Online hatte heute einen Artikel über "Geschäftsmodelle im Journalismus" beschreibt verschiedene Möglichkeiten für die Presse. Neben dem von Verlagen offensichtlich favorisierten Modell des "Paid Contents", bei dem sich der Leser Artikel kaufen muss, gibt es auch Stiftungen, die die Journalisten fördern. So funktioniert auch die Webseite ProPublica, die kürzlich als erste Online-Zeitung mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Aber es gibt auch die Idee des Micropayments. Der Schwede Peter Sunde hat The Pirate Bay mitgegründet und nun mit Flattr seine Idee von Micropayment umgesetzt. Dabei kann der Leser einen monatlichen Betrag, den er selber bestimmt, unter allen Autoren und Artikel aufteilen, die er gut findet. Dazu muss er dann nur auf einen entsprechenden Button klicken.

Peter Sunde hat sein Flattr Projekt auch auf der re:publica 2010 in Berlin vorgestellt:

Derzeit befindet sich Flattr noch im Beta-Status und man braucht wohl eine Einladung zur Teilnahme. Dank Twitter lief mir eine solche Einladung über den Weg. Da ich durchaus bereit bin, für gute und investigative Artikel und Reportagen auch etwas zu bezahlen, hab ich mich bei Flattr angemeldet. Ich hab zwar auch einen Button hier im Blog, aber das ist eher ein Abfallprodukt für mich. Ich hab weder den Anspruch noch den Ehrgeiz von meinen Blogeinträgen leben zu wollen, sondern ich blogge, weil es mir Spaß macht. Wer aber den einen oder anderen Artikel von mir gut findet, darf trotzdem auf den Button klicken. Die entsprechenden Klicks werde ich dann gerne an andere Webseiten weiterreichen. :-)

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DDoS, Apache2 and mod_qos

Letztes Jahr im Herbst war ich in Berlin und habe dort am ersten Treffen des OpenData Networks e.V. im NewThinking Store teilgenommen.
Nach und nach wurden immer mehr kleinere und größere Projekte im Rahmen des OpenData Networks umgesetzt. Seit kurzem gibt es nun auch eine Seite, die die Quellen offener Daten von Behörden und Verwaltungen katalogisiert: offenedaten.de

Das Register offene Daten ist ein Portal für offene Daten in Deutschland. Das Register funktioniert wie ein Katalog in dem Sie Daten suchen und finden können. Sein Zweck ist es, offene Daten in Deutschland besser auffindbar und nutzbar zu machen. Das Register offene Daten umfasst vielfältige und umfangreiche Daten aus Politik, öffentlicher Verwaltung, Bibliotheken, aus Wissenschaft und Forschung.

Die Bedeutung offener Daten nimmt natürlich im Zuge der Vernetzung über das Internet zu. Dabei ist es wichtig, die Daten möglichst nicht doppelt pflegen zu müssen, sondern sie direkt "an der Quelle" abzugreifen, möglichst mit einer stabilen und offenen API. Um nun also selber Angebote mit offenen Daten erstellen zu können, ist es natürlich hilfreich, wenn man einen solchen Katalog zur Verfügung hat und nicht mehr selber nach entsprechenden Quellen suchen oder gar die Daten aus veröffentlichten PDFs auf irgendwelchen Webseiten konvertieren bzw. extrahieren muss.

Offenedaten.de setzt übrigens auf CKAN und Drupal auf, also durchaus auf offene Software. Macht ja auch Sinn. :-)

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Cleanternet - for a cleaner and safer Internet

For two or three weeks now someone seems to dislike me. It happens from time to time that during the night, about 1.30 a.m., my webserver got hit by a sync dDoS. Maybe it's someone specific, maybe it's just a random botnet. Anyway, the result is the same: the service is no longer available.

For this problem there exists mod_qos, which was mentioned in the last LinuxMagazin issue (German). Ok, so I download mod_qos, followed the instructions and built the module with "apxs2 -ci mod_qos.c". When I've enabled mod_qos I get the following error:

mod_qos, requires OpenSSL, compile Apache using "--enable-ssl"

Which is quite interesting, because the Apache2 runs a HTTPS site as well. So, some sort of SSL should be available and mod_ssl is loaded as well. Anyway, I added mod_gnutls as well, but no change: it still reports the above error.

System is Debian Lenny and Apache2 is version 2.2.9-10+lenny7.

Any tipps, hints, pointers or advices, please? :-)

UPDATE:
After "apt-get install apache2-threaded-dev libgnutls-dev libssl-dev" mod_qos was loaded successfully and hopefully will prevent me from suffering of another dDoS. Sometimes the solution is so simple... ;-)

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